Von Feierabend-Mitglied
Donnerstag 30.04.2026, 11:10 – geändert Donnerstag 30.04.2026, 11:15
zeigt sich sehr deutlich in besetzten Gebieten, die er - wie die ganze Ukraine - als russisches Territoritum betrachtet und durch entsprechende Massnahmen Fakten schaffen will, indem nun die Menschen dort um ihr Eigentum gebracht werden sollen und russische Besiedlung vorangetrieben wird.
"Wer den russischen Angriff auf Mariupol im Jahr 2022 überlebte und sein Zuhause nicht verloren hatte, konnte sich lange zu den wenigen Glücklichen zählen. Während der 86-tägigen Belagerung wurden bis zu 90 Prozent der Mariupoler Wohngebäude beschädigt oder zerstört – nach Angaben der ukrainischen Behörden insgesamt mehr als 11.000.
Doch nun geraten ausgerechnet jene in der besetzten Stadt unter Druck, deren Wohnungen noch stehen. Ein russisches Gesetz, das Ende 2025 verabschiedet wurde, bedroht ihr Eigentum.
Die russischen Besatzungsbehörden verlangen von ukrainischen Eigentümern, ihre Wohnungen nach russischem Recht registrieren zu lassen. Dafür müssen sie persönlich erscheinen. Wer bis Juli 2026 keinen russischen Eigentumsnachweis vorlegt, riskiert, dass die Behörden Wohnung oder Haus als „verlassen“ einstufen und einziehen. In einer Reportage schilderte die „New York Times“ vor wenigen Tagen, was dies für die Bewohner Mariupols bedeutet
(Quelle hier: www.nytimes.com/ ... /russia-occupied-territories-mariupol.html ).
Die 53-jährige Jelena etwa berichtet, dass ihre Wohnung auf den Namen ihrer Tochter eingetragen sei, die heute in Polen lebt. Als die Tochter 2024 versuchte, über Russland nach Mariupol zu reisen, wurde sie am Moskauer Flughafen gestoppt, als „Sicherheitsrisiko“ eingestuft und mit einem zwanzigjährigen Einreiseverbot belegt. Eine Umschreibung nach russischem Recht sei damit unmöglich. „Das bedeutet, dass sie mich jederzeit aus meiner Wohnung werfen können“, sagt Jelena.
Ihr Fall ist nicht der einzige seiner Art. In Mariupol stufen die Behörden laut „New York Times“ derzeit rund 13.000 Wohnungen als „verlassen“ ein. Sie sollen an ukrainische Familien auf einer offiziellen Warteliste vergeben werden. Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch hat zwischen März 2024 und Januar 2026 bereits rund 8000 Gerichtsverfahren zur Enteignung von Wohnungen in den besetzten Gebieten dokumentiert.
In Mariupol ließ Russland rund 5000 neue Wohnungen bauen und inszenierte die rekonstruierte Innenstadt als Erfolg. Doch 75 Prozent der neuen Einheiten gingen der Stadtentwicklungsbehörde zufolge an Zugezogene aus Russland, die mit Vorzugskrediten mit einem Zinssatz von zwei Prozent gelockt werden – in Russland selbst liegen Hypothekenzinsen bei 15 bis 20 Prozent.
„Das ultimative Ziel besteht darin, so viele Menschen wie möglich dazu zu zwingen, die russische Staatsbürgerschaft anzunehmen“, sagt Julia Gorbunowa von Human Rights Watch der „New York Times“. Russland versuche dadurch, „der Welt die Besatzung als vollendete Tatsache zu präsentieren: Dieses Gebiet wird von Menschen bewohnt, die unsere Herrschaft akzeptieren.“
Quelle Tagesspiegel Newsletter
Das würde den Menschen in anderen Landesteilen dort ebenfalls drohen, sollte es ihm gelingen die Ukraine ganz zu besetzen. So offensichtliches imperialistisches Gebaren wollen dennoch manche nicht wahrhaben und huldigen dem Kriegsverbrecher Putin.
zeigt sich sehr deutlich in besetzten Gebieten, die er - wie die ganze Ukraine - als russisches Territoritum betrachtet und durch entsprechende Massnahmen Fakten schaffen will, indem nun die Menschen dort um ihr Eigentum gebracht werden sollen und russische Besiedlung vorangetrieben wird.
