Von Harvey11
Donnerstag 02.04.2026, 10:38 – geändert Donnerstag 02.04.2026, 16:44
Der Übergangspräsident in Damaskus will die 80-Prozent-Zielmarke syrischer Rückkehrer nicht ausgegeben haben. Die Bundesregierung spricht davon, eine »signifikante Zahl« an Ausreisen anzustreben.
»Keiner will’s gewesen sein. In der von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) am Montag befeuerten Debatte über die Rückkehr von geflüchteten Syrern in ihre Heimat gibt es nun die dritte Wendung. Beim Besuch des syrischen Übergangspräsidenten Ahmed Al-Scharaa in Berlin hatte Merz erklärt, dass 80 Prozent der in der Bundesrepublik lebenden Syrer binnen drei Jahren zurückkehren sollen. Am Dienstag sagte er nach breiter Kritik an seinem Vorstoß, nicht er, sondern Al-Scharaa habe diese Zahl genannt; er habe das nur »zur Kenntnis genommen«. Am Dienstag abend dann widersprach Al-Scharaa – inzwischen in London eingetroffen – der Darstellung von Merz.
Bei einem Auftritt in der Londoner Denkfabrik Chatham House wurde der syrische Übergangspräsident gefragt, wie er es schaffen wolle, 80 Prozent der in der Bundesrepublik lebenden Syrer in drei Jahren nach Hause zu bringen. Al-Scharaa erklärte darauf, die Aussage sei »etwas übertrieben«. Nicht er habe das gesagt, »sondern es wurde mir zugeschrieben: Es war der Herr Kanzler, der diese Worte gesagt hat, und das geschah während eines Gesprächs.« Al-Scharaa deutete also unmissverständlich an, dass Merz nicht die Wahrheit sagt..........«
Externer Inhalt
Dieser Inhalt wird nicht von Feierabend.de bereitgestellt. Du kannst ihn nur lesen, wenn Du zustimmst, dass er von jungewelt.de nachgeladen wird. Bist Du einverstanden, dass externe Inhalte nachgeladen werden? Mehr dazu erfährst Du in unseren Datenschutzbestimmungen.
Der Kanzler kann es nicht verhehlen, dass er zu Trump aufsieht.
Einerseits haut er wie der rassistische Sprüche raus und andererseits berichtet er über Dinge, die andere ganz anders gesehen haben.
Jetzt noch dazu die Meldung der Presse, dass eine Syrer-Rückkehr ein erheblicher Dämpfer für die Produktion wäre. Außerdem habe die Zuwanderung der letzten Jahre zu einer Verschiebung der demografischen Wende beigetragen. Dies betreffe sowohl die Menschen aus der Ukraine als auch die Syrer. Ein Großteil von ihnen sei in den Arbeitsmarkt integriert,
„und insofern hätte das Potenzialeffekte“, sagte der Forscher.
Tja, wem soll Merz jetzt folgen? Der eigenen Wirtschaft oder der AfD?
Wie heißt es in einem Kommentar dazu: Friedrich Merz reißt keine Possen, er ist eine.
Der Übergangspräsident in Damaskus will die 80-Prozent-Zielmarke syrischer Rückkehrer nicht ausgegeben haben. Die Bundesregierung spricht davon, eine »signifikante Zahl« an Ausreisen anzustreben.
»Keiner will’s gewesen sein. In der von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) am Montag befeuerten Debatte über die Rückkehr von geflüchteten Syrern in ihre Heimat gibt es nun die dritte Wendung. Beim Besuch des syrischen Übergangspräsidenten Ahmed Al-Scharaa in Berlin hatte Merz erklärt, dass 80 Prozent der in der Bundesrepublik lebenden Syrer binnen drei Jahren zurückkehren sollen. Am Dienstag sagte er nach breiter Kritik an seinem Vorstoß, nicht er, sondern Al-Scharaa habe diese Zahl genannt; er habe das nur »zur Kenntnis genommen«. Am Dienstag abend dann widersprach Al-Scharaa – inzwischen in London eingetroffen – der Darstellung von Merz.
Bei einem Auftritt in der Londoner Denkfabrik Chatham House wurde der syrische Übergangspräsident gefragt, wie er es schaffen wolle, 80 Prozent der in der Bundesrepublik lebenden Syrer in drei Jahren nach Hause zu bringen. Al-Scharaa erklärte darauf, die Aussage sei »etwas übertrieben«. Nicht er habe das gesagt, »sondern es wurde mir zugeschrieben: Es war der Herr Kanzler, der diese Worte gesagt hat, und das geschah während eines Gesprächs.« Al-Scharaa deutete also unmissverständlich an, dass Merz nicht die Wahrheit sagt..........«
Externer Inhalt
Dieser Inhalt wird nicht von Feierabend.de bereitgestellt. Du kannst ihn nur lesen, wenn Du zustimmst, dass er von jungewelt.de nachgeladen wird. Bist Du einverstanden, dass externe Inhalte nachgeladen werden? Mehr dazu erfährst Du in unseren Datenschutzbestimmungen.
einverstanden
Der Kanzler kann es nicht verhehlen, dass er zu Trump aufsieht.
Einerseits haut er wie der rassistische Sprüche raus und andererseits berichtet er über Dinge, die andere ganz anders gesehen haben.
Jetzt noch dazu die Meldung der Presse, dass eine Syrer-Rückkehr ein erheblicher Dämpfer für die Produktion wäre. Außerdem habe die Zuwanderung der letzten Jahre zu einer Verschiebung der demografischen Wende beigetragen. Dies betreffe sowohl die Menschen aus der Ukraine als auch die Syrer. Ein Großteil von ihnen sei in den Arbeitsmarkt integriert,
„und insofern hätte das Potenzialeffekte“, sagte der Forscher.
Tja, wem soll Merz jetzt folgen? Der eigenen Wirtschaft oder der AfD?
Wie heißt es in einem Kommentar dazu: Friedrich Merz reißt keine Possen, er ist eine.