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Angriff auf Unifil

Von Harvey11 Dienstag 31.03.2026, 17:39 – geändert Dienstag 31.03.2026, 19:57

Blauhelme zwischen den Fronten
Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat am Montag die Armee angewiesen, weiter im Süden des Libanon vorzudringen und den „bestehenden Sicherheitsstreifen“ weiter auszudehnen. Damit solle die Bedrohung durch die mit dem Erzfeind Iran verbündete Hisbollah-Miliz und der Abschuss von Raketen aus diesem Gebiet verhindert werden. „Wir sind entschlossen, die Lage im Norden grundlegend zu verändern“, sagte Netanjahu weiter.

Viele im Libanon befürchten eine großangelegte Invasion mit anschließender Besatzung im Süden des nördlichen Nachbarlandes Israels. Immer wieder geraten auch die Blauhelmsoldaten in der Pufferzone vor der Grenze zu Israel zwischen die Fronten. Bei der Explosion eines Geschosses unbekannter Herkunft in einer Stellung der dortigen UN-Mission Unifil in der Nähe von Adschit al-Kusair wurden am Sonntagabend ein indonesischer Blauhelmsoldat getötet und drei verwundet – einer davon lebensgefährlich. Am Montag sind bei einer Explosion im Südlibanon nach Angaben von Unifil zwei weitere Blauhelmsoldaten getötet worden. Ihr Fahrzeug sei durch eine Detonation, deren Ursache unbekannt sei, zerstört worden, teilte Unifil mit.

Derweil setzt Donald Trump dem Iran eine weitere Frist, um ein Abkommen zur Beendigung des von den USA und Israel begonnenen Krieges zu akzeptieren – andernfalls drohten US-Angriffe auf Irans Energiesektor. Die Frist läuft am 7. April um zwei Uhr MESZ ab. Während der US-Präsident laut erwägt, die iranische Insel Charg besetzen oder die letzten 400 Kilo nicht waffenfähigen Urans des Iran klauen zu lassen. Gleichzeitig lobt er den Fortgang indirekte Gespräche zwischen den USA und dem Iran durch pakistanische Vermittlung.

Zurückstecken musste Israel angesichts der jüngsten Exzesse von Reservisten vom Donnerstag gegen ein US-Fernsehteam, als das im palästinensischen Dorf Tayasir im besetzten Westjordanland über einen Angriff durch Siedlerfanatiker berichten wollte. Die TV-Leute wurden bedroht und stundenlang festgesetzt. Der Auslandspresseverband FPA und Israels Journalistengewerkschaft kritisierten dieses Vorgehen scharf und forderten Konsequenzen. Die gibt es jetzt: Das Bataillon wurde suspendiert, um „seine fachlichen und ethischen Grundlagen“ zu überprüfen und zu stärken, bevor es wieder zum Einsatz kommt.
Frankfurter Rundschau 31.3.2026

Der Kriegsverbrecher und Massenmörder, dessen Vorbild immer offensichtlicher wird, sagt ja offen was er will: Wir sind entschlossen, die Lage im Norden grundlegend zu verändern“. Also weiterer Massenmord.
In unserem Auftrag? Oder wie war die Aussage des Kanzlers zu verstehen, dass die Israelis nur die die Drecksarbeit machen würden? Wenn nicht zweigt es nur, welche rechtsradikalen Gedanken Merz hat. Denn sonst könnte das nicht "rausrutschen".
Dass auf Blauhelme und Journalisten keine Rücksicht genommen wird weiß man ja auch längst.
Aber als "guter Freund" hat Netanjahu von uns nichts zu befürchten.
Vermutlich nur das Bundesverdienstkreuz für geleistete Drecksarbeiten.

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