»Die Auffassung, »Stuttgart 21« sei nicht fertig, beruht auf einer Fehlwahrnehmung: Zweck des Vorhabens war nie die bessere Zuganbindung, die daher warten kann, sondern erstens die »gleisfreie« Innenstadt für Autos, Autos und Autos und zweitens ein fettes Immobiliengeschäft. Mit ersterem hatten die deutschen Autokonzerne einst schon den Führer beauftragt. Oft entstanden ab 1945 nach Plänen von dessen Lieblingsarchitekten Albert Speer die westdeutschen Einödmetropolen als Anhängsel von Stadtautobahnen. Die nun wie in Bonn mittlerweile bröckeln.«
Dass es bei Stuttgart 21 nur um ein gigantisches Immobiliengeschäft ging sollte inzwischen klar sein. Darum lässt man sich mit der Fertigstellung auch viel Zeit.
Die Geschäfte sind gemacht und ab jetzt kostet es Geld. Und das fehlt. Darum muss es billig werden, trotz immer mehr Sonderwünschen. Vermutlich war die Planung schon sehr billig. Made in Germany - da ist der Wurm drin.
Nicht nur in Stuttgart.
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Dass es bei Stuttgart 21 nur um ein gigantisches Immobiliengeschäft ging sollte inzwischen klar sein. Darum lässt man sich mit der Fertigstellung auch viel Zeit.
Die Geschäfte sind gemacht und ab jetzt kostet es Geld. Und das fehlt. Darum muss es billig werden, trotz immer mehr Sonderwünschen. Vermutlich war die Planung schon sehr billig. Made in Germany - da ist der Wurm drin.
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