Die Bundesregierung will erneut im Entwicklungsetat sparen - mit Folgen weit über Deutschland hinaus: Hilfsprojekte werden eingestellt, Partnerorganisationen verlieren Sicherheit - und andere Staaten gewinnen Einfluss.
»Als Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan in eine Berliner Kirche kommt, um sich bei zurückgekehrten Entwicklungshelfern zu bedanken, kommt keine Feierlaune auf. Gute Nachrichten hat die SPD-Ministerin nicht dabei. Sie muss sich auf eine weitere Sparrunde einstellen. Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) hat in den vergangenen Jahren bereits mehrere herbe Einschnitte verkraftet.
Mirjam Walter kann die Sparmaßnahmen schwer nachvollziehen. Sie war für den Zivilen Friedensdienst im Libanon. Dort hat sie unter anderem geholfen, Konflikte zwischen syrischen Geflüchteten und Einheimischen zu lösen. Genau solchen Projekten geht das Geld aus. Dabei habe das Land in den vergangenen Jahren eine "unfassbare Verdichtung von Krisen" erlebt, sagt die junge Frau. Unterstützung sei deshalb heute nötiger als je zuvor........«
Es ist nun mal so, eine Bevölkerung, die immer mehr verelendet und demzufolge den Sozialetat belastet, das Streben, eine europäische Militärmacht zu werden, etwas anderes hat das Land nicht mehr anzubieten, das Bestreben, Russland wirtschaftlich zu ruinieren und darum das Festhalten am Krieg in der Ukraine und die Finanzierung von deren Haushalt ohne unsere Vermögenden trotz deren grundgesetzlich verankerten Pflicht zur Kasse zu bitten, das kostet Geld. Jetzt wird auch an der Entwicklungshilfe gespart.
Das verprellt natürlich viele Staaten und Organisationen.
Aber andere Staaten springen gerne für uns ein. Unsere Rolle in der Welt wird immer kleiner und selbst der Rückzug auf Europa ist so sicher nicht. Auch dort machen wir wegen unserer bekannten Großmäuligkeit keine Freunde.
Jedenfalls zerplatzen die Träume, dass Deutschland sich in der Welt mehr engagieren soll. Das Land befindet sich auf dem Rückzug. Aber immer noch mir großer Klappe. Denn bald haben wir ja eine große und starke Armee.
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Die Bundesregierung will erneut im Entwicklungsetat sparen - mit Folgen weit über Deutschland hinaus: Hilfsprojekte werden eingestellt, Partnerorganisationen verlieren Sicherheit - und andere Staaten gewinnen Einfluss.
»Als Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan in eine Berliner Kirche kommt, um sich bei zurückgekehrten Entwicklungshelfern zu bedanken, kommt keine Feierlaune auf. Gute Nachrichten hat die SPD-Ministerin nicht dabei. Sie muss sich auf eine weitere Sparrunde einstellen. Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) hat in den vergangenen Jahren bereits mehrere herbe Einschnitte verkraftet.
Mirjam Walter kann die Sparmaßnahmen schwer nachvollziehen. Sie war für den Zivilen Friedensdienst im Libanon. Dort hat sie unter anderem geholfen, Konflikte zwischen syrischen Geflüchteten und Einheimischen zu lösen. Genau solchen Projekten geht das Geld aus. Dabei habe das Land in den vergangenen Jahren eine "unfassbare Verdichtung von Krisen" erlebt, sagt die junge Frau. Unterstützung sei deshalb heute nötiger als je zuvor........«
Es ist nun mal so, eine Bevölkerung, die immer mehr verelendet und demzufolge den Sozialetat belastet, das Streben, eine europäische Militärmacht zu werden, etwas anderes hat das Land nicht mehr anzubieten, das Bestreben, Russland wirtschaftlich zu ruinieren und darum das Festhalten am Krieg in der Ukraine und die Finanzierung von deren Haushalt ohne unsere Vermögenden trotz deren grundgesetzlich verankerten Pflicht zur Kasse zu bitten, das kostet Geld. Jetzt wird auch an der Entwicklungshilfe gespart.
Das verprellt natürlich viele Staaten und Organisationen.
Aber andere Staaten springen gerne für uns ein. Unsere Rolle in der Welt wird immer kleiner und selbst der Rückzug auf Europa ist so sicher nicht. Auch dort machen wir wegen unserer bekannten Großmäuligkeit keine Freunde.
Jedenfalls zerplatzen die Träume, dass Deutschland sich in der Welt mehr engagieren soll. Das Land befindet sich auf dem Rückzug. Aber immer noch mir großer Klappe. Denn bald haben wir ja eine große und starke Armee.
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