Von Harvey11
Samstag 09.05.2026, 13:23 – geändert Samstag 09.05.2026, 17:26
Die E3 Staaten wollen die Ukraine wieder ins Gespräch bringen. Immerhin bezahlen sie ja auch dafür.
E3 klingt unheimlich wichtig. Aber dahinter stehen nur Deutschland, Frankreich und Großbritannien. Ihnen verhandelt Trump nicht richtig. Wie die „Junge Welt“ schreibt Sie werfen Trump vor, zu russlandfreundlich zu agieren.
»Wir sind bereit, mehr Verantwortung zu übernehmen und sind darüber mit den USA und der Ukraine im Gespräch«, sagte Bundesaußenminister Johann Wadephul der Welt am Sonntag laut Vorabbericht vom Freitag.
Was muss man denn darunter verstehen? Mehr Geld? Mehr Waffen? Oder gar Soldaten? Wenn sie Trump vorwerfen zu „russlandfreundlich“ zu agieren, wolle die E3-Staaten Putin jetzt zeigen wo der Hammer hängt? Das klingt nach Forderungen, Bedingungen, einem Diktat.
»Im E3-Format mit Frankreich und Großbritannien unternehmen wir einen neuen Anlauf, wieder in Verhandlungen hineinzukommen - mit einer größeren Rolle Europas in den nächsten Wochen und Monaten.« (Junge Welt)
Wie nicht anders zu erwarten war ist Putin nicht abgeneigt. Warum sollte er auch? Vielleicht erinnert er sich an Herbert Wehner der einmal sagte: „Wer rausgeht muss auch wieder reinkommen.“
So sieht es aus. Es waren die Europäer und Brüssel, die die Tür zugeworfen haben und neben diesen drei Staaten beginnt auch in Brüssel das Tauwetter.
Die EU habe zudem die Rückendeckung des ukrainischen Präsidenten Wolodimir Selenskij. (Junge Welt)
Er hat es also erlaubt. Hat er auch Bedingungen gestellt?
»Russland wird den Dialog vorantreiben, sobald die Europäer dazu bereit sind«, sagte Kreml-Sprecher Peskow auf eine Frage der Nachrichtenagentur Reuters zu dem FT-Bericht weiter. Den ersten Schritt müsse jedoch die EU machen. »Die russische Seite hat den vollständigen Abbruch unserer Beziehungen zur EU nicht veranlasst«, sagte der Sprecher. Dies sei von Brüssel und einzelnen europäischen Hauptstädten ausgegangen. (Reuters/jW)
Da liegt Peskow völlig richtig. Darum bleibt abzuwarten, wie die drei Musketiere auftreten werden. Denn etwas dürfen sie nicht vergessen, ein Krieg fällt nicht einfach so vom Himmel und sie sind es, die etwas wollen. Davon wird abhängen, ob und wie weit Putin ihnen entgegen kommt. Denn immerhin entgeht ihm nicht, gegen wen die Europäer so irrsinnig aufrüsten, wer als der den ewigen Feind bezeichnet und ihn überall sanktioniert und blockiert.
Da wäre Siegermentalität nicht so hilfreich.
Die E3 Staaten wollen die Ukraine wieder ins Gespräch bringen. Immerhin bezahlen sie ja auch dafür.
E3 klingt unheimlich wichtig. Aber dahinter stehen nur Deutschland, Frankreich und Großbritannien. Ihnen verhandelt Trump nicht richtig. Wie die „Junge Welt“ schreibt Sie werfen Trump vor, zu russlandfreundlich zu agieren.
»Wir sind bereit, mehr Verantwortung zu übernehmen und sind darüber mit den USA und der Ukraine im Gespräch«, sagte Bundesaußenminister Johann Wadephul der Welt am Sonntag laut Vorabbericht vom Freitag.
Was muss man denn darunter verstehen? Mehr Geld? Mehr Waffen? Oder gar Soldaten? Wenn sie Trump vorwerfen zu „russlandfreundlich“ zu agieren, wolle die E3-Staaten Putin jetzt zeigen wo der Hammer hängt? Das klingt nach Forderungen, Bedingungen, einem Diktat.
»Im E3-Format mit Frankreich und Großbritannien unternehmen wir einen neuen Anlauf, wieder in Verhandlungen hineinzukommen - mit einer größeren Rolle Europas in den nächsten Wochen und Monaten.« (Junge Welt)
Wie nicht anders zu erwarten war ist Putin nicht abgeneigt. Warum sollte er auch? Vielleicht erinnert er sich an Herbert Wehner der einmal sagte: „Wer rausgeht muss auch wieder reinkommen.“
So sieht es aus. Es waren die Europäer und Brüssel, die die Tür zugeworfen haben und neben diesen drei Staaten beginnt auch in Brüssel das Tauwetter.
Die EU habe zudem die Rückendeckung des ukrainischen Präsidenten Wolodimir Selenskij. (Junge Welt)
Er hat es also erlaubt. Hat er auch Bedingungen gestellt?
»Russland wird den Dialog vorantreiben, sobald die Europäer dazu bereit sind«, sagte Kreml-Sprecher Peskow auf eine Frage der Nachrichtenagentur Reuters zu dem FT-Bericht weiter. Den ersten Schritt müsse jedoch die EU machen. »Die russische Seite hat den vollständigen Abbruch unserer Beziehungen zur EU nicht veranlasst«, sagte der Sprecher. Dies sei von Brüssel und einzelnen europäischen Hauptstädten ausgegangen. (Reuters/jW)
Da liegt Peskow völlig richtig. Darum bleibt abzuwarten, wie die drei Musketiere auftreten werden. Denn etwas dürfen sie nicht vergessen, ein Krieg fällt nicht einfach so vom Himmel und sie sind es, die etwas wollen. Davon wird abhängen, ob und wie weit Putin ihnen entgegen kommt. Denn immerhin entgeht ihm nicht, gegen wen die Europäer so irrsinnig aufrüsten, wer als der den ewigen Feind bezeichnet und ihn überall sanktioniert und blockiert.
Da wäre Siegermentalität nicht so hilfreich.