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Europas letztes Penicillin-Werk retten

Von Feierabend-Mitglied Samstag 24.10.2026, 13:15 – geändert Samstag 24.10.2026, 13:17

um eine vollständige Abhängigkeit von China zu verhindern. Es geht darum eine Kontrolle Chinas über die Lieferkette zu verhindern, da sie ein strategisches Risiko ist, ähnlich wie bei kritischen Mineralien. Denn die Versorgung mit Antibiotika könnte durchaus zu einem Instrument wirtschaftlichen Zwangs oder hybrider Kriegsführung werden in Zeiten diplomatischer Spannungen. Sandoz, der Betreiber des Werks im österreichischen Kundl, hat die Europäische Kommission um eine Antidumping-Untersuchung gebeten. Diese könnte zu Strafzöllen auf solche chinesischen Produkte führen.

Zitat aus unten verlinktem Artiklel: "Wie anfällig Europas Versorgung ist, zeigte sich 2022, als während einer Welle von Atemwegsinfektionen die Vorräte an Amoxicillin - der in Kundl hergestellten Penicillin-Variante - knapp wurden. Ein Jahr später bewilligte die EU-Kommission unter Verweis auf wiederholte Engpässe 28,3 Millionen Euro für den Ausbau des Werks. Dadurch stieg die Produktionskapazität um 20 Prozent."

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