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Krise beherrschbar?

Von Harvey11 Freitag 05.06.2026, 19:22 – geändert Freitag 05.06.2026, 19:23

»Man kennt das aus der Geschichte der Arbeiterbewegung: die Erwartung des »großen Kladderadatsch«, der Endkrise des Kapitalismus, der den Sozialisten das gegnerische System wie eine reife Frucht in die ausgespannten roten Fahnen fallen lassen und ihnen eigene revolutionäre Aktivitäten ersparen würde. Was daraus geworden ist, sollte einen skeptisch gegen Versuche stimmen, ein ähnliches Szenario für Russland zu skizzieren.

Unter anderem anlässlich des Wirtschaftsforums in St. Petersburg wird wieder vermehrt ein Zusammenbruch der russischen Volkswirtschaft beschworen, der das Land irgendwann in einigen Monaten außerstande setzen werde, den Krieg in der Ukraine fortzusetzen.«

Wie oft wurde schon der Zusammenbruch der russischen Wirtschaft vorhergesagt? Aber sie lebt noch.
Ach wenn beide Länder den Krieg spüren.

»Es bleibt eine politische Entscheidung, ob Russland irgendwann seine Kriegsziele reduziert und zu Verhandlungen etwa über einen Waffenstillstand entlang der Frontlinie zu verhandeln bereit sein wird.«

Und nun schreibt die Tagesschau, dass sich Selenskyj mit Putin treffen will.
Das muss ein Schock für die EU und Deutschland sein. Denn die Aufbaukosten wollten sie ja Russland aufladen und darum muss der Krieg bis zum Ende weitergehen. Wenn sich Russland und die Ukraine sich einig werden, dann sind EU und Deutschland im Wort.
Das wird teuer. Und zwar endlos lange.


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