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Bundeswehr im Funkloch

Von Harvey11 Mittwoch 08.04.2026, 10:56

Digitalisierung des Militärfunks verzögert sich immer weiter – aber hat bereits Milliarden an staatlichen Geldern gekostet

»Seit Jahren arbeitet die Bundeswehr an der Digitalisierung ihres Funkverkehrs. Doch das Projekt »Digitalisierung Landbasierte Operationen« (D-LBO) hat sich zu einem regelrechten »Digitalfunkdesaster« entwickelt, wie es die Welt am Montag nannte. Dem Springer-Blatt lag ein »vertrauliches Schreiben« des Verteidigungsministeriums an den Bundestag vor. Daraus geht hervor, dass das Militär für das Rüstungsprojekt bereits rund zwei Milliarden Euro ausgegeben hat – ohne dass die Technik in irgendeiner Weise funktionstüchtig ist. Selbst die Basisversion habe bislang keine Freigabe für den Übungsbetrieb erhalten.

Mit D-LBO sollte ein moderner, abhörsicherer Digitalfunk beschafft werden, mit dem sowohl einzelne Soldaten als auch Fahrzeuge und Gefechtsstände vernetzt werden können. Neben Sprechfunk soll auch Datenübertragung möglich sein. Die Gesamtkosten von D-LBO, das aus mehreren Einzelprojekten besteht, werden mit rund 20 Milliarden Euro angegeben. Vertreter des Verteidigungsministeriums haben immer wieder behauptet, das Projekt komme gut voran. Doch die Mängel, die in dem von Welt zitierten Bericht aufgeführt werden, sprechen Bände über den wahren Zustand hinter den Kulissen.

So soll es etwa im Testbetrieb nicht gelungen sein, Funksprüche zuverlässig zwischen zwei Panzern zu übertragen. Dazu kommt, dass die Soldaten offenbar noch nicht einmal feststellen konnten, ob denn ihr Funkspruch überhaupt gesendet wurde oder nicht. Da so zum Beispiel nicht zuverlässig der Befehl zum sofortigen Feuerstopp gegeben werden könne, bestehe »Gefahr für Leib und Leben«. Auch das Feinderkennungssystem sei praktisch nicht einsatzbereit. Es bestehe ein hohes Risiko, dass von Fahrzeugen, die mit der neuen Funktechnik ausgerüstet sind, auf verbündete Truppen gefeuert werden könnte. Zudem sei auch die Reichweite des Funks, wenn er denn mal funktioniert, mit weniger als zehn Kilometer nicht ausreichend..............«


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Zwei Milliarden für Schrott. Bei der Bundeswehr nicht außergewöhnlich.
Wie soll da Russland erobert werden?
Wie wäre es mit Flaggenzeichen, Rauchsignalen oder Brieftauben?
Aber eigentlich könnten die Soldaten ihre eigenen Handys benutzen.
Junge, Junge, etwas von kriegsfähig faseln und dann funktioniert kaum etwas.
Eine echte Friedensarmee.
Aber es wird daran verdient und das ist die Hauptsache. Und diese Geldquelle sprudelt so lange, wie die Märchen vom angriffsbereiten Feind geglaubt werden.
Mittlerweile soll der böse Feind auch nur noch "fähig" sein. Fähig, wie so viele andere auch. Das Märchen löst sich in Rauch. Wer Geld verbrennt erzeugt Rauch.

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