Kreative Ideen sind wertvoll, sollten jedoch immer technisch durchdacht sein. Wärmeverluste entstehen vor allem über die Außenwände. Wenn ein Raum geteilt wird und eine Hälfte nicht mehr beheizt ist, kühlt dieser unbeheizte Bereich aus. Damit wird die Trennwand praktisch zur neuen, „inneren“ Außenwand der beheizten Zone.
Die ursprüngliche Außenwand liegt nun in einem kalten Bereich und fällt in ihrer Temperatur deutlich ab. Unterschreitet sie dabei den Taupunkt, kondensiert Luftfeuchtigkeit an ihrer Oberfläche. Das führt zu Feuchtigkeit in der Wand – mit typischen Folgeschäden wie Schimmelbildung, Salzausblühungen oder strukturellen Mauerschäden.
Eine sinnvolle Maßnahme zur tatsächlichen Heizkostenersparnis besteht darin, die Gebäudehülle gezielt zu verbessern – etwa durch bessere Dämmung von Außenwänden, Dachflächen und Fenstern.
Da Mieter darauf meist keinen direkten Einfluss haben, können folgende Tipps helfen, Heizkosten zu senken und das Raumklima gesund zu halten:
Stellen Sie Möbel nicht direkt an kalte Außenwände, damit die Luft zirkulieren kann und keine Feuchtigkeit entsteht.
Prüfen Sie Dichtungen an Fenstern und Türen und verbessern Sie sie bei Bedarf mit selbstklebenden Dichtbändern.
Schließen Sie abends Rollos, Vorhänge oder Thermovorhänge, um Wärmeverluste zu reduzieren.
Lüften Sie regelmäßig durch kurzes Stoßlüften, anstatt die Fenster dauerhaft gekippt zu lassen – so bleibt die Luft frisch, ohne zu viel Wärme zu verlieren.
Halten Sie Räume möglichst gleichmäßig warm (z. B. 19–20 °C), statt sie auskühlen zu lassen und später stark aufzuheizen.
Entlüften Sie Heizkörper regelmäßig und achten Sie darauf, dass sie nicht von Möbeln oder Vorhängen verdeckt werden.
Trocknen Sie auf keinen Fall etwas auf der Heizung!
Sie erhöhen dadurch die Heizkosten enorm.
Durch diese einfachen Maßnahmen lassen sich auch in Mietwohnungen Heizkosten um bis zu 10–15 % reduzieren – ganz ohne bauliche Veränderungen.
Als Klimatechniker sollte ich zumindest ein ganz klein wenig Ahnung davon haben.
Kreative Ideen sind wertvoll, sollten jedoch immer technisch durchdacht sein. Wärmeverluste entstehen vor allem über die Außenwände. Wenn ein Raum geteilt wird und eine Hälfte nicht mehr beheizt ist, kühlt dieser unbeheizte Bereich aus. Damit wird die Trennwand praktisch zur neuen, „inneren“ Außenwand der beheizten Zone.
Die ursprüngliche Außenwand liegt nun in einem kalten Bereich und fällt in ihrer Temperatur deutlich ab. Unterschreitet sie dabei den Taupunkt, kondensiert Luftfeuchtigkeit an ihrer Oberfläche. Das führt zu Feuchtigkeit in der Wand – mit typischen Folgeschäden wie Schimmelbildung, Salzausblühungen oder strukturellen Mauerschäden.
Eine sinnvolle Maßnahme zur tatsächlichen Heizkostenersparnis besteht darin, die Gebäudehülle gezielt zu verbessern – etwa durch bessere Dämmung von Außenwänden, Dachflächen und Fenstern.
Da Mieter darauf meist keinen direkten Einfluss haben, können folgende Tipps helfen, Heizkosten zu senken und das Raumklima gesund zu halten:
Stellen Sie Möbel nicht direkt an kalte Außenwände, damit die Luft zirkulieren kann und keine Feuchtigkeit entsteht.
Prüfen Sie Dichtungen an Fenstern und Türen und verbessern Sie sie bei Bedarf mit selbstklebenden Dichtbändern.
Schließen Sie abends Rollos, Vorhänge oder Thermovorhänge, um Wärmeverluste zu reduzieren.
Lüften Sie regelmäßig durch kurzes Stoßlüften, anstatt die Fenster dauerhaft gekippt zu lassen – so bleibt die Luft frisch, ohne zu viel Wärme zu verlieren.
Halten Sie Räume möglichst gleichmäßig warm (z. B. 19–20 °C), statt sie auskühlen zu lassen und später stark aufzuheizen.
Entlüften Sie Heizkörper regelmäßig und achten Sie darauf, dass sie nicht von Möbeln oder Vorhängen verdeckt werden.
Trocknen Sie auf keinen Fall etwas auf der Heizung!
Sie erhöhen dadurch die Heizkosten enorm.
Durch diese einfachen Maßnahmen lassen sich auch in Mietwohnungen Heizkosten um bis zu 10–15 % reduzieren – ganz ohne bauliche Veränderungen.
Als Klimatechniker sollte ich zumindest ein ganz klein wenig Ahnung davon haben.