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Große Worte - und dann?

Von Harvey11 Donnerstag 27.08.2026, 11:50

Der Kanzler hat nach seinem Urlaub die rußgeschwärzten Landesteile besucht und sofort ganz staatsmännisch erkannt: Wir müssen raus aus der Krise. Raus aus der Klimakrise, raus aus dem Klima der Verdrießlichkeit.
Das wird ganz einfach. denn Deutschland kann so viel. Das wissen Friedrich Merz, sein SPD-Vizekanzler Lars Klingbeil und CSU-Innenminister Alexander Dobrindt. Denn wir können so viel. So viel zum Status Quo. Was wir können? Unklar, aber wir sollen denen glauben.
Und darum wird optimistisch in die Zukunft geblickt. Man habe das Deutschland von morgen diskutiert, teilt der Kanzler verheißungsvoll mit. Denn derzeit geht es uns gut. Darum wurden zur Klausur Leute aus der Start-up-Branche eingeladen. Die Autobranche scheint man bereits abgeschrieben zu haben. Ohne die konnte man die eigene Zukunft in leuchtenden Farben schildern.
Der Kanzler versprach zum Dienstbeginn, dass bis zum Sommer die Stimmung im Land verbessert hätte. Mit dem Herbst der Reformen war es auch nicht weit her und der im Winter passierte nichts. Die Stimmung stieg nicht, ganz im Gegenteil.
Irgendwas muss da schief gelaufen sein. Jetzt sollen wir bis zum Ende des Jahres die erste Ergebnisse der neuen Strategie erkennen können.
Immerhin bemüht sich Merz und seine Regierung um gute Ratschläge.
Es ist aber zu befürchten, dass nach den drei kommenden Landtagswahlen die Ernüchterung einkehren wird wieder gestritten wird. Wie immer.
Wenigstens das beherrschen sie.

Über Kohl gab es Witzbücher.
Von Merz bald gesammelte Märchen?

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