Die Bundesregierung veröffentlicht keine Zahlen zu Kriegsdienstverweigerern mehr. Für die DFG-VK ist ein »neuer Tiefpunkt staatlicher Intransparenz« erreicht
»Der deutsche Staat will nicht mehr öffentlich machen, wie viele Menschen hierzulande den Kriegsdienst verweigern. Das geht aus den Antworten auf eine Anfrage von mehreren Linkspartei-Politikern hervor, auf die die Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) am Montag verwies. Die Fragesteller wollten Anfang des Monats von der Bundesregierung unter anderem wissen, wie viele der seit dem 1. Januar 2026 angeschriebenen Personen einen Antrag auf Kriegsdienstverweigerung gestellt haben und wie viele Anträge auf Anerkennung als Kriegsdienstverweigerung in diesem Jahr insgesamt bisher gestellt wurden. Die Antwort der Regierung: Einstufung als Verschlusssache mit dem Geheimhaltungsgrad »VS-Nur für den Dienstgebrauch«. Die Geheimhaltung sei im Hinblick auf das »Staatswohl« erforderlich.........«
Wer die Nutzer eines Grundrechts für nicht erwähnenswert hält und ihre Zahl verschweigt, der muss sehr im Regen stehen. Ist das gelebte Demokratie?
Die Werbeaktionen der Bundeswehr in Schulen und während Volksfesten scheinen nicht sehr erfolgreich zu sein.
Wer sich den Veranstaltungsplan des Hessentag in Fulda ansieht dem fällt auf, dass auch die Bundeswehr vertreten ist. Mit kleinen Kindern, die auf Panzer herumkrabbeln, kann man noch nichts anfangen. Dafür wird im eigenen Zelt kräftig Musik gemacht. aber keine Marschmusik. Da spielen Rockbands auf und soll die Jugend anlocken.
Aber so wie die Stimmung im Land ist wird das auch nicht viel nützen. Die Jugend will nicht geschlossen in den Krieg ziehen. Die Zeiten, in denen Lehrer stolz darauf waren, dass sich ihre Schüler geschlossen zu den Soldaten gemeldet haben, sind zum Glück vorbei. Daran werden auch die ausschwärmenden Werbetruppen, die sich verschämt Informierer nennen, nicht viel ändern.
Wie viele Leute des DFG-VK in den Schulen informieren dürfen ist nicht bekannt.
Die Bundesregierung veröffentlicht keine Zahlen zu Kriegsdienstverweigerern mehr. Für die DFG-VK ist ein »neuer Tiefpunkt staatlicher Intransparenz« erreicht
»Der deutsche Staat will nicht mehr öffentlich machen, wie viele Menschen hierzulande den Kriegsdienst verweigern. Das geht aus den Antworten auf eine Anfrage von mehreren Linkspartei-Politikern hervor, auf die die Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) am Montag verwies. Die Fragesteller wollten Anfang des Monats von der Bundesregierung unter anderem wissen, wie viele der seit dem 1. Januar 2026 angeschriebenen Personen einen Antrag auf Kriegsdienstverweigerung gestellt haben und wie viele Anträge auf Anerkennung als Kriegsdienstverweigerung in diesem Jahr insgesamt bisher gestellt wurden. Die Antwort der Regierung: Einstufung als Verschlusssache mit dem Geheimhaltungsgrad »VS-Nur für den Dienstgebrauch«. Die Geheimhaltung sei im Hinblick auf das »Staatswohl« erforderlich.........«
Wer die Nutzer eines Grundrechts für nicht erwähnenswert hält und ihre Zahl verschweigt, der muss sehr im Regen stehen. Ist das gelebte Demokratie?
Die Werbeaktionen der Bundeswehr in Schulen und während Volksfesten scheinen nicht sehr erfolgreich zu sein.
Wer sich den Veranstaltungsplan des Hessentag in Fulda ansieht dem fällt auf, dass auch die Bundeswehr vertreten ist. Mit kleinen Kindern, die auf Panzer herumkrabbeln, kann man noch nichts anfangen. Dafür wird im eigenen Zelt kräftig Musik gemacht. aber keine Marschmusik. Da spielen Rockbands auf und soll die Jugend anlocken.
Aber so wie die Stimmung im Land ist wird das auch nicht viel nützen. Die Jugend will nicht geschlossen in den Krieg ziehen. Die Zeiten, in denen Lehrer stolz darauf waren, dass sich ihre Schüler geschlossen zu den Soldaten gemeldet haben, sind zum Glück vorbei. Daran werden auch die ausschwärmenden Werbetruppen, die sich verschämt Informierer nennen, nicht viel ändern.
Wie viele Leute des DFG-VK in den Schulen informieren dürfen ist nicht bekannt.