Atomkraft 2026: Ein Rechenbeispiel, das für uns Deutsche nicht aufgeht
Das Thema Kernkraft kurbelt die Emotionen hoch.
Die einen sehen darin die Rettung für unser Stromnetz, die anderen eine Gefahr.
Aber lassen wir mal die Ideologie beiseite und schauen uns an, was am Ende des Tages unter dem Strich steht – für uns Steuerzahler und für unsere Enkel.
1. Die Theorie: Strom, wenn kein Wind weht
Klar, die Kernkraft hat einen Vorteil: Sie liefert Strom am Fließband, egal ob die Sonne scheint oder der Wind bläst.
Das nennt man „Grundlast“.
Wer unsere Industrie retten will, braucht Verlässlichkeit.
In Ländern wie China oder Frankreich wird deshalb noch auf Atomkraft gesetzt, um CO₂ zu sparen und die E-Autos zu laden.
Aber dieser Komfort hat einen Preis, und der ist gewaltig.
2. Die ehrliche Rechnung: Atomstrom ist Luxus-Strom
Wenn man uns erzählt, Atomstrom sei billig, dann wird oft die Hälfte der Rechnung verschwiegen.
Schaut man sich die „Vollkosten“ an, sieht die Welt anders aus.
Neue Kraftwerke zu bauen, kostet heute Unmengen.
Projekte in Europa dauern doppelt so lange wie geplant und kosten am Ende das Dreifache.
Ohne dass der Staat – also wir – Milliarden an Garantien reinbuttert,
baut kein Unternehmer der Welt heute noch ein AKW.
Das ist keine freie Marktwirtschaft,
das ist ein Fass ohne Boden.
Ein AKW abzureißen, kostet locker über eine Milliarde Euro.
Und der Müll muss über Jahrtausende bewacht, belüftet und gekühlt werden.
Bis zum Jahr 2100
schätzt man die Kosten für den Atommüll allein in Deutschland
auf 170 Milliarden Euro.
Das ist Geld, das unseren Kindern im Haushalt fehlen wird.
Aber das sind nur die nächsten 70 Jahre!
Unsere Urenkel müssen aber noch viele 1.000 Jahre darauf aufpassen!
Und sie hatten NICHTS davon, außer den Kosten!
Keine Versicherung der Welt versichert ein Atomkraftwerk gegen einen Super-GAU.
Passiert was, haftet nicht der Betreiber mit seinem Privatvermögen, sondern der Staat.
Wir reden hier von möglichen Schäden bis zu 2,5 Billionen Euro.
= 2.500 Milliarden! (lächerlich wenig Herr Söder)
Wer das einpreist, merkt schnell: Dieser Strom ist eigentlich unbezahlbar.
Im Jahr 2026 kostet die Kilowattstunde aus neuen AKW inklusive aller Kosten zwischen 14 und 49 Cent.
Wind- und Sonnenstrom liegen dagegen bei 4 bis 11 Cent.
Atomstrom ist also im Schnitt dreimal so teuer.
3. Fazit: Wer profitiert hier eigentlich?
Die Kernkraft liefert zwar stabilen Strom, aber sie ist wirtschaftlicher Wahnsinn.
Wir würden uns für vielleicht 100 Jahre Betrieb eine finanzielle Last ans Bein binden, die unsere Nachfahren über zehntausende Jahre verwalten müssen.
Man wird uns verfluchen!
Und mit was?
Mit Recht!
Wer verdient an einem Atomkraftwerk,
welches ohne massive staatliche Hilfen niemals gebaut würde,
weil es einfach unwirtschaftlich
und als Technik längst überholt worden ist?
Lieber nicht fragen!
Zukunftsorientierte Energiepolitik bedeutet,
dass wir auf die günstigste Lösung setzen,
die uns nicht auf Jahrtausende verschuldet.
Das ist heute die Kombination aus erneuerbaren Energien und modernen Speichern.
Alles andere wäre ein wirtschaftliches Eigentor.
