Bundesregierung lehnt deutsche Beteiligung an Iran-Krieg ab. Wadephul dennoch für Sanktionen gegen das angegriffene Land
»Der mutwillig vom Zaun gebrochene US-israelische Krieg gegen die Islamische Republik Iran läuft für die Aggressoren nicht wie geplant. Auch nach einem mehr als zweiwöchigen Bombardement lässt der Verteidigungswille des angegriffenen Landes nicht spürbar nach. Alle wichtigen US-Stützpunkte um den Persischen Golf haben schwere Schäden erlitten, mehrere extrem teure Radaranlagen wurden von iranischen Drohnen zerstört. Der Flugzeugträger USS »Abraham Lincoln« musste sich offenbar nach iranischem Beschuss fast 1.000 Kilometer zurückziehen. Da die Meerenge von Hormus, durch die rund 20 Prozent des globalen Öl- und Gasbedarfs verschifft werden, von den iranischen Streitkräften kontrolliert wird – und diese die Schiffe ihrer Feinde nicht passieren lassen –, steigen die Preise für fossile Brennstoffe immer weiter.
Am Montag morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Mai fast 105 US-Dollar und damit etwa anderthalb Prozent mehr als am Freitag. Ein erster Höhepunkt wurde vor knapp einer Woche mit etwa 120 Dollar erreicht. Vor Beginn des US-israelischen Überfalls auf den Iran Ende Februar lag der Preis bei rund 73 Dollar pro Barrel. Viele Branchenexperten sehen in einem Preis von 140 bis 150 Dollar pro Barrel eine Schmerzgrenze, bei deren Überschreiten eine schwere Weltwirtschaftskrise inklusive Aufständen und Hungerrevolten droht.
Um die Straße von Hormus für Öllieferungen aus den Golfstaaten freizuschießen, ruft der US-Präsident jetzt nach der NATO. Die Kriegsallianz werde vor einer »sehr schlechten« Zukunft stehen, sollten »die Partner« nicht bei der Sicherung von Öltransporten helfen, sagte Donald Trump am Sonntag (Ortszeit) im Interview mit der Financial Times. Sollte es von seiten der Verbündeten »keine Reaktion geben oder sollte die Reaktion negativ ausfallen, wird dies, denke ich, sehr schlecht für die Zukunft der NATO sein«, drohte Trump demnach...........«
Externer Inhalt
Dieser Inhalt wird nicht von Feierabend.de bereitgestellt. Du kannst ihn nur lesen, wenn Du zustimmst, dass er von jungewelt.de nachgeladen wird. Bist Du einverstanden, dass externe Inhalte nachgeladen werden? Mehr dazu erfährst Du in unseren Datenschutzbestimmungen.
Auf seine Deutschen kann sich Trump wohl verlassen. Der erste Schleimer kriecht bereits aus seinem Loch:_
»Außenminister Johann Wadephul (CDU) betonte vor einem Treffen der EU-Außenminister, man sei sich mit den »Freunden« in Israel und den USA einig, dass die iranische »Gefahr« nicht fortbestehen dürfe. Zugleich forderte er die israelische und die US-Regierung auf, bei der Festlegung von Kriegszielen für »Klarheit« zu sorgen. Des weiteren wolle er sich für Sanktionen gegen diejenigen einsetzen, »die verantwortlich sind für die Blockade der Straße von Hormus«. Das sind in Wadephuls Augen offenbar nicht die Angreifer, sondern die iranische Regierung.»
»Das, was im Persischen Golf stattfindet, ist ausgelöst durch den Angriff der Vereinigten Staaten von Amerika und Israels auf das verbrecherische Regime des Iran«, so Pistorius.
Da hätten wir aber viel zu tun. Auch mit solchen, die wir Freunde nennen.
Bundesregierung lehnt deutsche Beteiligung an Iran-Krieg ab. Wadephul dennoch für Sanktionen gegen das angegriffene Land
»Der mutwillig vom Zaun gebrochene US-israelische Krieg gegen die Islamische Republik Iran läuft für die Aggressoren nicht wie geplant. Auch nach einem mehr als zweiwöchigen Bombardement lässt der Verteidigungswille des angegriffenen Landes nicht spürbar nach. Alle wichtigen US-Stützpunkte um den Persischen Golf haben schwere Schäden erlitten, mehrere extrem teure Radaranlagen wurden von iranischen Drohnen zerstört. Der Flugzeugträger USS »Abraham Lincoln« musste sich offenbar nach iranischem Beschuss fast 1.000 Kilometer zurückziehen. Da die Meerenge von Hormus, durch die rund 20 Prozent des globalen Öl- und Gasbedarfs verschifft werden, von den iranischen Streitkräften kontrolliert wird – und diese die Schiffe ihrer Feinde nicht passieren lassen –, steigen die Preise für fossile Brennstoffe immer weiter.
Am Montag morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Mai fast 105 US-Dollar und damit etwa anderthalb Prozent mehr als am Freitag. Ein erster Höhepunkt wurde vor knapp einer Woche mit etwa 120 Dollar erreicht. Vor Beginn des US-israelischen Überfalls auf den Iran Ende Februar lag der Preis bei rund 73 Dollar pro Barrel. Viele Branchenexperten sehen in einem Preis von 140 bis 150 Dollar pro Barrel eine Schmerzgrenze, bei deren Überschreiten eine schwere Weltwirtschaftskrise inklusive Aufständen und Hungerrevolten droht.
Um die Straße von Hormus für Öllieferungen aus den Golfstaaten freizuschießen, ruft der US-Präsident jetzt nach der NATO. Die Kriegsallianz werde vor einer »sehr schlechten« Zukunft stehen, sollten »die Partner« nicht bei der Sicherung von Öltransporten helfen, sagte Donald Trump am Sonntag (Ortszeit) im Interview mit der Financial Times. Sollte es von seiten der Verbündeten »keine Reaktion geben oder sollte die Reaktion negativ ausfallen, wird dies, denke ich, sehr schlecht für die Zukunft der NATO sein«, drohte Trump demnach...........«
Externer Inhalt
Dieser Inhalt wird nicht von Feierabend.de bereitgestellt. Du kannst ihn nur lesen, wenn Du zustimmst, dass er von jungewelt.de nachgeladen wird. Bist Du einverstanden, dass externe Inhalte nachgeladen werden? Mehr dazu erfährst Du in unseren Datenschutzbestimmungen.
einverstanden
Auf seine Deutschen kann sich Trump wohl verlassen. Der erste Schleimer kriecht bereits aus seinem Loch:_
»Außenminister Johann Wadephul (CDU) betonte vor einem Treffen der EU-Außenminister, man sei sich mit den »Freunden« in Israel und den USA einig, dass die iranische »Gefahr« nicht fortbestehen dürfe. Zugleich forderte er die israelische und die US-Regierung auf, bei der Festlegung von Kriegszielen für »Klarheit« zu sorgen. Des weiteren wolle er sich für Sanktionen gegen diejenigen einsetzen, »die verantwortlich sind für die Blockade der Straße von Hormus«. Das sind in Wadephuls Augen offenbar nicht die Angreifer, sondern die iranische Regierung.»
»Das, was im Persischen Golf stattfindet, ist ausgelöst durch den Angriff der Vereinigten Staaten von Amerika und Israels auf das verbrecherische Regime des Iran«, so Pistorius.
Da hätten wir aber viel zu tun. Auch mit solchen, die wir Freunde nennen.