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Eine kluge Frau - nah am Geschehen

Von Feierabend-Mitglied vorgestern, 21:26

" Seit Jahren betonen verschiedene Parteien ihre Abgrenzung von der AfD. Die in Brandenburg lebende Autorin Juli Zeh hat dazu eine klare Meinung – auch von einem Verbotsverfahren hält sie wenig."

Stand: 27.12.2025, 14:44 Uhr

"Den hohen Zuspruch der AfD in ihrem Dorf im Havelland erklärte Zeh mit einer extremen Unzufriedenheit der Menschen. „Sie haben nicht das geringste Vertrauen in die herkömmlichen Parteien, weil es an allen Ecken und Enden an der simplen Grundversorgung fehlt: Bildung, Mobilität, Gesundheit, Pflege, bezahlbarer Wohnraum.“

Zeh attestierte Teilen der deutschen Gesellschaft ein problematisches Demokratieverständnis. „Demokratie ist nicht, wenn Menschen Dinge wählen, die man selbst gut und richtig findet.“ Sonst müsste die Schweiz als eine untergegangene Demokratie betrachtet werden, weil es dort etwa erfolgreiche Plebiszite gegen den Bau von Minaretten gibt.

„Man muss unterscheiden können zwischen eigenen politischen Überzeugungen und Demokratie“, sagte Zeh. Im Extremfall setze unsere Verfassung auch demokratisch legitimierten Entscheidungen Grenzen, aber man könne nicht alles als undemokratisch bezeichnen, was einem nicht gefalle."

Der vollständige Artikel:
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