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Wahnsinn

Von speedygonzalez Dienstag 24.05.2022, 23:06

Ich sah ihn immer wieder, diesen Traum, den Wahnsinn, den es gar nicht geben konnte. Und doch war es geschehen, mir.

Verträumter warmer Nachmittag am sanften Hang einer Waldwiese. Ich blickte hinunter auf die grün braun melierte Fläche aus Ästen und Wipfeln und sah ihn aus dem Wald kommen. Einen Mann, hässlich bis zum Geht-nicht-mehr. Nackt?
Kann er hier doch nicht machen! Er kam den Hang herauf, wollte er zu mir? Jetzt erst sah ich, dass er tatsächlich ganz nackt war, was kaum auffiel, so be-haart wie er war.
Sein Lächeln, so anzüglich, so geil - klar, er kam mit steil aufgerichtetem Schwanz, das war bei all der Behaarung doch zu offensichtlich. Mir war gleich klar, was er wollte. Reinstecken wollte er ihn, in mich. So hässlich er auch aus-sah, ich war schlagartig genauso geil wie er. Die Augen vermittelten ein so dunkles heißes Verlangen, es sprang gleich auf mich über. Eine so natürliche Anziehungskraft und Geilheit ging von ihm aus, es musste so kommen, da gab es nichts. Mensch, eine rossige Stute konnte einem wilden, flehmenden Hengst hinter ihr, nicht deutlicher ihre Bereitschaft zeigen.
Ganz von allein lehnte ich mich auf die Ellenbogen zurück. Mir pochte das Blut in den Adern, mein Sahnetöpchen war nass, wie nie zuvor, ich hechelte vor Er-wartung, alles vibrierte in mir. Mein Gott, was sah er doch sinnlich sexy aus in all seiner abgrundtiefen Hässlichkeit, so ursprünglich und siegerhaft! Nichts und niemand hätte mich davon abhalten können, mich mit ihm zu paaren. Komm und bespring mich, Du Hengst!
Die letzten Schritte vor mir, ich hörte sein Gurren aus tiefster Kehle, es machte mich irre vor Verlagen. Animalische Zustimmung hörte ich von mir, die mir neu war, die ich nicht kannte. Sein harter Schwanz in dem schwarzen Haargewusel, der bei jedem Schritt hin und herschwang, schien mir zu winken. Der Anblick war unerträglich, doch konnte ich nicht wegsehen, hob nur den Kopf, um ihn besser sehen zu können, meine Schenkel gingen auf, von ganz alleine.
Der kleine Steinwall auf dem ich saß, war grade recht für ihn, zu mir heranzu-treten, mein Höschen fortzuzerren, die Beine zu fassen und sich hineinzu-schieben. Allein schon, wie er meine Beine festhielt, ließ mich beben und dann, als sein knorriger Schwanz meine Falten berührte, presste sich mir die Luft aus den Lungen, es klang nicht wie ein bekannter Laut, nein, so hatte ich noch nie geklungen. Die festen Hände auf den Beinen, mich öffnend, sein Wühlen in die Lippen, ich fuhr zusammen, gurgelte, seine Hände meine Hüften fassend und sich daran hineinzuziehen, ein Stoß, ein Schrei, meiner. Es fuhr in mich hinein, dieses Teil von ihm, so fuhr mir die Luft gepresst aus den Lungen. So hässlich, wie er war, seine Sinnlichkeit stach alle Trümpfe. Ich wollte ihn. Mein Gott, trete ihn doch jemand in den Hintern, damit er tiefer hineinstößt.
„Halt - halt an, lass mich spüren, wie tief er in mir ist.“
Er hielt still, den Pulsschlag in seinem harten Ding mit den dicken knorrigen Adern drauf, konnte ich innen fühlen. In aller Sinnlichkeit drückte ich diesen Brocken in mir mit den Muskeln. Komm, gib es mir, komm, gib mir alles, so zerrten wilde Gedanken an mir. Mein Mund war trocken, mein Atem hetzte. Ich zog ihn zu mir herunter und sog seine Zunge in den Mund. Mit dem Leib gab ich das Signal, er stieß wieder zu.
Es schmatzte, so nass war ich und so glatt stieß er in mich, Lust, Lust und noch mehr Lust. Es galt nichts mehr - diesen Räuber, diesen Abgrund häss-lichen Mann wollte ich. Es kam die Frage überhaupt nicht auf, wie ich, die ich sonst sehr wohl auf Äußeres, Benehmen und Etiquette achtete, so nach diesem geilen Bock gierte.
Was war hier los? Jetzt nicht, jetzt will ich ihn, will ihn spüren, wie er in mich hineinhaut, wie seine Hände Besitz von mir nehmen, um mich zu nehmen. Ja, nehmen, genau das war es, ich wollte genommen werden, schamos, kompro-misslos, widerspruchslos genommen werden. Alles haben wollte ich – alles!

Mensch Judith, bist du das noch? Eine, die sich hier am Waldrand, in aller Öffentlichkeit, von einem solchen geilen Bock bespringen ließ? Ja, ja und nochmals ja, ich kann nicht anders - gib es mir, gib ihn mir, hau ihn rein!
Ich lag auf dem Bauch, er hatte mich gedreht. Nun stützte er sich auf meinen Hüften ab und schlug sein Ding, erbarmungslos von unten in mich hinein. Es schob mich jedes Mal mit der ganzen Vorderseite über den moosigen Boden. Ich platzte.

Brrrring – brrrrring, neben mir in meiner Handtasche klingelte mein Handy. Ich erwachte, fuhr auf. Auf einem Steinsockel am Waldrand lag ich auf dem Rücken, die Beine auf dem Boden davor. Die Sonne war etwas weiter gewan-dert, fiel ungehindert auf meinen Slip, der Rock war weit genug hochgerutscht.
Ein konsternierter Blick in die Umgebung, an mir herunter, es sah alles ganz normal aus. Ein weiterer Blick in die Umgebung, ich war allein, wirklich allein, so konnte ich nachfühlen und mir bestätigen, was ich kaum zu glauben wagte. Es muss ein Traum gewesen sein, extrem heftig, wie mir meine Hand in meinem nassen Slip deutlich machte.
Was war das denn gewesen? War es wirklich ein Traum? Misstrauisch sah ich mich um, doch da war niemand, man konnte auch nichts und niemanden hören, also blieb meine Hand, wohltuende Hand und brachte wieder die Erlösung, die ich im Traum erfahren hatte.

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