seine Wirtschafts- und Energieministerin, Katherina Reiche, von ihren Aufgaben entbindet und sie entläßt.
Während Energiepreise steigen: Billiger Strom aus Erneuerbaren .
Am Osterwochenende erhielten große Unternehmen Geld dafür, Strom zu verbrauchen. Wind und Sonne deckten fast den ganzen Bedarf. Doch Pläne des Wirtschaftsministeriums gefährden den Ausbau erneuerbarer Energien.
An Ostern passierte etwas Ungewöhnliches: Große Kunden wie Fabriken mussten zeitweise nichts für ihren Strom bezahlen. Am Ostersonntag und -montag bekamen sie sogar bis zu 15 Cent pro Kilowattstunde zurück. Statt zu zahlen, bekamen sie also Geld zurück. Das klingt ungewöhnlich, ist an der Strombörse aber gar nicht so selten - gerade, wenn viel Ökostrom verfügbar ist. Nur leider wird Öko-Strom für den normalen Verbraucher auch dort immens teurer, wo er vorzugsweise produziert wird. Im kleinen Land zwischen den Meeren, der fast den gesamten Stromverbrauch in Deutschland durch die Erneuerbaren abdeckt.
Warum stehen Windräder still, während Gas verbrannt wir?
Trotz des hohen Ökostrom-Angebots liefen auch zu Ostern Gas- und Kohlekraftwerke weiter. Gleichzeitig standen in Norddeutschland Windräder still. Ein typischer Grund: Die Stromnetze waren überlastet.
Denn die schaffen es oft nicht, allen grünen Windstrom aus dem Norden zu den Industriezentren im Süden zu bringen...... der Süden nimmt weiterhin eine Verweigerungshaltung ein, die Durchgangsleitungen durch Tennet zügig voranzubringen.
In solchen Fällen greift der sogenannte Redispatch: Wenn das Netz dicht ist, müssen Kraftwerke in Regionen mit zu viel Strom gedrosselt werden, während anderswo welche hochfahren. Windräder werden dabei oft zuerst abgeschaltet, weil sie sich schneller an- und abschalten lassen als große Kohle- und Gaskraftwerke.
Allein 2024 hätte man mit den ungenutzten Offshore-Windstrom alle deutschen E-Autos versorgen können.
Durch "zwangsweise Abschaltung" entstehen Kosten für die Betreiber. Nun plant Energieministerin, Katherina Reiche (CDU), die bisher geförderten Kosten sollen in bestimmten Regionen künftig keine Entschädigung mehr erhalten, wenn neue Anlagen (welcher Art auch immer?) wegen Netzengpässen abgeschaltet werden.
Hier könnten die Redispatch-Ausgleichszahlungen entfallen. Noch ist nicht klar, welche Kreise wirklich betroffen wären. Laut der Beratungsfirma Enervis könnte dies aber bspw. hier relevant sein:
- an der Nordseeküste (viel Windstrom)
- Ost-Niedrsachsen (viel Solar- und Windstrom)
- Teile von Bayern (viel Solarstrom) - der Südwesten Deutschlands wurde nicht ausgewertet. (Die lagen vermutlich in Tschechien am Atomstromnetz...)
Eine Energie-Bremse könnte den Verbrauchern Milliarden kosten.
Eine weitere Folge wäre: Die gesetzlichen Ausbauziele für 2030 würden weiter in die Ferne rücken.
Statt den Ausbau zu beschleunigen, würde die Politik ihn laut Branchenverbänden bremsen.
Das Ergebnis wäre mehr Strom aus Gas und Kohle. Ergo- auch hier rückwertsgewandte Politik durch eine inkompetente Wirtschaftsministerin.
seine Wirtschafts- und Energieministerin, Katherina Reiche, von ihren Aufgaben entbindet und sie entläßt.
Während Energiepreise steigen: Billiger Strom aus Erneuerbaren .
Am Osterwochenende erhielten große Unternehmen Geld dafür, Strom zu verbrauchen. Wind und Sonne deckten fast den ganzen Bedarf. Doch Pläne des Wirtschaftsministeriums gefährden den Ausbau erneuerbarer Energien.
An Ostern passierte etwas Ungewöhnliches: Große Kunden wie Fabriken mussten zeitweise nichts für ihren Strom bezahlen. Am Ostersonntag und -montag bekamen sie sogar bis zu 15 Cent pro Kilowattstunde zurück. Statt zu zahlen, bekamen sie also Geld zurück. Das klingt ungewöhnlich, ist an der Strombörse aber gar nicht so selten - gerade, wenn viel Ökostrom verfügbar ist. Nur leider wird Öko-Strom für den normalen Verbraucher auch dort immens teurer, wo er vorzugsweise produziert wird. Im kleinen Land zwischen den Meeren, der fast den gesamten Stromverbrauch in Deutschland durch die Erneuerbaren abdeckt.
Warum stehen Windräder still, während Gas verbrannt wir?
Trotz des hohen Ökostrom-Angebots liefen auch zu Ostern Gas- und Kohlekraftwerke weiter. Gleichzeitig standen in Norddeutschland Windräder still. Ein typischer Grund: Die Stromnetze waren überlastet.
Denn die schaffen es oft nicht, allen grünen Windstrom aus dem Norden zu den Industriezentren im Süden zu bringen...... der Süden nimmt weiterhin eine Verweigerungshaltung ein, die Durchgangsleitungen durch Tennet zügig voranzubringen.
In solchen Fällen greift der sogenannte Redispatch: Wenn das Netz dicht ist, müssen Kraftwerke in Regionen mit zu viel Strom gedrosselt werden, während anderswo welche hochfahren. Windräder werden dabei oft zuerst abgeschaltet, weil sie sich schneller an- und abschalten lassen als große Kohle- und Gaskraftwerke.
Allein 2024 hätte man mit den ungenutzten Offshore-Windstrom alle deutschen E-Autos versorgen können.
Durch "zwangsweise Abschaltung" entstehen Kosten für die Betreiber. Nun plant Energieministerin, Katherina Reiche (CDU), die bisher geförderten Kosten sollen in bestimmten Regionen künftig keine Entschädigung mehr erhalten, wenn neue Anlagen (welcher Art auch immer?) wegen Netzengpässen abgeschaltet werden.
Hier könnten die Redispatch-Ausgleichszahlungen entfallen. Noch ist nicht klar, welche Kreise wirklich betroffen wären. Laut der Beratungsfirma Enervis könnte dies aber bspw. hier relevant sein:
- an der Nordseeküste (viel Windstrom)
- Ost-Niedrsachsen (viel Solar- und Windstrom)
- Teile von Bayern (viel Solarstrom) - der Südwesten Deutschlands wurde nicht ausgewertet. (Die lagen vermutlich in Tschechien am Atomstromnetz...)
Eine Energie-Bremse könnte den Verbrauchern Milliarden kosten.
Eine weitere Folge wäre: Die gesetzlichen Ausbauziele für 2030 würden weiter in die Ferne rücken.
Statt den Ausbau zu beschleunigen, würde die Politik ihn laut Branchenverbänden bremsen.
Das Ergebnis wäre mehr Strom aus Gas und Kohle. Ergo- auch hier rückwertsgewandte Politik durch eine inkompetente Wirtschaftsministerin.