"Wer den russischen Angriff auf Mariupol im Jahr 2022 überlebte und sein Zuhause nicht verloren hatte, konnte sich lange zu den wenigen Glücklichen zählen. Während der 86-tägigen Belagerung wurden bis zu 90 Prozent der Mariupoler Wohngebäude beschädigt oder zerstört – nach Angaben der ukrainischen Behörden insgesamt mehr als 11.000.
Doch nun geraten ausgerechnet jene in der besetzten Stadt unter Druck, deren Wohnungen noch stehen. Ein russisches Gesetz, das Ende 2025 verabschiedet wurde, bedroht ihr Eigentum.
Die russischen Besatzungsbehörden verlangen von ukrainischen Eigentümern, ihre Wohnungen nach russischem Recht registrieren zu lassen. Dafür müssen sie persönlich erscheinen. Wer bis Juli 2026 keinen russischen Eigentumsnachweis vorlegt, riskiert, dass die Behörden Wohnung oder Haus als „verlassen“ einstufen und einziehen. In einer Reportage schilderte die „New York Times“ vor wenigen Tagen, was dies für die Bewohner Mariupols bedeutet
(Quelle hier: www.nytimes.com/ ... /russia-occupied-territories-mariupol.html ).
Die 53-jährige Jelena etwa berichtet, dass ihre Wohnung auf den Namen ihrer Tochter eingetragen sei, die heute in Polen lebt. Als die Tochter 2024 versuchte, über Russland nach Mariupol zu reisen, wurde sie am Moskauer Flughafen gestoppt, als „Sicherheitsrisiko“ eingestuft und mit einem zwanzigjährigen Einreiseverbot belegt. Eine Umschreibung nach russischem Recht sei damit unmöglich. „Das bedeutet, dass sie mich jederzeit aus meiner Wohnung werfen können“, sagt Jelena.
Ihr Fall ist nicht der einzige seiner Art. In Mariupol stufen die Behörden laut „New York Times“ derzeit rund 13.000 Wohnungen als „verlassen“ ein. Sie sollen an ukrainische Familien auf einer offiziellen Warteliste vergeben werden. Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch hat zwischen März 2024 und Januar 2026 bereits rund 8000 Gerichtsverfahren zur Enteignung von Wohnungen in den besetzten Gebieten dokumentiert.
In Mariupol ließ Russland rund 5000 neue Wohnungen bauen und inszenierte die rekonstruierte Innenstadt als Erfolg. Doch 75 Prozent der neuen Einheiten gingen der Stadtentwicklungsbehörde zufolge an Zugezogene aus Russland, die mit Vorzugskrediten mit einem Zinssatz von zwei Prozent gelockt werden – in Russland selbst liegen Hypothekenzinsen bei 15 bis 20 Prozent.
„Das ultimative Ziel besteht darin, so viele Menschen wie möglich dazu zu zwingen, die russische Staatsbürgerschaft anzunehmen“, sagt Julia Gorbunowa von Human Rights Watch der „New York Times“. Russland versuche dadurch, „der Welt die Besatzung als vollendete Tatsache zu präsentieren: Dieses Gebiet wird von Menschen bewohnt, die unsere Herrschaft akzeptieren.“
Quelle Tagesspiegel Newsletter
Das würde den Menschen in anderen Landesteilen dort ebenfalls drohen, sollte es ihm gelingen die Ukraine ganz zu besetzen. So offensichtliches imperialistisches Gebaren wollen dennoch manche nicht wahrhaben und huldigen dem Kriegsverbrecher Putin.