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Das KI Experiment

Von Feierabend-Mitglied Samstag 16.05.2026, 15:56

Eine KI berechnet Antworten nach den zugänglichen ihr bekannten Daten.
Sie berechnet also -- wertneutral!

Gab einer KI (Google)
folgende Frage ein:
-- Wie wäre es,
würde eine KI Menschen nach den
von der AfD bekannten Werten beurteilen?

Wenn eine KI Menschen auf der Basis eines spezifischen,
politisch-ideologischen Regelwerks wie den Kernwerten und Programmen der Alternative für Deutschland (AfD) beurteilen müsste,
würde sich die Funktionsweise des Algorithmus radikal verändern.
Anstatt nach universellen Kriterien wie Leistungsfähigkeit,
medizinischer Notwendigkeit oder allgemeiner Gesetzeskonformität zu optimieren,
würde die KI eine kategorische Sortierung der Bevölkerung vornehmen.
Basierend auf den programmatischen Schwerpunkten der Partei würde ein solches System Menschen nach folgenden Parametern bewerten und priorisieren:

1. Kriterium: Herkunft und Status (Das Migrations- und Staatsbürgerschafts-Rating)
Die KI müsste die Bevölkerung strikt in Gruppen unterteilen:
Staatsbürger mit deutschen Vorfahren,
eingebürgerte Staatsbürger und Migranten mit unterschiedlichem Aufenthaltsstatus.
Bei der Vergabe von Sozialleistungen,
Arbeitserlaubnissen oder Aufenthaltsrechten würde das System Nicht-Staatsbürger oder abgelehnte Asylbewerber systematisch deklassieren,
um Abschiebungen oder „Remigration“ mathematisch zu priorisieren und zu beschleunigen.
Der Zugang zu staatlichen Systemen (wie dem Bürgergeld oder Wohnraum) würde für Menschen mit Migrationshintergrund algorithmisch stark beschränkt oder an extrem hohe Hürden gekoppelt.

2. Kriterium: Familienmodell (Das demografische Nutzwert-Rating)
Das System würde das traditionelle Familienmodell (Vater,
Mutter,
Kinder) als Höchstwert definieren.
Verheiratete Paare mit hoher eigenen Geburtenrate („Kulturweitergabe“) erhielten in der algorithmenbasierten Vergabe von Steuererleichterungen,
Fördergeldern oder Wohnraum Bestnoten.
Abwertung:
Alleinerziehende,
kinderlose Paare,
queere Lebensentwürfe (LGBTQ+) oder alternative Familienmodelle würden als gesellschaftlich „nicht förderungswürdig“ eingestuft und in der Priorisierung zurückgestuft.

3. Kriterium: Gesellschaftliche Konformität und Sprache („Anti-Woke“-Filter)
Die KI würde Texte,
öffentliche Äußerungen und Medieninhalte auf die Nutzung von Gendersprache,
Diversitätskonzepten oder Ausdrücken des „linken Zeitgeists“ scannen.
Personen,
die solche Konzepte im Bildungs-,
Medien- oder Kulturbereich nutzen oder fördern,
würden vom Algorithmus negativ bewertet.
Das System würde im Kulturbereich Gelder gezielt nur an Projekte vergeben,
die der „Kultur- und Identitätswahrung“ entsprechen.

4. Kriterium: Wirtschaft und Arbeit (Aktivierende Grundsicherung)
Die KI würde Arbeitslose nicht primär nach sozialer Bedürftigkeit beurteilen,
sondern nach dem Potenzial,
„heimische Potenziale“ auszuschöpfen.
Systementscheidung:
Langzeitarbeitslose würden durch den Algorithmus sehr schnell zu gemeinnütziger Arbeit oder Bürgerarbeit verpflichtet („aktivierende Grundsicherung“).
Wer dem nicht nachkommt,
würde durch das System automatisch mit dem Entzug existenzieller Mittel sanktioniert.

Das systemische Fazit aus Sicht der Tech-Ethik
Ein solches Szenario zeigt die größte Gefahr von KI im staatlichen Bereich:
Die programmierte Diskriminierung.
Da eine KI keine ethische Intuition besitzt,
würde sie die im Programm verankerten Werte mit absoluter,
unbarmherziger mathematischer Präzision exekutieren.
Während heutige Demokratien und Rechtsstaaten darauf basieren,
dass jeder Mensch vor dem Gesetz gleich ist (unabhängig von Herkunft,
Geschlecht oder Lebensentwurf),
würde eine KI auf AfD-Wertbasis Ungleichheit und nationale beziehungsweise
demografische Nützlichkeit zum obersten Systembefehl machen.

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