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Dänemark reagiert empört auf US-Gebietsanspruch

Von Harvey11 vorgestern, 10:41 – geändert vorgestern, 10:47

Was passiert mit Grönland? US-Präsident Trump meldet erneut Gebietsansprüche an, Dänemark reagiert empört, die Insel stehe nicht zum Verkauf. Unterstützung kommt aus Norwegen, Schweden und Finnland.

Dänemark, Schweden, Norwegen und Finnland haben einen erneut von US-Präsident Donald Trump geäußerten Gebietsanspruch auf Grönland deutlich zurückgewiesen. Dänemarks Regierungschefin Mette Frederiksen erklärte, die Vereinigten Staaten hätten "überhaupt kein Recht" einen Teil der dänischen Staatsgemeinschaft zu annektieren.

Sie rief die USA dazu auf, "mit den Drohungen aufzuhören gegen einen historisch engen Verbündeten und gegen ein anderes Land und ein anderes Volk, das deutlich gesagt hat, dass es nicht zum Verkauf steht".

US-Präsident Trump eskaliert die Lage jedoch weiter. An Bord der Air Force One sagte er: "Wir brauchen Grönland." Die Insel sei von großer strategischer Bedeutung, sei aktuell aber von russischen und chinesischen Schiffen umgeben. "Dänemark wird das nicht schaffen", sagte Trump. Er wolle in "20 Tagen" über Grönland sprechen, sagte er lachend zu Reportern. Derzeit wolle er sich um Venezuela, Russland und die Ukraine kümmern.

Unterstützung für Dänemark kommt dagegen aus Schweden und Norwegen sowie Finnland. Norwegens Ministerpräsident Jonas Gahr Store etwa schrieb auf X: "Grönland ist ein integraler Teil des Königreichs Dänemark. Norwegen steht in voller Solidarität an der Seite des Königreichs Dänemarks." Finnlands Präsident Alexander Stubb schrieb: "Niemand entscheidet für Grönland und Dänemark außer Grönland und Dänemark selbst."

Zuvor hatte in Dänemark und Grönland ein Online-Post der Ehefrau von Trumps Vize-Stabschef Stephen Miller für Irritation gesorgt. Katie Miller teilte bei X eine Grönland-Karte in den Farben der US-Flagge mit dem Kommentar "SOON" - zu deutsch: "BALD". Grönlands Regierungschef Jens-Frederik Nielsen bezeichnete das Bild in einer Reaktion auf Instagram als respektlos.


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Dänemarks Regierungschefin Mette Frederiksen liegt völlig richtig mit ihrer Meinung, die Vereinigten Staaten hätten "überhaupt kein Recht" einen Teil der dänischen Staatsgemeinschaft zu annektieren.
Aber das gibt es einen, dem das völlig egal ist, dem Eigentumsfragen nicht interessieren. Der zieht plündert durch die Welt der sich nimmt was er will.
Die Regierungschefin wird im Fall des Falles feststellen müssen, dass auf ihre Freunde in NATO und EU kein Verlass sein wird.
Dort wird bereits darum gebetet, dass dieser Kelch an ihnen vorbeigehen wird und ihnen der moralische Offenbarungseid erspart bleibt.
Eine seltsame Wertegemeinschaft.

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