»Irgend etwas tut sich im Ukraine-Konflikt. Der ukrainische Präsident sagt, er hoffe, dass es nur noch bis zum Wintereinbruch dauern werde, bis der Krieg beendet ist. Gleichzeitig verpflichtet er seine europäischen Unterstützer auf eine Liste mit Bedingungen für Friedensverhandlungen, bei denen es, so Friedrich Merz, »aus seiner Sicht selbstverständlich« sei, dass »die Europäer mit am Tisch säßen«. Aus seiner Sicht sicher. Aber in den »neuen Zeiten« hilft das Wünschen nicht mehr. Wer mit Maximalforderungen in solche Gespräche hineingeht, macht sich ganz schnell zum Froschkönig.«
Da wird angedacht, dass von den Europäern der finnische Präsident Alexander Stubb an Tisch sitzen könnte. Ein Konservativer, der aber die Lebenserfahrung finnischer Politik verinnerlicht haben dürfte: dass man mit einem Nachbarn namens Russland, auch wenn man ihn nicht mag, doch zurechtkommen können muss.
Aber Stubb hat jetzt der Neuen Zürcher Zeitung erklärt, er glaube nicht, dass Russland Interesse habe, mit einem Angriff auf NATO-Staaten den Beistandsartikel des Bündnisvertrags zu testen.
Das stößt natürlich denen sauer auf, die in Russland den ewigen Feind sehen.
Wie sollen die Verhandlungen führen?
»Was das denn jetzt solle, die gerade erst mühsam auf Kriegsangst gepolte westliche Öffentlichkeit aufzufordern, »sich einfach zu beruhigen«?«
So deutlich sagte es der der in München arbeitende Bundeswehr-Professor Carlo Masala.
Das Gros der politischen Klasse ist mit militärischer Selbstbeweihräucherung zu beschäftigt, um auch nur einen Moment nachzudenken.
Darum wird es zu den Verhandlungen nicht kommen.
Denn Selenksyj muss seinen Geldgebern gehorchen. Und wie die ticken weiß man ja. Sich selbst gesteht man die Sicherheitsbedenken zu, die man Russland hochmütig verweigert.
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Da wird angedacht, dass von den Europäern der finnische Präsident Alexander Stubb an Tisch sitzen könnte. Ein Konservativer, der aber die Lebenserfahrung finnischer Politik verinnerlicht haben dürfte: dass man mit einem Nachbarn namens Russland, auch wenn man ihn nicht mag, doch zurechtkommen können muss.
Aber Stubb hat jetzt der Neuen Zürcher Zeitung erklärt, er glaube nicht, dass Russland Interesse habe, mit einem Angriff auf NATO-Staaten den Beistandsartikel des Bündnisvertrags zu testen.
Das stößt natürlich denen sauer auf, die in Russland den ewigen Feind sehen.
Wie sollen die Verhandlungen führen?
»Was das denn jetzt solle, die gerade erst mühsam auf Kriegsangst gepolte westliche Öffentlichkeit aufzufordern, »sich einfach zu beruhigen«?«
So deutlich sagte es der der in München arbeitende Bundeswehr-Professor Carlo Masala.
Das Gros der politischen Klasse ist mit militärischer Selbstbeweihräucherung zu beschäftigt, um auch nur einen Moment nachzudenken.
Darum wird es zu den Verhandlungen nicht kommen.
Denn Selenksyj muss seinen Geldgebern gehorchen. Und wie die ticken weiß man ja. Sich selbst gesteht man die Sicherheitsbedenken zu, die man Russland hochmütig verweigert.
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