Man o man zum 1.Teil
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Feierabend-Mitglied
Samstag 17.12.2022, 16:50
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Man o man und Seelenfreud
Teil 1
Ihr WE- Grundstück lag etwas außerhalb der Stadt. Halb im Wald, halb mit Wiese und den dazu gehörigen Pflanzen bedeckt. Es gab genügend Sonne und bei Bedarf auch Schatten. Ein kleiner Tümpel, kein richtiger Pool aber doch soviel Wasser, daß man bei großer Hitze ein erfrischendes Bad nehmen konnte war auch noch da. Woher das Wasser immer kam , war nicht zu sehen. Es war einfach da. Trocknete auch nicht aus, was sehr fragwürdig war.
M war allein stehend. Schon vor vielen Jahren geschieden. Ihre erwachsenen Kinder kamen nur selten hierher. Lebten ziemlich weit weg und kamen meist nur nach Einladung oder besonderer Absprache zu Besuch angereist.
Wir hatten uns vor ein paar Monaten kennen gelernt. Sie stand mit einem defekten Auto am Straßenrand außerhalb einer Ortschaft. So schlimm war es eigentlich nicht. Nur ein platter Hinterradreifen hinderte sie am Weiterfahren. Allein die Tatsache, daß sie als Frau nicht so recht wußte, wie man dieses Übel beseitigte, machte uns miteinander bekannt.
Als der Schaden beseitigt war, nahm ich die Einladung zum Besuch mit Kaffeepause auf ihrem Grundstück gerne an. Da wir uns , es ergab sich so, gegenseitig als angenehm und sympathisch empfanden, kam es immer wieder zu Einladungen und Treffen auf dem WE -Grundstück . Dazu immer angenehme Stunden und sogar Wochenendbesuche. Probleme gab es nie. Das Häuschen hatte mehrere Räume, sodaß jeder wenn er wollte, sich zur Ruhe begeben konnte.
Wieder einmal ein Wochenende. Langweilig, die Sonne scheint. Kein Mensch ist da. Es sind so einzelne Tage, wo nichts los ist. Da wünscht man sich einmal etwas Besonderes. Die Gedanken sind frei. Viel zu frei, daß trotzdem irgend etwas schönes dabei heraus kommt.
Es bimmelt, das Telefon, ach Quatsch das Handy, nee ich meine das Smartphone. Wer kann das schon sein, bin gespannt. Egal wer das ist, jedenfalls ist es besser mit jemanden zu sprechen als hier dooof herum zu sitzen. Also Knopf drücken und hallo sagen. Wer bist du, was willst du.
Dann eine freundliche und sympathische Stimme. Na ich bins, deine Pannentante. Ich fand dich schon immer ganz nett, sagte ich. Ich dich auch sagte sie. Hast du Vielleicht gerade lange Weile und Lust. Fragte sie. Na klar, alles Beides. Und mußte lachen. Weist du da noch wo ein kleines Häuschen im Wald steht? Sehr einsam für eine ältere allein stehende ,aber doch eben auch Frau. ?
Mir wurde mit jedem Wort das sie sprach wärmer im ganzen Körper. Du sagte sie noch einmal. Würdest du den Weg hierher zu mir finden, nicht nur heute sondern jetzt gleich? Kleine Pause.
Höre mal schönes Mädchen, sagte ich. Hörst du etwas Besonderes? Was soll ich hören fragte sie. Na wie ein Automotor gestartet wird und Fahrt auf nimmt. Ich fliege so schnell ich kann. Nein nein, fahre bitte vorsichtig die dreißig km.. sonst muß ich womöglich alles allein essen und trinken. Und das würde mir nicht gefallen, du würdest mir fehlen an diesem wunderschönen Sonnentag. Und Nacht glaubte ich zu hören als sie den Knopf zur Beendigung des Gesprächs drückte.