Israel droht Libanon mit weitflächiger Zerstörung – auch der zivilen Infrastruktur. Bodenoffensive angekündigt. Trump sucht Verbündete gegen Iran
»Man werde »im Libanon machen, was wir in Gaza gemacht haben«. Mit diesen Worten zitierte das Nachrichtenportal Axios am Wochenende einen israelischen Militär, der zugleich ankündigte, Israel plane die größte Bodenoffensive im Libanon seit dem letzten großen Krieg 2006. Ziel seien die Besetzung aller Gebiete südlich des Litani-Flusses sowie die Zerstörung jeglicher Infrastruktur der Hisbollah. Außenminister Israel Katz drohte der Regierung mit enormen Schäden an der Infrastruktur und mit der Übernahme der Kontrolle über libanesische Gebiete, sollte Beirut die Hisbollah nicht entwaffnen. Ministerpräsident Benjamin Netanjahu ergänzte, man werde den Iran und die Hisbollah »zermalmen«.
Wie Netanjahu ebenfalls erklärte, hat sich Tel Aviv vorgenommen, die Zerschlagung der schiitischen Organisation in die eigene Hand zu nehmen. In diesem Zusammenhang ist auch die Ankündigung einer »begrenzten« Bodenoffensive gegen Hisbollah-Positionen im Süden des Landes vom Montag zu verstehen. Tatsächlich werden aber vor allem Zivilisten zum Opfer der israelischen Angriffe. Hunderttausende mussten seit der Intensivierung des Krieges gegen den Libanon im Windschatten der US-amerikanisch-israelischen Aggression gegen Iran bereits fliehen. Israel greift nicht nur tagtäglich zivile Infrastruktur an, darunter auch die Libanesische Universität in Beirut, wobei zwei Professoren getötet wurden, sondern setzt auch international geächteten weißen Phosphor gegen die Zivilbevölkerung des Zedernstaats ein. Zugleich ist es der israelischen Armee in den vergangenen Tagen nicht gelungen, stabile Positionen entlang der Grenze zu errichten und nennenswerte Vorstöße zu realisieren. Grund ist der starke und anhaltende Widerstand von Hisbollah-Kämpfern, deren Kampffähigkeit man laut der israelischen Zeitung Jedioth Ahronoth unterschätzt habe. Die Hisbollah wehrt nicht nur Vorstöße ab, sondern beschießt zugleich israelische Ortschaften und Städte..........«
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»Man werde »im Libanon machen, was wir in Gaza gemacht haben«. Mit diesen Worten zitierte das Nachrichtenportal Axios am Wochenende einen israelischen Militär, der zugleich ankündigte, Israel plane die größte Bodenoffensive im Libanon seit dem letzten großen Krieg 2006.«
Dann wissen wir ja schon, was wir bejubeln sollen. Denn Israel darf alles.
Der nächste Völkermord, die nächsten Kriegsverbrechen, und wir schauen zu.
»Ministerpräsident Benjamin Netanjahu ergänzte, man werde den Iran und die Hisbollah »zermalmen«.«
Also rechnet Netanjahu nicht mehr mit den USA.
»Derweil droht US-Präsident Donald Trump seinen NATO-Verbündeten mit einer »sehr schlechten Zukunft«, sollten sie Washington im Iran-Krieg nicht beistehen.«
Das muss man lesen und dann kapieren: Der sogenannte Führer der "freien Welt" will diese freie Welt dazu erpressen, sich seinem Willen zu unterwerfen.
Oh wie wurden Kritiker damals Antiamerikanismus vorgeworfen, weil, die ihre Augen etwas weiter geöffnet hatten.
Noch wollen die nicht. Aber Trump hat keine andere Wahl. Unser ewiger Freund, der Merz so lieb übers Knie streichelte, muss sie irgendwie zwingen.
Israel droht Libanon mit weitflächiger Zerstörung – auch der zivilen Infrastruktur. Bodenoffensive angekündigt. Trump sucht Verbündete gegen Iran
»Man werde »im Libanon machen, was wir in Gaza gemacht haben«. Mit diesen Worten zitierte das Nachrichtenportal Axios am Wochenende einen israelischen Militär, der zugleich ankündigte, Israel plane die größte Bodenoffensive im Libanon seit dem letzten großen Krieg 2006. Ziel seien die Besetzung aller Gebiete südlich des Litani-Flusses sowie die Zerstörung jeglicher Infrastruktur der Hisbollah. Außenminister Israel Katz drohte der Regierung mit enormen Schäden an der Infrastruktur und mit der Übernahme der Kontrolle über libanesische Gebiete, sollte Beirut die Hisbollah nicht entwaffnen. Ministerpräsident Benjamin Netanjahu ergänzte, man werde den Iran und die Hisbollah »zermalmen«.
Wie Netanjahu ebenfalls erklärte, hat sich Tel Aviv vorgenommen, die Zerschlagung der schiitischen Organisation in die eigene Hand zu nehmen. In diesem Zusammenhang ist auch die Ankündigung einer »begrenzten« Bodenoffensive gegen Hisbollah-Positionen im Süden des Landes vom Montag zu verstehen. Tatsächlich werden aber vor allem Zivilisten zum Opfer der israelischen Angriffe. Hunderttausende mussten seit der Intensivierung des Krieges gegen den Libanon im Windschatten der US-amerikanisch-israelischen Aggression gegen Iran bereits fliehen. Israel greift nicht nur tagtäglich zivile Infrastruktur an, darunter auch die Libanesische Universität in Beirut, wobei zwei Professoren getötet wurden, sondern setzt auch international geächteten weißen Phosphor gegen die Zivilbevölkerung des Zedernstaats ein. Zugleich ist es der israelischen Armee in den vergangenen Tagen nicht gelungen, stabile Positionen entlang der Grenze zu errichten und nennenswerte Vorstöße zu realisieren. Grund ist der starke und anhaltende Widerstand von Hisbollah-Kämpfern, deren Kampffähigkeit man laut der israelischen Zeitung Jedioth Ahronoth unterschätzt habe. Die Hisbollah wehrt nicht nur Vorstöße ab, sondern beschießt zugleich israelische Ortschaften und Städte..........«
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Dann wissen wir ja schon, was wir bejubeln sollen. Denn Israel darf alles.
Der nächste Völkermord, die nächsten Kriegsverbrechen, und wir schauen zu.
»Ministerpräsident Benjamin Netanjahu ergänzte, man werde den Iran und die Hisbollah »zermalmen«.«
Also rechnet Netanjahu nicht mehr mit den USA.
»Derweil droht US-Präsident Donald Trump seinen NATO-Verbündeten mit einer »sehr schlechten Zukunft«, sollten sie Washington im Iran-Krieg nicht beistehen.«
Das muss man lesen und dann kapieren: Der sogenannte Führer der "freien Welt" will diese freie Welt dazu erpressen, sich seinem Willen zu unterwerfen.
Oh wie wurden Kritiker damals Antiamerikanismus vorgeworfen, weil, die ihre Augen etwas weiter geöffnet hatten.
Noch wollen die nicht. Aber Trump hat keine andere Wahl. Unser ewiger Freund, der Merz so lieb übers Knie streichelte, muss sie irgendwie zwingen.