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Die Lage ist ernst, aber nicht hoffnungslos

Von Novelle Freitag 28.08.2026, 05:20 – geändert Freitag 28.08.2026, 05:24

Woher stammt dieses geflügelte Sprichwort? Es lässt sich nicht einwandfrei zuordnen.
Mir fiel es heute Morgen (28.8.26) ein, als ich den täglichen Artikel von Florian Harms gelesen hatte.
Warnt Harms zurecht?
Ich mag keine Panikmache. Das macht Harms in seinem Artikel auch nicht. Er warnt und gibt Ratschläge.

Meiner Meinung nach lohnt es sich den gesamten Artikel zu lesen.

MSN
www.msn.com


Kurzer Textauszug:

" Deshalb sind die deutschen Staatsspitzen nun gefordert: Der Bundespräsident, die Bundestagspräsidentin und der Bundeskanzler sollten die Bevölkerung darauf vorbereiten, dass die kommenden Monate riskant werden könnten. Nicht panisch oder pathetisch, sondern in nüchterner, klarer Sprache. Sie sollten erklären, was bereits getan wird, um das Land gegen weitere russische Aggressionen zu wappnen. Was es noch braucht und warum jede Bürgerin und jeder Bürger dabei gefordert ist. Sie sollten Vertrauen schaffen, indem sie Zumutungen aussprechen. Denn eine Demokratie, die ihren Bürgern die Wahrheit nicht zutraut, macht sie nicht ruhiger. Sie macht sie wehrlos.

Ein großer Krieg in Europa erscheint nicht unausweichlich. Aber der Frieden auf dem Kontinent ist nach 80 Jahren wieder etwas geworden, das jeden Tag verteidigt, organisiert und von Millionen Händen und Köpfen gesichert werden muss. Das ist nichts, was man an einem lauschigen Spätsommertag gern hört. Aber die Weltlage richtet sich eben nicht nach dem Wetter. Und schon gar nicht nimmt sie Rücksicht auf den deutschen Hang zur Realitätsflucht. "

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