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Noch einmal Rentenreform

Von Feierabend-Mitglied Donnerstag 25.06.2026, 21:11

Viele nette, gute und auch nicht so effektive Vorschläge - so mein Resümee.

Hier eine Meinung dazu aus der noz:

Stefan Nierfeld, 68 Jahre,
25 Jahre angestellter Lehrer,
Vorstandsmitglied des Vereins "Schall", der angestellte Lehrer vertritt.

"
Wie Nierfeld die Unterscheidung in Angestellte und Beamte beurteilt: „Wir haben eine Zwei-Klassen-Gesellschaft. Das ist keine Neiddebatte, das ist eine Gerechtigkeitsdebatte. Die Angestellten zahlen in die Sozialsysteme ein und die Beamten nicht. Deshalb ist es meines Erachtens überhaupt nicht mehr tragbar, bei der amtsangemessenen Alimentation für Beamte Zustände aus dem Kaiserreich aufrechtzuerhalten.
Das oft zitierte „besondere Treueverhältnis“ der Beamten zum Staat wird hier völlig missverstanden: Für mich würde ein echtes Treueverhältnis bedeuten: Wir zahlen solidarisch in die Kasse ein.
Die Beamten sprechen immer davon, dass das unterschiedliche Systeme seien und man Äpfel mit Birnen nicht vergleichen könne. Das sind Hütchenspielertricks der Verschleierung. Wir Lehrkräfte sind die Referenzgruppe. Wir angestellten Lehrer haben das Gleiche studiert, das gleiche Referendariat gemacht, machen die gleiche Arbeit und haben dann am Ende des Monats zwischen 500 und 1000 Euro weniger als die verbeamteten Kollegen. Und das setzt sich mit der Rente fort! Da sind wir im Bereich von 1000 Euro und mehr Unterschied. Wir fordern: gleicher Lohn für gleiche Arbeit.
Besonders ungerecht ist, dass bei Beamten das letzte Beförderungsamt die Höhe der Pension bestimmt.
Das ist für einen Tarifbeschäftigten, der abhängig arbeitet, nicht nachzuvollziehen."

Diese Meinung teile ich!

Thema Mütterrente -
wurde ausgeklammert.
Auf wessen Wunsch wohl?

Durch die Ausweitung steigen die Ausgaben jährlich um
4,5 bis 5 Milliarden.
Ein " nice to have" für Mütter mit auskömmlicher Altersversorgung -
Müttern mit Anspruch auf Grundsicherung wird der Betrag von der Aufstockung abgezogen!

Da WÄRE Einsparpotential...

Wieder einmal ist deutlich zu sehen, wie jede Partei ihre Klientel schonen will!
( Ein gewisses Maß an Gerechtigkeit ist offensichtlich nicht gewollt!)

Die Bürger sehen es - auch wenn die ör Medien es nicht thematisieren.

Genau solche Vorhaben treiben Menschen in die Arme extremer Parteien!
Nix dazu gelernt...?

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