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Alles nur Satire?

Von Harvey11 Samstag 21.03.2026, 15:04

Es ist doch immer wieder beeindruckend, wie „kluge und alles genau wissende Bürger“ denen, die mit der aktuellen Geschichtsdarstellung in den Medien ihre Probleme haben, schnell und selbstsicher auf die Sprünge helfen können.
Bisher hatte ich angenommen, dass im Zuge der Übernahme der DDR durch die BRD der Sowjetunion versprochen wurde, die NATO nicht weiter nach Osten auszudehnen. Dass das von so manchen Politikern im Nachgang nicht mehr nachvollziehbar ist, habe ich verstanden. Jetzt scheint es aber so, als habe Russland das irgendwie missverstanden. Verwunderlich ist es allerdings, dass ihre Truppen heute, ohne auch nur einen Meter sich in Richtung Westen bewegt zu haben, an der Ostgrenze der NATO stehen. Ist doch klar, dass man sich da bedroht fühlen muss und 4000 deutsche Soldaten nebst Gerät in Litauen an der russischen Grenze stationiert. In der Ukraine hat man von Seiten der NATO alles unternommen, um einen Konflikt mit Russland zu verhindern.
Nur aus diesem Grund haben allein die USA fünf Milliarden Dollar investiert, um eine ihnen genehme Regierung an die Macht zu bringen. Also Einmischung in die inneren Angelegenheiten eines anderen Landes? So was macht doch kein friedliebender demokratischer Staat! Das kann nur russische Propaganda sein. Das Verbot der russischen Sprache, seiner Kultur und Denkmale einschließlich der russisch-orthodoxen Kirche war wohl auch nicht so ernst gemeint. Scheinbar hat man gar nicht verstanden, wieso sich die Gebiete im Osten des Landes so vehement dagegen gewehrt haben. 14 000 tote Ostukrainer kann man als Kollateralschaden betrachten. Ein Grund, deshalb Krieg zu führen, ist es bestimmt nicht. Und zu allem Überfluss hat Putin auch noch die Zerstörung von Nordstream 2 und Teilen von 1 angeordnet. Aber nicht, ohne vorher noch Joe Biden zu informieren, damit er Bundeskanzler Scholz auf neue Lieferwege für Gas und Öl aus den USA einstimmen konnte.
Was mir nach wie vor ein Rätsel ist, wie auch heute noch ein Bundeskanzler, der Außenminister, der Kriegsminister und andere Kriegsgeile unverfroren behaupten können, der Russe ist unser Feind und wenn er nicht in der Ukraine denn Krieg verliert, wird er weiter bis Berlin marschieren. In den letzten etwas mehr als 200 Jahren versuchte stets der Westen, Russland zu erobern. Also nur auf Grund der katastrophalen Niederlagen, mit denen man besonders in Deutschland schwer zu tun hat, wäre diese Feindschaft eventuell zu begründen. Dass das auch dieses Mal wieder anders ausgeht als erhofft und gewünscht, ist offensichtlich. Jetzt zeigt uns unser ehemals engster Verbündeter, wo der Hammer hängt. Aus diesem Grund dämmert es auch dem größten Russenhasser, ohne Russland an der Seite hat Europa auf der Weltkarte nichts mehr zu bestellen.
Es wird spannend und interessant werden, mit welchen Wortkapriolen die Medien versuchen werden, diesen Wandel im Umgang mit Russland der Bevölkerung schmackhaft zu machen.
Auf alle Fälle sitzt Russland am längeren Hebel und Europa auf dem größten Schuldenberg seiner Geschichte. RKB

Fest steht:
Auf die USA ist kein Verlass mehr;
daraus resultiert eine gewaltige Aufrüstung auf Befehl der USA;
mit der Folge einer kaputten Infrastruktur, zerstörtem Sozialstaat und riesigem Schuldenberg.
Um das dem Volk als notwendig verkaufen zu können wird ihn das Märchen vom angriffsbereiten Russen erzählt.
Wie sagte schon Oma: Angst ist ein schlechter Ratgeber. Aber mit ihr werden Wahlen gewonnen.

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