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Handelsstreit um Solar

Von Harvey11 Freitag 17.04.2026, 09:34

Chinas Vormachtstellung im Photovoltaikbereich: EU beschließt Förderstopp für bestimmte Bauteile, US-Kapital will sich billig Technologien sichern

»Hat die Volksrepublik China das Mandat des Himmels? Zumindest um das der Sonne wird sich bemüht, wie unter anderem der intensive Ausbau der Solarenergienutzung und der Kapazitäten zur Produktion entsprechender Anlagen beweist. Doch die chinesische Vorreiterposition im Sektor weckt Argwohn und Begierden seitens der Konkurrenz in der EU und den Vereinigten Staaten.

Beispielhaft ist ein Entschluss der EU-Spitzen, über den die South ­China Morning Post (SCMP) am Dienstag zuerst berichtete. Demnach billigte Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen bereits im März einen Plan, der vorsieht, Subventionen im Bereich der erneuerbaren Energieträger im Rahmen des »Horizon«-Programms einzustellen, falls die Anlagen auf chinesischen Bauteilen basieren. Mit einem Budget von mehr als 90 Milliarden Euro gehört es zu einem der, in den eigenen Worten des Staatenbundes, »Schlüsselinstrumente« der EU zur Förderung der Forschung im Bereich nachhaltiger Technologien und Innovationen.

Bei den Bauteilen, die Brüssel kritisch beäugt, geht es um Wechselrichter. Diese sind essentiell, um den von Solar- und Windenergieanlagen gewonnenen Strom für das allgemeine Netz nutzbar zu machen. Nach Angaben des Thinktanks »European Institute for Security Studies« (EUISS) stammen etwa 55 Prozent der weltweiten Solarwechselrichter aus chinesischer Produktion, während die Branchenvereinigung »European Solar Manufacturing Council« davon ausgeht, dass rund 80 Prozent der Photovoltaikanlagen in der EU solche Komponenten aus der Volksrepublik verbaut haben..............«


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»Diese würden Bauteile enthalten, die es erlauben, sie aus der Ferne auszuschalten und damit das hiesige Stromnetz in weiten Teilen lahmzulegen, was Beijing als Druckmittel in etwaigen Konflikten nutzen könnte.«
Klingt gut, kann man den Leuten draußen erzählen.
Nur glaubt das das »European Institute for Security Studies« (EUISS) nicht. Dort spricht man klar von industriellen Protektionismus.

Das passt aber gut zu den neuen AKW-Träumen. Denn diese Wechselrichter sind essentiell, um den von Solar- und Windenergieanlagen gewonnenen Strom für das allgemeine Netz nutzbar zu machen.

So bekommt das alles ein Gesicht. Oder?

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