»Kristallisiert sich da aus den tiefen Umbrüchen, in denen Westasien zur Zeit steckt, eine neue Struktur für die internationalen Beziehungen bedeutender Staaten der Region heraus? Das ist die eigentliche Frage, die das ungewohnte Außenministertreffen aufwarf, das am Freitag in Istanbul stattfand. Ungewohnt war die Zusammensetzung: Außer der Türkei, die – als Brücke zwischen Asien und Europa, wenn man so will – eingeladen hatte, waren Saudi-Arabien, Pakistan und Ägypten vertreten, zudem Deutschland, Frankreich, Italien und Großbritannien. Saudi-Arabien, Pakistan und die Türkei haben sich im August zum neuen Mekka-Abkommen zusammengetan, einem Verteidigungsbündnis, das die Sicherheit der Region perspektivisch aus eigener Kraft gewährleisten soll, anstatt sich dazu auf äußere Mächte – sprich: die USA – zu stützen. Ägypten hat einen Beitritt in Betracht gezogen, und es arbeitet mit dem Trio seit kurzem auf politischer Ebene unter dem Kürzel R4 (Regional-4) zusammen.«
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Es musste sich ja etwas tun.
Aber wie wollen die drei Länder es schaffen, in einer Sprache zu sprechen?
Ohne die USA? Wo doch die NATO-Staaten heulen, sollten die USA gehen und gerade die Deutschen dem großen Bruder huldigen und verehren?
Aber man hat sich mal getroffen. Die Großen machen es ja auch.
Außenministertreffen in Istanbul
»Kristallisiert sich da aus den tiefen Umbrüchen, in denen Westasien zur Zeit steckt, eine neue Struktur für die internationalen Beziehungen bedeutender Staaten der Region heraus? Das ist die eigentliche Frage, die das ungewohnte Außenministertreffen aufwarf, das am Freitag in Istanbul stattfand. Ungewohnt war die Zusammensetzung: Außer der Türkei, die – als Brücke zwischen Asien und Europa, wenn man so will – eingeladen hatte, waren Saudi-Arabien, Pakistan und Ägypten vertreten, zudem Deutschland, Frankreich, Italien und Großbritannien. Saudi-Arabien, Pakistan und die Türkei haben sich im August zum neuen Mekka-Abkommen zusammengetan, einem Verteidigungsbündnis, das die Sicherheit der Region perspektivisch aus eigener Kraft gewährleisten soll, anstatt sich dazu auf äußere Mächte – sprich: die USA – zu stützen. Ägypten hat einen Beitritt in Betracht gezogen, und es arbeitet mit dem Trio seit kurzem auf politischer Ebene unter dem Kürzel R4 (Regional-4) zusammen.«
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Es musste sich ja etwas tun.
Aber wie wollen die drei Länder es schaffen, in einer Sprache zu sprechen?
Ohne die USA? Wo doch die NATO-Staaten heulen, sollten die USA gehen und gerade die Deutschen dem großen Bruder huldigen und verehren?
Aber man hat sich mal getroffen. Die Großen machen es ja auch.