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Mehr als drei Millionen ohne Job

Von Harvey11 Mittwoch 01.04.2026, 11:20

Erwerbslosigkeit bleibt dauerhaft hoch, übliche »Frühjahrsbelebung« am Arbeitsmarkt nicht vorhanden. Jenseits offizieller Zahlen hohe Dunkelziffer.

»Die Perspektiven auf dem deutschen Arbeitsmarkt bleiben für Menschen ohne Job düster. Zwar ging die Zahl der Erwerbslosen im März 2026 um 49.000 im Vergleich zum Vormonat zurück, gegenüber dem Vorjahr war sie aber deutlich im Plus: 54.000 Menschen waren es mehr. Insgesamt sind es laut den neuesten Zahlen der Bundesagentur ‌für Arbeit weiter über drei Millionen. Die Quote sank im Februar 2026 leicht um 0,1 Prozentpunkte auf nun 6,4 Prozent und bleibt im Jahresvergleich unverändert. Dem stehen im März nur 638.000 offene Stellen gegenüber – 5.000 weniger als im gleichen Monat 2025.

»Im März beginnt wie üblich die Frühjahrsbelebung – dieses Jahr allerdings ohne nennenswerten Schwung«, sagte die Chefin der Bundesagentur für Arbeit (BA), Andrea Nahles, am Dienstag in Nürnberg. Sie hatte bereits in den Monaten zuvor vom Erreichen der Talsohle gesprochen, doch die Lage am Arbeitsmarkt bessert sich nicht. Auch die Gesamtzahl der Erwerbstätigen selbst ging im Februar 2026 um ganze 111.000 Personen im Vorjahresvergleich zurück und liegt laut Statistischem Bundesamt bei nur noch 45,5 Millionen. Das ist ein Abwärtstrend seit August 2025. Jahrelang war zuvor die Zahl der Erwerbstätigen immer weiter gestiegen.

Die Zahlen der Arbeitsagentur sind bei genauerem Hinsehen sogar noch schlechter. Werden die Erwerbslosen in Fortbildungen und die kurzfristig Kranken hinzugezählt, steigt die Zahl auf fast 3,7 Millionen Menschen. Auch das Barometer des BA-eigenen Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IA verspricht mit einem Indikator von 99,4 keine Abnahme der Erwerbslosigkeit. 100 wäre ein neutraler Wert, 90 steht dabei für einen sehr schlechten Ausblick, 110 für einen sehr guten. Insofern sind auch die Forderungen aus den Regierungsparteien nach Mehrarbeit schwer nachvollziehbar – schließlich besteht auf absehbare Zeit keine erhöhte Nachfrage am Arbeitsmarkt. Während 1,1 Millionen Erwerbslose Arbeitslosengeld beziehen – fast 100.000 mehr als im März 2025 –, bekommen über 3,8 Millionen Erwerbsfähige Bürgergeld – rund 150.000 weniger als letztes Jahr. Die Gesamtquote der Leistungsbezieher liegt bei sieben Prozent..............«


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Ja Herr Kanzler, über drei Millionen Faulenzer, die den schwer arbeitenden Mindestlöhnern auf den Taschen liegen. Ia, ja, es gibt offene Stellen. Aber wer bei der Bildung kürzt und streicht, der darf keine Facharbeiter erwarten. Ist das denn so schwer zu begreifen? Und die erhofften billigen Ausländer? Die werden durch ihre rassistischen "Ausfälle" nicht gerade angelockt.
Also Herr Kanzler, was tun? das Wetter ist schön, wäre Zeit für eine lange Dienstreise. Dann wäre das alles hier mal wieder weit weg.
Vielleicht fällt ihnen dann auch ein, wohin man die vielen Faulenzer abschieben könnte.

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