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20 Millionen gegen Merz

Von Harvey11 Mittwoch 11.03.2026, 09:38

Wohlfahrtsverbände und Gewerkschaften verbünden sich gegen Sozialkahlschläger aus Politik und Wirtschaft. Forcierte Militarisierung ist aber nicht ihr Thema

»Deutschland fehlt es an Geld für bessere Renten, Gesundheit und Pflege? Ein breites Bündnis aus 14 »zivilgesellschaftlichen« Organisationen gibt Kontra und zeigt gemeinsam Flagge für einen »starken und zukunftssicheren Sozialstaat«. Am Dienstag fiel der Startschuss in Berlin, wo Vertreter des Caritasverbands, des Sozialverbands VdK, des Sozialverbands Deutschland (SoVD), der Gewerkschaft Verdi und des Bundes für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND) die Initiative in der Bundespressekonferenz vorstellten. VdK-Präsidentin Verena Bentele gab den Ton vor: »Der von uns allen gemeinsam getragene, genutzte und finanzierte Sozialstaat ist ein Gewinner- und kein Auslaufmodell.«

Der Vorstoß ist die Reaktion auf immer neue Angriffe von seiten der Politik und der Kapitallobbyisten gegen die sozialen Sicherungssysteme, angeführt von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), der seit Monaten gegen »Arbeitsverweigerer«, »Lifestyle-Teilzeit« und vermeintlich ausufernde Kosten beim Bürgergeld agitiert. Gefühlt werde jedes Wochenende eine neue Sau durchs Dorf getrieben, mit dem Ziel, Leistungen abzuschaffen oder Risiken von der Gemeinschaft auf den Einzelnen zu verlagern, bemerkte Bentele. »Doch zu wissen, dass Lebensrisiken durch die Gemeinschaft abgesichert sind, gibt den Menschen im Land Sicherheit und Vertrauen.« Die SoVD-Vorstandsvorsitzende Michaela Engelmeier sekundierte: »Die eigentliche Ungerechtigkeit ist doch, dass große Vermögen immer weiter wachsen, während viele Menschen jeden Euro zweimal umdrehen müssen.« Deshalb müssten erstere »stärker zum Gemeinwohl beitragen.«.................«


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Zeit wird es ja. Wer nicht wenn die Sozialverbände?
Hoffentlich werden es mehr und sie bleiben stand haft.
Denn die Drohungen, ihnen die Gemeinnützigkeit abzuerkennen, werden kommen. Auch von einem Finanzminister aus der SPD.

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