Neu hier? Lies hier über unser Motto gemeinsam statt einsam.
Mitglied werden einloggen




Passwort vergessen?

2 3

Positiv auf Rentenwahn getestet

Von Harvey11 Mittwoch 22.04.2026, 09:56 – geändert Mittwoch 22.04.2026, 12:06

Schuften, knuffen, ackern. Jahrzehntelang – und trotzdem in der Armutsfalle landen. Das ist die Aussicht für Millionen Werktätige in Deutschland. Bereits jetzt. Und daran wird sich nichts ändern – im Gegenteil.

»Künftig werde es »allenfalls eine Basisabsicherung im Alter« geben, kündigte Schuften, knuffen, ackern. Jahrzehntelang – und trotzdem in der Armutsfalle landen. Das ist die Aussicht für Millionen Werktätige in Deutschland. Bereits jetzt. Und daran wird sich nichts ändern – im Gegenteil.

Künftig werde es »allenfalls eine Basisabsicherung im Alter« geben, kündigte Bundeskanzler Friedrich Merz an. Die gesetzliche Rentenversicherung (GRV) reiche nicht mehr, »um den Lebensstandard zu sichern«, so der CDU-Politiker am Montag abend beim Jahresempfang von Bankern in Berlin. Kapitalgedeckte Elemente einer betrieblichen und privaten Altersversorgung müssten hinzukommen. Merz: »Und zwar in weit größerem Umfang, als wir sie gegenwärtig weitgehend auf der Basis von Freiwilligkeit haben.«

Die »schwarz-rote« Koalition arbeitet an einer »Reform« der GRV. Vorschläge dafür will eine von der Regierung eingesetzte Expertenkommission im Sommer präsentieren, sagte Merz. »Wir haben einiges erreicht, aber wir sind weit davon entfernt, dass es genug ist.« Eine Aussage, eine Kampfansage.

Die beim Koalitionspartner laue Kritik auslöst – etwa bei Dirk Wiese. Viele Menschen hätten über Jahrzehnte in die gesetzliche Rente eingezahlt und seien auf sie angewiesen, da sie für die Mehrheit die einzige Altersvorsorge darstelle, so der parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion am Dienstag gegenüber N-TV. Die Opposition reagiert schärfer: Laut einem Bericht wirft Grünen-Rentenexperte Armin Grau dem Kanzler vor, die Rente zum »Billigprodukt« herabzustufen. Die GRV habe demographische Belastungen gut überstanden und sei allein durch politische Entscheidungen geschwächt worden. Grau fordert zur Stabilisierung des Rentenniveaus zusätzlich eine verpflichtende betriebliche Altersvorsorge. »Davon hört man von der Regierung nichts.«Bundeskanzler Friedrich Merz an. Die gesetzliche Rentenversicherung (GRV) reiche nicht mehr, »um den Lebensstandard zu sichern«, so der CDU-Politiker am Montag abend beim Jahresempfang von Bankern in Berlin. Kapitalgedeckte Elemente einer betrieblichen und privaten Altersversorgung müssten hinzukommen. Merz: »Und zwar in weit größerem Umfang, als wir sie gegenwärtig weitgehend auf der Basis von Freiwilligkeit haben.«

Die »schwarz-rote« Koalition arbeitet an einer »Reform« der GRV. Vorschläge dafür will eine von der Regierung eingesetzte Expertenkommission im Sommer präsentieren, sagte Merz. »Wir haben einiges erreicht, aber wir sind weit davon entfernt, dass es genug ist.« Eine Aussage, eine Kampfansage.

Die beim Koalitionspartner laue Kritik auslöst – etwa bei Dirk Wiese. Viele Menschen hätten über Jahrzehnte in die gesetzliche Rente eingezahlt und seien auf sie angewiesen, da sie für die Mehrheit die einzige Altersvorsorge darstelle, so der parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion am Dienstag gegenüber N-TV. Die Opposition reagiert schärfer: Laut einem Bericht wirft Grünen-Rentenexperte Armin Grau dem Kanzler vor, die Rente zum »Billigprodukt« herabzustufen. Die GRV habe demographische Belastungen gut überstanden und sei allein durch politische Entscheidungen geschwächt worden. Grau fordert zur Stabilisierung des Rentenniveaus zusätzlich eine verpflichtende betriebliche Altersvorsorge. »Davon hört man von der Regierung nichts.«.............«


Externer Inhalt

Dieser Inhalt wird nicht von Feierabend.de bereitgestellt. Du kannst ihn nur lesen, wenn Du zustimmst, dass er von jungewelt.de nachgeladen wird. Bist Du einverstanden, dass externe Inhalte nachgeladen werden? Mehr dazu erfährst Du in unseren Datenschutzbestimmungen.


einverstanden



Da hat unser och amtierender Kanzler wieder einmal etwas rausgehauen um der Wirtschaft verzweifelt zu versichern: Ich bin doch einer von Euch.
Die gesetzliche Rentenversicherung mit fremden Leistungen zu belasten, Finanzminister, die sie als Notgroschenkasse missbrauchen und subventionierte Niedrigstlöhne, die den Arbeitgebern keine hohen Beiträge abverlangen und sich dann hinstellen und laut "Feuer" rufen.
Geht es noch erbärmlicher Herr Merz?
Ihre geplante Subventionierung der privaten Versicherungen ist offensichtlich.
Bei den gesetzlichen Krankenkasse läuft dieses üble Spiel doch auch.
Bismarck führte die Sozialversicherung ein, um die Arbeiter ruhig zu halten. Denn die begannen, sich wegen der Industrialisierung um ihre soziale Sicherheit Sorgen zu machen.
Sie Herr Merz, scheinen sich um deren Nöte und Ängste einen Dreck zu scheren.
Gespannt bin ich auf die SPD, die etwas von erbitterten Widerstand murmelt, wo doch deren Vorsitzender das Handtäschchen vom Kanzler trägt.

Kommentieren
Mitglieder > Veranstaltungen > Positiv auf Rentenwahn getestet