Von Harvey11
Montag 29.06.2026, 09:29 – geändert Montag 29.06.2026, 13:18
»An wie vielen Fronten kann man eigentlich gleichzeitig einen Wirtschaftskrieg führen? Das ist die Frage, mit der sich derzeit die EU befasst. Ihren Wirtschaftskrieg gegen Russland führt sie völlig ungehemmt; er hat Deutschland und weitere Staaten bislang vor allem den Zugang zu preisgünstigem Erdgas gekostet. Ihr Wirtschaftskrieg mit den USA schwelt vor sich hin; er kostet die EU laut Schätzungen von Experten im Europäischen Parlament 0,2 bis 0,8 Prozent ihrer Wirtschaftsleistung. Und dann wäre da noch der Wirtschaftskrieg gegen China, der ebenfalls – noch – eher schwelt als offen entbrannt ist. Schon seit längerer Zeit drängen manche, vor allem Frankreich, darauf, ihn umgehend voll zu entfesseln, neue Zölle gegen Importe aus der Volksrepublik zu verhängen, Einfuhrquoten festzulegen. Es gibt Widerstand, besonders aus Spanien, das gegenwärtig auf Konfliktkurs mit der Trump-Regierung geht und daher auf eine engere Kooperation mit China setzt. An diesem Montag soll weiter verhandelt werden; EU-Handelskommissar Maroš Šefčovič empfängt dazu Handelsminister Wang Wentao......«
So langsam merkt man auch, dass trotz der Schönwettermeldungen es wirtschaftlich bergab geht. Dass da plötzlich ein bisheriger Niemand mit den Regeln spielt, nach denen man selber immer gespielt hast. Nur werden die eigenen Karten immer schlechter.
Viele sogenannten Drittstaaten hat man erfolgreich abhängig gehalten. Auch mit gefälligen Regimes dort.
Aber China? Da reicht es nicht dem Präsident einen Mercedes zu schenken. Zumal dort bessere Autos produziert werden.
Die Deutschen werden betteln müssen. Und das fällt ihnen schwer. Darum lieber die stärkste Armee in Deutschland aufbauen.
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»An wie vielen Fronten kann man eigentlich gleichzeitig einen Wirtschaftskrieg führen? Das ist die Frage, mit der sich derzeit die EU befasst. Ihren Wirtschaftskrieg gegen Russland führt sie völlig ungehemmt; er hat Deutschland und weitere Staaten bislang vor allem den Zugang zu preisgünstigem Erdgas gekostet. Ihr Wirtschaftskrieg mit den USA schwelt vor sich hin; er kostet die EU laut Schätzungen von Experten im Europäischen Parlament 0,2 bis 0,8 Prozent ihrer Wirtschaftsleistung. Und dann wäre da noch der Wirtschaftskrieg gegen China, der ebenfalls – noch – eher schwelt als offen entbrannt ist. Schon seit längerer Zeit drängen manche, vor allem Frankreich, darauf, ihn umgehend voll zu entfesseln, neue Zölle gegen Importe aus der Volksrepublik zu verhängen, Einfuhrquoten festzulegen. Es gibt Widerstand, besonders aus Spanien, das gegenwärtig auf Konfliktkurs mit der Trump-Regierung geht und daher auf eine engere Kooperation mit China setzt. An diesem Montag soll weiter verhandelt werden; EU-Handelskommissar Maroš Šefčovič empfängt dazu Handelsminister Wang Wentao......«
So langsam merkt man auch, dass trotz der Schönwettermeldungen es wirtschaftlich bergab geht. Dass da plötzlich ein bisheriger Niemand mit den Regeln spielt, nach denen man selber immer gespielt hast. Nur werden die eigenen Karten immer schlechter.
Viele sogenannten Drittstaaten hat man erfolgreich abhängig gehalten. Auch mit gefälligen Regimes dort.
Aber China? Da reicht es nicht dem Präsident einen Mercedes zu schenken. Zumal dort bessere Autos produziert werden.
Die Deutschen werden betteln müssen. Und das fällt ihnen schwer. Darum lieber die stärkste Armee in Deutschland aufbauen.
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