Von Harvey11
Montag 25.05.2026, 14:58 – geändert Montag 25.05.2026, 16:41
Die Ukraine hat nach den schweren russischen Attacken auf Kiew eine internationale Reaktion gefordert. Auch in der vergangenen Nacht überzogen sich Russland und die Ukraine wieder mit Angriffen.
»Einen Tag nach dem russischen Großangriff auf die ukrainische Hauptstadt Kiew haben sich die gegenseitigen Angriffe im russisch-ukrainischen Grenzgebiet fortgesetzt. In der russischen Region Belgorod kam nach Behördenangaben ein Mann bei einem Raketen- und Drohnenangriff ums Leben, ein weiterer wurde verletzt. Zudem sei die Energieinfrastruktur beschädigt worden, was zu Strom- und Wasserausfällen in der Stadt Belgorod geführt habe, teilten die Behörden auf der Onlineplattform Telegram mit.«
Es ist Krieg, Bomben oder anderes schlimmes Zeugs fällt und es wird gejammert.
So ist es nun mal im Krieg. Besonders wenn er sich, anders als zugesagt, länger hinzieht.
»Selenskyj sprach auf Telegram von rund 300 beschädigten Objekten in Kiew. Er dankte den internationalen Unterstützern der Ukraine, die den Angriff verurteilten, forderte zugleich aber eine Verstärkung der Flugabwehr. "Der Aggressor muss unter Druck gesetzt und zur Rechenschaft gezogen werden", so Selenskyj.«
Also weiter so.
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Zu Thema ein interessantes Buch:
Günter Verheugen und Petra Erler: Der lange Weg zum Krieg. Russland, die Ukraine und der Westen - Eskalation statt Entspannung. Wilhelm Heyne Verlag, München, ISBN: 978-3-453-21883-3.
Eine ebenso kluge wie scharfe Analyse zur Vorgeschichte des Ukraine-Krieges
Seit Februar 2022 tobt der Ukraine-Krieg, ein Ende ist nicht abzusehen, im Gegenteil: Es wird aufgerüstet statt abgerüstet, geschossen statt verhandelt. Mit Günter Verheugen und Petra Erler beziehen erstmals zwei ausgewiesene außenpolitische Experten Stellung – und sie legen eine fulminante Anklage vor: Ohne das Versagen der deutschen und der EU-Außenpolitik wäre es zu dieser verheerenden Eskalation nicht gekommen.
In ihrer ebenso klugen wie scharfen Analyse der Vorgeschichte des Ukraine-Krieges wird deutlich, wie seit Anfang der 90er Jahre die Axt an die Wurzeln der bis dahin so einzigartig erfolgreichen Entspannungspolitik gelegt wurde. Zug um Zug sind Konfrontation und Machtstreben an die Stelle von Verständigung getreten, wurde ein neuer Kalter Krieg bewusst ebenso in Kauf genommen wie das Risiko eines »heißen Krieges«, der jederzeit zum Flächenbrand werden kann. Doch es gibt Lösungen. In einem leidenschaftlichen Plädoyer fordern die Autoren: Wir müssen dringend zurückkehren zu Dialogbereitschaft, vertrauensbildenden Maßnahmen, einer neuen Entspannungspolitik!
»Der lange Weg zum Krieg ist das, was man ein Standardwerk nennt. Faktenreich und detailliert, deutlich in der Sprache, versöhnlich im Ton, analysieren die Autoren Denkfehler, räumen mit Mythen auf, die sich festgesetzt haben, und entlarven Narrative als das, was sie sind: Erzählungen, um eine bestimmte Wirkung zu erzielen. Eine sehr gute Orientierungshilfe in diesen unübersichtlichen Zeiten!«
Das werden viele Gläubige anders sehen. Aber noch ist das Denken noch nicht verboten. Besonders darüber, warum Selenskyj nur mit den Fingern schnippen muss.
Die Ukraine hat nach den schweren russischen Attacken auf Kiew eine internationale Reaktion gefordert. Auch in der vergangenen Nacht überzogen sich Russland und die Ukraine wieder mit Angriffen.
»Einen Tag nach dem russischen Großangriff auf die ukrainische Hauptstadt Kiew haben sich die gegenseitigen Angriffe im russisch-ukrainischen Grenzgebiet fortgesetzt. In der russischen Region Belgorod kam nach Behördenangaben ein Mann bei einem Raketen- und Drohnenangriff ums Leben, ein weiterer wurde verletzt. Zudem sei die Energieinfrastruktur beschädigt worden, was zu Strom- und Wasserausfällen in der Stadt Belgorod geführt habe, teilten die Behörden auf der Onlineplattform Telegram mit.«
Es ist Krieg, Bomben oder anderes schlimmes Zeugs fällt und es wird gejammert.
So ist es nun mal im Krieg. Besonders wenn er sich, anders als zugesagt, länger hinzieht.
»Selenskyj sprach auf Telegram von rund 300 beschädigten Objekten in Kiew. Er dankte den internationalen Unterstützern der Ukraine, die den Angriff verurteilten, forderte zugleich aber eine Verstärkung der Flugabwehr. "Der Aggressor muss unter Druck gesetzt und zur Rechenschaft gezogen werden", so Selenskyj.«
Also weiter so.
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Günter Verheugen und Petra Erler: Der lange Weg zum Krieg. Russland, die Ukraine und der Westen - Eskalation statt Entspannung. Wilhelm Heyne Verlag, München, ISBN: 978-3-453-21883-3.
Eine ebenso kluge wie scharfe Analyse zur Vorgeschichte des Ukraine-Krieges
Seit Februar 2022 tobt der Ukraine-Krieg, ein Ende ist nicht abzusehen, im Gegenteil: Es wird aufgerüstet statt abgerüstet, geschossen statt verhandelt. Mit Günter Verheugen und Petra Erler beziehen erstmals zwei ausgewiesene außenpolitische Experten Stellung – und sie legen eine fulminante Anklage vor: Ohne das Versagen der deutschen und der EU-Außenpolitik wäre es zu dieser verheerenden Eskalation nicht gekommen.
In ihrer ebenso klugen wie scharfen Analyse der Vorgeschichte des Ukraine-Krieges wird deutlich, wie seit Anfang der 90er Jahre die Axt an die Wurzeln der bis dahin so einzigartig erfolgreichen Entspannungspolitik gelegt wurde. Zug um Zug sind Konfrontation und Machtstreben an die Stelle von Verständigung getreten, wurde ein neuer Kalter Krieg bewusst ebenso in Kauf genommen wie das Risiko eines »heißen Krieges«, der jederzeit zum Flächenbrand werden kann. Doch es gibt Lösungen. In einem leidenschaftlichen Plädoyer fordern die Autoren: Wir müssen dringend zurückkehren zu Dialogbereitschaft, vertrauensbildenden Maßnahmen, einer neuen Entspannungspolitik!
»Der lange Weg zum Krieg ist das, was man ein Standardwerk nennt. Faktenreich und detailliert, deutlich in der Sprache, versöhnlich im Ton, analysieren die Autoren Denkfehler, räumen mit Mythen auf, die sich festgesetzt haben, und entlarven Narrative als das, was sie sind: Erzählungen, um eine bestimmte Wirkung zu erzielen. Eine sehr gute Orientierungshilfe in diesen unübersichtlichen Zeiten!«
Das werden viele Gläubige anders sehen. Aber noch ist das Denken noch nicht verboten. Besonders darüber, warum Selenskyj nur mit den Fingern schnippen muss.