Volkswagen verhandelt laut Medienbericht mit dem israelischem Rafael-Konzern über Rüstungskooperation. IG Metall laviert, Basis ruft zu Widerstand auf
»Heute noch Volkswagen. Demnächst vielleicht Volkswaffen? Europas führender Autobauer erwägt laut einem Medienbericht den Einstieg in die Produktion von Komponenten für den israelischen Raketenschirm »Iron Dome«. Entsprechende Verhandlungen zwischen der VW-Konzernspitze und dem Rüstungsunternehmen Rafael Advanced Defence Systems seien im Gange, schrieb am Mittwoch die britische Financial Times (FT) unter Berufung auf mit den Vorgängen vertraute Personen. Im Fokus steht dabei das von Schließung bedrohte Werk in Osnabrück, das planmäßig bis Mitte 2027 die Fertigung des Modells T-Roc Cabrio einstellen wird. Das Management sucht schon länger nach einer »Zukunftsperspektive«, während 2.300 Beschäftigte um ihre Jobs bangen.
Womöglich arbeiten sie bald in der Kriegsindustrie. Die Umstellung auf eine militärische Nutzung der Anlage erfordere vergleichsweise wenige Investitionen und sei innerhalb von zwölf bis 18 Monaten möglich, heißt es in dem FT-Beitrag. Voraussetzung sei allerdings, dass die Belegschaft grünes Licht für das Vorhaben gibt. Es wäre eine Zäsur. Deshalb wird beschwichtigt: So sollen in Osnabrück ausdrücklich keine Raketen hergestellt werden, weil Waffenproduktion laut VW-Statuten ein »Tabu« darstellt. Statt dessen begehrt Rafael Trägerfahrzeuge, Startvorrichtungen und Stromgeneratoren, die die Wolfsburger offenbar sehr wohl bereit sind, zu liefern. Motto: Geschosse nein, Abschussrampen ja..........«
Externer Inhalt
Dieser Inhalt wird nicht von Feierabend.de bereitgestellt. Du kannst ihn nur lesen, wenn Du zustimmst, dass er von jungewelt.de nachgeladen wird. Bist Du einverstanden, dass externe Inhalte nachgeladen werden? Mehr dazu erfährst Du in unseren Datenschutzbestimmungen.
Alles hat sich der Kriegsproduktion zu unterwerfen. Bedingungslos.
An der IGM-Basis regt sich derweil Widerstand, eine Unterschriftenkampagne richtet sich gegen die Aufrüstungsvorhaben. Titel: »Nein zum Umbau auf Kriegswirtschaft!«
Aber das muss man verstehen. Es dient einem großen Ziel und wir alle werden dann ein Teil davon sein. Darauf werden wir stolz sein können.
Denn wie sagte Steinmeier in seiner Rede:
»Die deutsche Bundeswehr muss das Rückgrat der konventionellen Verteidigung in Europa werden.« Das bedeute »ausreichende Finanzmittel, moderne Ausrüstung und mehr Personal«. Sowie: »Wenn die Freiwilligkeit nicht ausreicht, dann brauchen wir eine Rückkehr zur Wehrpflicht.«
Wir, das militärische Rückgrat von Europa. Nicht die Russen werden kommen, wir werden kommen. Denn Angriff ist die beste Verteidigung.
Volkswagen verhandelt laut Medienbericht mit dem israelischem Rafael-Konzern über Rüstungskooperation. IG Metall laviert, Basis ruft zu Widerstand auf
»Heute noch Volkswagen. Demnächst vielleicht Volkswaffen? Europas führender Autobauer erwägt laut einem Medienbericht den Einstieg in die Produktion von Komponenten für den israelischen Raketenschirm »Iron Dome«. Entsprechende Verhandlungen zwischen der VW-Konzernspitze und dem Rüstungsunternehmen Rafael Advanced Defence Systems seien im Gange, schrieb am Mittwoch die britische Financial Times (FT) unter Berufung auf mit den Vorgängen vertraute Personen. Im Fokus steht dabei das von Schließung bedrohte Werk in Osnabrück, das planmäßig bis Mitte 2027 die Fertigung des Modells T-Roc Cabrio einstellen wird. Das Management sucht schon länger nach einer »Zukunftsperspektive«, während 2.300 Beschäftigte um ihre Jobs bangen.
Womöglich arbeiten sie bald in der Kriegsindustrie. Die Umstellung auf eine militärische Nutzung der Anlage erfordere vergleichsweise wenige Investitionen und sei innerhalb von zwölf bis 18 Monaten möglich, heißt es in dem FT-Beitrag. Voraussetzung sei allerdings, dass die Belegschaft grünes Licht für das Vorhaben gibt. Es wäre eine Zäsur. Deshalb wird beschwichtigt: So sollen in Osnabrück ausdrücklich keine Raketen hergestellt werden, weil Waffenproduktion laut VW-Statuten ein »Tabu« darstellt. Statt dessen begehrt Rafael Trägerfahrzeuge, Startvorrichtungen und Stromgeneratoren, die die Wolfsburger offenbar sehr wohl bereit sind, zu liefern. Motto: Geschosse nein, Abschussrampen ja..........«
Externer Inhalt
Dieser Inhalt wird nicht von Feierabend.de bereitgestellt. Du kannst ihn nur lesen, wenn Du zustimmst, dass er von jungewelt.de nachgeladen wird. Bist Du einverstanden, dass externe Inhalte nachgeladen werden? Mehr dazu erfährst Du in unseren Datenschutzbestimmungen.
einverstanden
Alles hat sich der Kriegsproduktion zu unterwerfen. Bedingungslos.
An der IGM-Basis regt sich derweil Widerstand, eine Unterschriftenkampagne richtet sich gegen die Aufrüstungsvorhaben. Titel: »Nein zum Umbau auf Kriegswirtschaft!«
Aber das muss man verstehen. Es dient einem großen Ziel und wir alle werden dann ein Teil davon sein. Darauf werden wir stolz sein können.
Denn wie sagte Steinmeier in seiner Rede:
»Die deutsche Bundeswehr muss das Rückgrat der konventionellen Verteidigung in Europa werden.« Das bedeute »ausreichende Finanzmittel, moderne Ausrüstung und mehr Personal«. Sowie: »Wenn die Freiwilligkeit nicht ausreicht, dann brauchen wir eine Rückkehr zur Wehrpflicht.«
Wir, das militärische Rückgrat von Europa. Nicht die Russen werden kommen, wir werden kommen. Denn Angriff ist die beste Verteidigung.