Zur Strategie hinter dem Iran-Krieg: Die USA wollen eine multipolare Welt verhindern und Versorgungswege weltweit kontrollieren – und damit auch ihre Verbündeten
»Seit dem 28. Februar führen die USA und Israel Krieg gegen Iran. Die Bilder sind vertraut: brennende Raffinerien, gesperrte Meerengen, ein US-Militär, das Raketen verschießt und Verhandlungsangebote macht. Die westliche Deutung ist ebenso vertraut: Washington hat die Kontrolle verloren, ist in einen Konflikt hineingezogen worden, den es nicht wollte, und zahlt nun den Preis für jahrzehntelange Nahostpolitik. Diese Lesart greift zu kurz. Sie verwechselt Strategie mit Kontrollverlust. Denn der Krieg gegen den Iran ist ein Instrument. Er bedient drei globale Hegemonialinteressen der USA zugleich: Er zwingt Verbündete in eine neue imperiale Arbeitsteilung, macht Konkurrenten über die Reglementierung des Zugangs zu Energieträgern verwundbar, und er liefert dem US-Militär das Lernfeld, das es für den Paradigmenwechsel von der Plattform- zur Wirkmittelkriegführung braucht.«
Wie es scheint, passiert gerade die Eroberung der Welt ohne einen heißen Krieg. Und Deutschland unterwirft sich, lässt sich zum Vorposten der USA degradieren. Der Köder ist die "wichtige Rolle", die Deutschland übernehmen soll. So Trump.
»Die Rede vom Niedergang der USA verkennt das größere Bild: Washington muss diesen Krieg nicht gewinnen. Es reicht, ihn andauern zu lassen: als Energiehebel gegen Verbündete und Konkurrenten, als Testfeld neuer Kriegführung, als Vorbereitung auf die Verteilungskämpfe einer klimatisch veränderten Welt. Ziel ist nicht Rückzug, sondern eine Neuorganisation planetarer Vorherrschaft – die USA als globale Supermacht einer kommenden Ordnung.«
Die USA bestimmt, wer Energie bekommt und wer nicht.
Und wenn das Öl alle ist?
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Zur Strategie hinter dem Iran-Krieg: Die USA wollen eine multipolare Welt verhindern und Versorgungswege weltweit kontrollieren – und damit auch ihre Verbündeten
»Seit dem 28. Februar führen die USA und Israel Krieg gegen Iran. Die Bilder sind vertraut: brennende Raffinerien, gesperrte Meerengen, ein US-Militär, das Raketen verschießt und Verhandlungsangebote macht. Die westliche Deutung ist ebenso vertraut: Washington hat die Kontrolle verloren, ist in einen Konflikt hineingezogen worden, den es nicht wollte, und zahlt nun den Preis für jahrzehntelange Nahostpolitik. Diese Lesart greift zu kurz. Sie verwechselt Strategie mit Kontrollverlust. Denn der Krieg gegen den Iran ist ein Instrument. Er bedient drei globale Hegemonialinteressen der USA zugleich: Er zwingt Verbündete in eine neue imperiale Arbeitsteilung, macht Konkurrenten über die Reglementierung des Zugangs zu Energieträgern verwundbar, und er liefert dem US-Militär das Lernfeld, das es für den Paradigmenwechsel von der Plattform- zur Wirkmittelkriegführung braucht.«
Wie es scheint, passiert gerade die Eroberung der Welt ohne einen heißen Krieg. Und Deutschland unterwirft sich, lässt sich zum Vorposten der USA degradieren. Der Köder ist die "wichtige Rolle", die Deutschland übernehmen soll. So Trump.
»Die Rede vom Niedergang der USA verkennt das größere Bild: Washington muss diesen Krieg nicht gewinnen. Es reicht, ihn andauern zu lassen: als Energiehebel gegen Verbündete und Konkurrenten, als Testfeld neuer Kriegführung, als Vorbereitung auf die Verteilungskämpfe einer klimatisch veränderten Welt. Ziel ist nicht Rückzug, sondern eine Neuorganisation planetarer Vorherrschaft – die USA als globale Supermacht einer kommenden Ordnung.«
Die USA bestimmt, wer Energie bekommt und wer nicht.
Und wenn das Öl alle ist?
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