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EU-Beitrittsverhandlungen mit der Ukraine

Von Harvey11 Montag 15.06.2026, 12:34

»Die Ankündigung der EU vom Freitag, vom heutigen Montag an Beitrittsverhandlungen mit der Ukraine und Moldau aufzunehmen, hat schon etwas von dem Fangegröle »Jetzt geht’s loohoos«. Der Schritt ist zunächst einmal rein symbolisch, und zwar nicht nur für die Beitrittskandidaten, deren Bevölkerungen angeblich keine dringenderen Bedürfnisse haben, als sich »der europäischen Familie anzuschließen«. Als hinge von solchen Hoffnungen im übrigen in der Politik irgend etwas ab; gerade so, wie der Weg zur Hölle mit guten Vorsätzen gepflastert ist, ist es der ihre mit gebrochenen Versprechungen.«

Drei Dinge spielen da eine Rolle.
Merz möchte so gerne die unbegrenzte Zusage der Deutschen an die Ukraine mit den Europäern teilen. Das wiederum und eine Konkurrenz fürchten einige Mitgliedsländer. Und Selenskij? Der ist es gewohnt zu bekommen was er fordert. Er besteht auf einer Vollmitgliedschaft. Immerhin wird er ja in den Medien als Retter Europas vor den Russen gefeiert.

»Erst einmal geht es um Fragen wie Rechtsstaatlichkeit, bei der die Ukraine viel verspricht, wenn der Tag lang ist, und abends das Gegenteil tut. Das weiß man in Brüssel auch. Aber die EU will den Fang jetzt an Land ziehen. Egal, was es sie kostet.«
Das erinnert mich an die Vereinigung. Wie sagte Theo Waigel so treffend: "Uns war klar wir werden beschissen. Aber wir wollten es haben. Unbedingt."

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