Neue Kräfteverhältnisse: Wirtschaft kriselt, Preise steigen, Rüstung gewinnt. Und Rheinmetall zeigt Volkswagen die kalte Schulter
»VW schwächelt, Rheinmetall boomt. Noch vor wenigen Jahren wäre ein Vergleich zwischen dem Autokonzernriesen und dem einst eher mittelprächtig vor sich hin lobbyierenden Waffendealer aus Düsseldorf ein Lacher gewesen. Heute ist es eher andersherum. Seit deutsche Regierungspolitik sich wieder offen militaristisch gibt, muss Rheinmetall weniger Klinken in Berlin, Bonn oder anderen NATO-Regierungssitzen putzen. Die Wolfsburger bleiben indes auf dem Werk Osnabrück sitzen.
Die Auftragslage des Panzerbauers verbessert sich seit einigen Jahren stetig. Das geschah nicht zuletzt, weil der seit 2014 schwelende Ukraine-Konflikt wie von Washington erhofft 2022 zu einer militärischen Reaktion Russlands führte. Mit der Etablierung der Legende von »Putins Angriffskrieg« fühlten sich in der BRD sowohl alte Russenhasser als auch ehemalige »Schwerter zu Pflugscharen«-Anhänger ermuntert, den virtuellen Stahlhelm aufzusetzen. Ein laut Mainstream allseits beliebter SPD-Politiker formulierte sogar einen Satz, der noch Jahre zuvor als Nazijargon galt: Deutschland müsse wieder kriegstüchtig werden.
Die damals agierende SPD-Grüne-FDP-Regierung (SPD und Grüne hatten bereits bei der NATO-Aggression gegen Jugoslawien 1999 mitgebombt) setzte das schon unter Merkel mitgetragene Szenario der Demontage Russlands und der Ausweitung der NATO-Grenzen Richtung Osten fort. Die viertgrößte Wirtschaftsmacht der Welt ließ sich die energetische Lebensader Nord Stream 2 wegsprengen (angeblich von Unbekannt oder ein paar Hobbyfanatikern), kappte nahezu alle Wirtschaftsbeziehungen mit Moskau, verhängte Sanktionen, um Washington zu gefallen, und löste die Verschuldungsbremsen.........«
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Schön, dass Putin mit seinem Angriff wartet so richtig Geld verdient wurde und wir kriegsbereit sind. Denn die Amis werden uns ja nicht helfen.
Das wird zwar so etwa 30 Jahre dauern. Darum wird auch alles getan, um Putin von seinem geplanten Angriff 2030 abzubringen.
Antworten auf meine Fragen bekomme ich von den angeschriebenen Abgeordneten keine. Ist ja klar - Staatsgeheimnis.
Neue Kräfteverhältnisse: Wirtschaft kriselt, Preise steigen, Rüstung gewinnt. Und Rheinmetall zeigt Volkswagen die kalte Schulter
»VW schwächelt, Rheinmetall boomt. Noch vor wenigen Jahren wäre ein Vergleich zwischen dem Autokonzernriesen und dem einst eher mittelprächtig vor sich hin lobbyierenden Waffendealer aus Düsseldorf ein Lacher gewesen. Heute ist es eher andersherum. Seit deutsche Regierungspolitik sich wieder offen militaristisch gibt, muss Rheinmetall weniger Klinken in Berlin, Bonn oder anderen NATO-Regierungssitzen putzen. Die Wolfsburger bleiben indes auf dem Werk Osnabrück sitzen.
Die Auftragslage des Panzerbauers verbessert sich seit einigen Jahren stetig. Das geschah nicht zuletzt, weil der seit 2014 schwelende Ukraine-Konflikt wie von Washington erhofft 2022 zu einer militärischen Reaktion Russlands führte. Mit der Etablierung der Legende von »Putins Angriffskrieg« fühlten sich in der BRD sowohl alte Russenhasser als auch ehemalige »Schwerter zu Pflugscharen«-Anhänger ermuntert, den virtuellen Stahlhelm aufzusetzen. Ein laut Mainstream allseits beliebter SPD-Politiker formulierte sogar einen Satz, der noch Jahre zuvor als Nazijargon galt: Deutschland müsse wieder kriegstüchtig werden.
Die damals agierende SPD-Grüne-FDP-Regierung (SPD und Grüne hatten bereits bei der NATO-Aggression gegen Jugoslawien 1999 mitgebombt) setzte das schon unter Merkel mitgetragene Szenario der Demontage Russlands und der Ausweitung der NATO-Grenzen Richtung Osten fort. Die viertgrößte Wirtschaftsmacht der Welt ließ sich die energetische Lebensader Nord Stream 2 wegsprengen (angeblich von Unbekannt oder ein paar Hobbyfanatikern), kappte nahezu alle Wirtschaftsbeziehungen mit Moskau, verhängte Sanktionen, um Washington zu gefallen, und löste die Verschuldungsbremsen.........«
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Das wird zwar so etwa 30 Jahre dauern. Darum wird auch alles getan, um Putin von seinem geplanten Angriff 2030 abzubringen.
Antworten auf meine Fragen bekomme ich von den angeschriebenen Abgeordneten keine. Ist ja klar - Staatsgeheimnis.