3 5 4 Der Ausblick Von Feierabend-Mitglied gestern, 10:41 – geändert gestern, 10:42 Wenn Worte wieder zu Waffen werden, und Hass sich tarnt als stolzer Mut, brennt leise Hass auf dieser Erden, und schürt der alten Bosheit Glut. Es fängt mit lauten Parolen an, mit Sündenböcken für die Not, bis man das Menschsein nicht mehr sah, und blindem Wahn Gefolgschaft bot. Das nazitum beraubt den Geist, ersetzt das Denken durch Befehl, es spaltet, trennt und grausam reißt die Empathie aus jeder Seel'. Die Spur der braunen Tyrannei ist stets von Schmerz und Blut gesäumt, sie bricht die Freiheit stückweis' frei, bis niemand mehr von Frieden träumt. Wer heute schweigt und wegsieht bloß, der nährt den Keim, der gestern schlug, denn diese Gefahr ist riesengroß, wenn Ignoranz die Wahrheit trug. Wehret den Anfängen, wachsam und klar, schützt die Vielfalt, das freie Wort, damit das, was einst schrecklich war, nie wiederkehrt an keinem Ort. Kommentieren
Wenn Worte wieder zu Waffen werden,
und Hass sich tarnt als stolzer Mut,
brennt leise Hass auf dieser Erden,
und schürt der alten Bosheit Glut.
Es fängt mit lauten Parolen an,
mit Sündenböcken für die Not,
bis man das Menschsein nicht mehr sah,
und blindem Wahn Gefolgschaft bot.
Das nazitum beraubt den Geist,
ersetzt das Denken durch Befehl,
es spaltet, trennt und grausam reißt
die Empathie aus jeder Seel'.
Die Spur der braunen Tyrannei
ist stets von Schmerz und Blut gesäumt,
sie bricht die Freiheit stückweis' frei,
bis niemand mehr von Frieden träumt.
Wer heute schweigt und wegsieht bloß,
der nährt den Keim, der gestern schlug,
denn diese Gefahr ist riesengroß,
wenn Ignoranz die Wahrheit trug.
Wehret den Anfängen, wachsam und klar,
schützt die Vielfalt, das freie Wort,
damit das, was einst schrecklich war,
nie wiederkehrt an keinem Ort.