Atomkraft 2026: Ein Rechenbeispiel, das für uns Deutsche nicht aufgeht
Das Thema Kernkraft kurbelt die Emotionen hoch.
Die einen sehen darin die Rettung für unser Stromnetz, die anderen eine Gefahr.
Aber lassen wir mal die Ideologie beiseite und schauen uns an, was am Ende des Tages unter dem Strich steht – für uns Steuerzahler und für unsere Enkel.
1. Die Theorie: Strom, wenn kein Wind weht
Klar, die Kernkraft hat einen Vorteil: Sie liefert Strom am Fließband, egal ob die Sonne scheint oder der Wind bläst.
Das nennt man „Grundlast“.
Wer unsere Industrie retten will, braucht Verlässlichkeit.
In Ländern wie China oder Frankreich wird deshalb noch auf Atomkraft gesetzt, um CO₂ zu sparen und die E-Autos zu laden.
Aber dieser Komfort hat einen Preis, und der ist gewaltig.
2. Die ehrliche Rechnung: Atomstrom ist Luxus-Strom
Wenn man uns erzählt, Atomstrom sei billig, dann wird oft die Hälfte der Rechnung verschwiegen.
Schaut man sich die „Vollkosten“ an, sieht die Welt anders aus.
Neue Kraftwerke zu bauen, kostet heute Unmengen.
Projekte in Europa dauern doppelt so lange wie geplant und kosten am Ende das Dreifache.
Ohne dass der Staat – also wir – Milliarden an Garantien reinbuttert,
baut kein Unternehmer der Welt heute noch ein AKW.
Das ist keine freie Marktwirtschaft,
das ist ein Fass ohne Boden.
Ein AKW abzureißen, kostet locker über eine Milliarde Euro.
Und der Müll muss über Jahrtausende bewacht, belüftet und gekühlt werden.
Bis zum Jahr 2100
schätzt man die Kosten für den Atommüll allein in Deutschland
auf 170 Milliarden Euro.
Das ist Geld, das unseren Kindern im Haushalt fehlen wird.
Aber das sind nur die nächsten 70 Jahre!
Unsere Urenkel müssen aber noch viele 1.000 Jahre darauf aufpassen!
Und sie hatten NICHTS davon, außer den Kosten!
Keine Versicherung der Welt versichert ein Atomkraftwerk gegen einen Super-GAU.
Passiert was, haftet nicht der Betreiber mit seinem Privatvermögen, sondern der Staat.
Wir reden hier von möglichen Schäden bis zu 2,5 Billionen Euro.
= 2.500 Milliarden! (lächerlich wenig Herr Söder)
Wer das einpreist, merkt schnell: Dieser Strom ist eigentlich unbezahlbar.
Im Jahr 2026 kostet die Kilowattstunde aus neuen AKW inklusive aller Kosten zwischen 14 und 49 Cent.
Wind- und Sonnenstrom liegen dagegen bei 4 bis 11 Cent.
Atomstrom ist also im Schnitt dreimal so teuer.
3. Fazit: Wer profitiert hier eigentlich?
Die Kernkraft liefert zwar stabilen Strom, aber sie ist wirtschaftlicher Wahnsinn.
Wir würden uns für vielleicht 100 Jahre Betrieb eine finanzielle Last ans Bein binden, die unsere Nachfahren über zehntausende Jahre verwalten müssen.
Man wird uns verfluchen!
Und mit was?
Mit Recht!
Wer verdient an einem Atomkraftwerk,
welches ohne massive staatliche Hilfen niemals gebaut würde,
weil es einfach unwirtschaftlich
und als Technik längst überholt worden ist?
Lieber nicht fragen!
Zukunftsorientierte Energiepolitik bedeutet,
dass wir auf die günstigste Lösung setzen,
die uns nicht auf Jahrtausende verschuldet.
Das ist heute die Kombination aus erneuerbaren Energien und modernen Speichern.
Alles andere wäre ein wirtschaftliches Eigentor.