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Jesus des Tages: Alexander Dobrindt

Von Harvey11 Donnerstag 18.06.2026, 09:55

»Mittendrin sein heißt vom Ganzen nichts wissen wollen. Das gilt selbst dann, wenn man ganz woanders mittendrin ist. Eigentlich ist Alexander Dobrindt Innenminister, zuständig also, das, was er zärtlich Rechtsstaat nennt, mit liebevoller Akribie abzutragen. Für einen, der in Wirtschaftsdingen nichts zu sagen hat, sagt er ziemlich viel dazu. Der Regelsatz des Bürgergelds sei »derzeit zu hoch«, ließ er den Focus am Mittwoch wissen. Das Geld soll »das Existenzminimum abdecken und nichts darüber hinaus«. Auf keinen Fall mehr, als gerade so reicht........... «

Schuld an der Armut sind selbstredend die Armen, nicht die turmhohe Häufung von Reichtümern an wenigen Flecken, die einen Schritt weiter links bitter fehlen.
Und damit das auch in unsere Köpfe geht fehlt eigentlich noch der schöne Satz, dass sich Arbeit lohnen soll, dass der, der arbeitet, mehr haben soll als der, der nicht arbeitet.
Klingt gut. Aber dass bedeutet, dass das Bürgergeld nicht steigen darf, weil man sonst auch die Niedriglöhne anheben müsste. Denn Arbeit soll sich ja löhnen. Also hetzt man lieber die Niedriglöhner auf die Arbeitslosen.
Sehr christlich, sehr sozial.


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