Von Harvey11
Mittwoch 20.05.2026, 11:38 – geändert Mittwoch 20.05.2026, 15:55
Den Russen sollen Soldaten fehlen, der Ukraine fehlen sie offensichtlich und die Bundeswehr schafft es es auch nicht, ihre nicht vorhandenen Kasernen zu füllen.
Und was lese ich gestern in der FR: Israels Armee pfeift auf dem letzten Loch.
Kann man ja verstehen, denn man führt einige Eroberungsfeldzüge.
Es heißt, dass der Armee 12.000 Soldaten für die Kampfeinheiten fehlen.
Aber das ist ein hausgemachtes Problem. Denn es gibt 90.000 junge männliche Israelis, die nicht zur Armee müssen. Die lieben ihre Religion mehr als ihr Land und studieren darum täglich von früh bis spät in Thoraschulen. Da bleibt für die Armee keine Zeit. Dafür gab es sogar ein Gesetz. Dieses wurde zwar auf Anweisung des Obersten Gerichtshof vor zwei Jahren aufgehoben. Trotzdem wollen die Orthodoxen nicht, müssen sie auch nicht. Die Regierung Netanjahu setzt die Entscheidung des Höchstgerichts nur langsam und halbherzig um klagt das Israelische Demokratieinstitut.
Nun ist Netanjahu in einer Koalition mit den ultraorthodoxen Parteien und zu Beginn dieser versprach Netanjahu ein neues Gesetz zur Wiederherstellung des Freistellungsprivileg.
Jetzt geht diese Regierungsperiode zu Ende und die Frommen warten noch immer auf ihr Gesetz.
Die machen jetzt Druck und beklagen das schwindende Vertrauen in Netanjahu.
Der will aber die Orthodoxen im Wahlkampf nicht zum Gegner haben. Verständlich, denn aus privaten Gründen muss er im Amt bleiben. Jetzt meckert aber auch die Armee, der die Soldaten ausgehen.
Die Oppositionsparteien wollen jetzt dieses Freistellungsprivileg zum ihrem Wahlkampfthema machen. Schafft es Netanjahu in den Monaten dieses Gesetz zu schaffen? Ein Gesetz, welches der Oberste Gerichtshof vermutlich wieder aufheben wird?
Die Orthodoxen werden ihr Gesetz nicht bekommen, die Armee unwillige Kämpfer. Und Netanjahu?
Den Russen sollen Soldaten fehlen, der Ukraine fehlen sie offensichtlich und die Bundeswehr schafft es es auch nicht, ihre nicht vorhandenen Kasernen zu füllen.
Und was lese ich gestern in der FR: Israels Armee pfeift auf dem letzten Loch.
Kann man ja verstehen, denn man führt einige Eroberungsfeldzüge.
Es heißt, dass der Armee 12.000 Soldaten für die Kampfeinheiten fehlen.
Aber das ist ein hausgemachtes Problem. Denn es gibt 90.000 junge männliche Israelis, die nicht zur Armee müssen. Die lieben ihre Religion mehr als ihr Land und studieren darum täglich von früh bis spät in Thoraschulen. Da bleibt für die Armee keine Zeit. Dafür gab es sogar ein Gesetz. Dieses wurde zwar auf Anweisung des Obersten Gerichtshof vor zwei Jahren aufgehoben. Trotzdem wollen die Orthodoxen nicht, müssen sie auch nicht. Die Regierung Netanjahu setzt die Entscheidung des Höchstgerichts nur langsam und halbherzig um klagt das Israelische Demokratieinstitut.
Nun ist Netanjahu in einer Koalition mit den ultraorthodoxen Parteien und zu Beginn dieser versprach Netanjahu ein neues Gesetz zur Wiederherstellung des Freistellungsprivileg.
Jetzt geht diese Regierungsperiode zu Ende und die Frommen warten noch immer auf ihr Gesetz.
Die machen jetzt Druck und beklagen das schwindende Vertrauen in Netanjahu.
Der will aber die Orthodoxen im Wahlkampf nicht zum Gegner haben. Verständlich, denn aus privaten Gründen muss er im Amt bleiben. Jetzt meckert aber auch die Armee, der die Soldaten ausgehen.
Die Oppositionsparteien wollen jetzt dieses Freistellungsprivileg zum ihrem Wahlkampfthema machen. Schafft es Netanjahu in den Monaten dieses Gesetz zu schaffen? Ein Gesetz, welches der Oberste Gerichtshof vermutlich wieder aufheben wird?
Die Orthodoxen werden ihr Gesetz nicht bekommen, die Armee unwillige Kämpfer. Und Netanjahu?