jedoch meiden ausländische Fachkräfte aus Angst vor rassistische Übergriffe den Osten Deutschlands.
Einwanderungsland Deutschland: Jeder vierte im erwerbsfähigen Alter ist laut IW aus dem Ausland zugezogen. Für die Wirtschaft sind insbesondere gut ausgebildete Fachkräfte interessant. Nimmt man vor diesem Hintergrund nur Zuwanderer im erwerbsfähigen Alter in den Bick, die über einen Ausbildungs- oder Studienabschluss verfügen, kommt man auf eine Gesamtzahl von 6,25 Millionen.
In den ostdeutschen Ländern liegt der Anteil der Zuwanderer an den Fachkräften unter neun Prozent. Ostdeutschland steht angesichts des demografischen Wandels vor besonderen Herausforderungen, um den Fachkräftemangel zu bewältigen. "Für eine positive Entwicklung in Ostdeutschland sind wir auf Zuzug und Zuwanderung angewiesen". So die Ostbeauftragte der Bundesregierung, Elisabeth Kaiser.
Deshalb brauche wir eine Kultur der Offenheit vor Ort. Doch die Ostbeauftragte warnte: "Hier stellt das Handeln von populistischen Parteien, die die Skepsis gegenüber dem Zusammenbleben mit Zugewanderten schürten, eine große Gefahr dar". So sei die Wirtrschaft in Ost-Deutschland nach der Wende stark eingebrochen. Erst seit einigen Jahren gäbe es im Osten vor dem Hintergrund des demografischen Wandels Fachkräfteengpässe - und damit überhaupt einen Bedarf an Arbeitskräfte aus dem Ausland.
Große Teile des Unterschieds zum Westen gehen also auf eine Zeit zurück, als es die AfD noch gar nicht gab (sie befand sich auf dem Weg dorthin), sehr wohl aber bereits rechtes Gedankengut, und das wirkt sich natürlich der Willkommenskultur entgegen und macht den Osten für Zuwanderer wenig attraktiv, so die IW.
Anteil der Zuwanderer an den Fachkräften
Berlin 27,1%
Bremen 24,7%
Hamburg 24,4%
Hessen 22,4%
Baden-Württemberg 21,4%
Bayern 19,4%
NRW 18,6%
Rhein/Pfalz 17,6%
Saarland 15,3%
Niedersachsen 14,9%
Schleswig-Holstein 12,3%
Sachsen 8,6%
Thüringen 7,8%
Brandenburg 7,4%
Sachsen-Anhalt 7,1%
Mecklenburg-Vorpommern 6,9%
Handwerkspräsident (ZDH), Jörg Dittrich, mahnt durch diese alarmierende Studie eine Willkommenskultur und Weltoffenheit im Osten an.
Der Osten müsste doch Erfahrungen mit den Vietnamesischen Vertragsarbeitern, die die größte asiatische Gruppe während der ehemaligen DDR war und am Wirtschaftswachstum geholfen hatte. War es doch ein Freundschaftsabkommen mit Menschen und Studenten als sogenannte Gastarbeiter zwischen der ehem. DDR und Vietnam.
Nach der Wende waren diese "Gäste" von Teilen der "rechtsextremen Ost-Bevölkerung" nicht mehr gern gesehen. Es wurden Gewalttaten auf sie verübt, die für einige mit dem Tod endete.
jedoch meiden ausländische Fachkräfte aus Angst vor rassistische Übergriffe den Osten Deutschlands.
Einwanderungsland Deutschland: Jeder vierte im erwerbsfähigen Alter ist laut IW aus dem Ausland zugezogen. Für die Wirtschaft sind insbesondere gut ausgebildete Fachkräfte interessant. Nimmt man vor diesem Hintergrund nur Zuwanderer im erwerbsfähigen Alter in den Bick, die über einen Ausbildungs- oder Studienabschluss verfügen, kommt man auf eine Gesamtzahl von 6,25 Millionen.
In den ostdeutschen Ländern liegt der Anteil der Zuwanderer an den Fachkräften unter neun Prozent. Ostdeutschland steht angesichts des demografischen Wandels vor besonderen Herausforderungen, um den Fachkräftemangel zu bewältigen. "Für eine positive Entwicklung in Ostdeutschland sind wir auf Zuzug und Zuwanderung angewiesen". So die Ostbeauftragte der Bundesregierung, Elisabeth Kaiser.
Deshalb brauche wir eine Kultur der Offenheit vor Ort. Doch die Ostbeauftragte warnte: "Hier stellt das Handeln von populistischen Parteien, die die Skepsis gegenüber dem Zusammenbleben mit Zugewanderten schürten, eine große Gefahr dar". So sei die Wirtrschaft in Ost-Deutschland nach der Wende stark eingebrochen. Erst seit einigen Jahren gäbe es im Osten vor dem Hintergrund des demografischen Wandels Fachkräfteengpässe - und damit überhaupt einen Bedarf an Arbeitskräfte aus dem Ausland.
Große Teile des Unterschieds zum Westen gehen also auf eine Zeit zurück, als es die AfD noch gar nicht gab (sie befand sich auf dem Weg dorthin), sehr wohl aber bereits rechtes Gedankengut, und das wirkt sich natürlich der Willkommenskultur entgegen und macht den Osten für Zuwanderer wenig attraktiv, so die IW.
Anteil der Zuwanderer an den Fachkräften
Berlin 27,1%
Bremen 24,7%
Hamburg 24,4%
Hessen 22,4%
Baden-Württemberg 21,4%
Bayern 19,4%
NRW 18,6%
Rhein/Pfalz 17,6%
Saarland 15,3%
Niedersachsen 14,9%
Schleswig-Holstein 12,3%
Sachsen 8,6%
Thüringen 7,8%
Brandenburg 7,4%
Sachsen-Anhalt 7,1%
Mecklenburg-Vorpommern 6,9%
Handwerkspräsident (ZDH), Jörg Dittrich, mahnt durch diese alarmierende Studie eine Willkommenskultur und Weltoffenheit im Osten an.
Der Osten müsste doch Erfahrungen mit den Vietnamesischen Vertragsarbeitern, die die größte asiatische Gruppe während der ehemaligen DDR war und am Wirtschaftswachstum geholfen hatte. War es doch ein Freundschaftsabkommen mit Menschen und Studenten als sogenannte Gastarbeiter zwischen der ehem. DDR und Vietnam.
Nach der Wende waren diese "Gäste" von Teilen der "rechtsextremen Ost-Bevölkerung" nicht mehr gern gesehen. Es wurden Gewalttaten auf sie verübt, die für einige mit dem Tod endete.
Hoyerswerda 1991
Rostock-Lichtenhagen 1992