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Ratlos nach drei Monaten Krieg

Von Harvey11 Donnerstag 28.05.2026, 08:46

Der Krieg in Iran dauert inzwischen drei Monate. Für die Weltwirtschaft wird das zunehmend zum Problem. Dabei war sich US-Präsident Trump schnell sicher, den Krieg praktisch schon gewonnen zu haben. Jetzt wirkt er ratlos.

»Donald Trump startet den Krieg vor drei Monaten von seinem Anwesen Mar-a-Lago aus: Auf Truth Social teilt er den Amerikanern in einem Video mit, dass schwere Kampfhandlungen gegen Iran begonnen haben. Warum der Präsident sein Land an der Seite Israels in einen weiteren Krieg im Nahen Osten führt? Der Anlass dafür sei "das auf Fakten basierende Gefühl" Trumps gewesen, dass Iran eine unmittelbare und direkte Bedrohung für die Vereinigten Staaten darstellt, erklärt kurz darauf die Sprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt.
Militärisch laufe es für die US-Truppen hervorragend, Trump stimmt zu. Auf einer Skala von eins bis zu zehn, so der Präsident, stünden die Dinge an der Kriegsfront bei 15. Nur wenige Tage nach Kampfbeginn teilt Trump erstmals mit, dass man praktisch schon gewonnen habe...........«

Trump sah also die USA von einem Land bedroht, von dem wohl eine Mehrheit seiner Landsleute nicht wissen, wo das eigentlich ist.
Er ging Netanjahu auf den Leim, der ihm einen schnellen Sieg versprach. Aber davon haben schon einige Staatslenker vergeblich geträumt.
Und nun, nach vielen verkündeten Siegen über den Iran, sitzt Gottvater in seinem goldenen Büro und weiß nicht weiter.

»Die atemlosen Posts des Präsidenten zeigen den Iranern: Je länger sich der Krieg hinzieht, desto ungeduldiger wird Trump, ihn zu beenden. Diese Schwäche nutzen die Iraner aus. Sie halten den Präsidenten hin, verhandeln im Schneckentempo und verschärfen damit dessen innenpolitische Probleme.«

Das hat Trump erreicht, er zeigte den Iranern, welche Waffe sie mit der Straße von Hormus haben. Das gibt ihnen die Macht Forderungen zu stellen, die Trump nicht erfüllen kann. Und das macht ihn ratlos. Dieser Gegner ist nicht käuflich und militärisch schwer zu besiegen. Wobei sich immer mehr Amerikaner fragen, wozu dieser Krieg eigentlich nötig sei.
Gerade war Pfingsten. Aber der Heilige Geist scheint um Trump einen großen Bogen gemacht zu haben.
Warten wir also weiter wie lange er noch dem widerspricht, was er Stunden vorher gesagt hat. Denn die Iraner haben keinen Grund, sich dem Willen von einem einsamen Verwirrten zu beugen. Trump hat sie stark gemacht.
Weicht er darum auf Kuba aus? Denn ein Sieg muss unbedingt her.

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