CDU-Politiker Kiesewetter hielt Solidaritätstreffen mit der tschetschenischen Bandera-Lobby ab. Das sorgt für Unmut in Moskau
»Der Besuch des CDU-Außenpolitikers Roderich Kiesewetter in der Vertretung der »Tschetschenischen Republik Itschkerien« in Kiew am 14. April wurde inszeniert wie ein Staatsempfang. Der Sitzungsraum war geschmückt mit Fahnen der EU, Ukraine und »Itschkeriens«. Der »regierungsnahe« Sender I News unterlegte seine Videobilder mit Mozarts Sinfonie Nr. 38 in D-Dur und zeigte an der Wand aufgereihte Fotos von Helden der Tschetschenien-Kriege wie Supjan Abdullajew, ehemaliger »Vizepräsident« von »Itschkerien« und Feldkommandeur des dschihadistischen Kaukasusemirats. Repräsentiert wurde das international – außer von der Ukraine – nicht anerkannte »Itschkerien« von »Regierungschef« Achmed Sakajew.
»Ich habe viel über Sie gelesen, über Ihre Vergangenheit und über die Entstehung Ihres mächtigen Widerstands. Ich glaube, dass wir Partner brauchen, die nicht an eine koloniale und imperiale Zukunft der Russischen Föderation glauben«, zitiert I News Kiesewetter im Gespräch mit Sakajew (der O-Ton der Aufzeichnung wird von der Übersetzung überblendet). »Wir sind absolut überzeugt, dass die Tschetschenische Republik Itschkeria in naher Zukunft ihre staatliche Unabhängigkeit zurückerlangen wird« – ob Kiesewetter mit »wir« seine Partei oder gar die Bundesregierung meinte, verriet er nicht.
Für Moskau ist das ein diplomatischer Affront: »Bei dem Treffen spricht sich der deutsche Politiker offen für die Aktivitäten der Terroristen aus«, heißt es unter anderem aus dem russischen Außenministerium. Von »Itschkerien«, das 1991 seine Unabhängigkeit ausgerufen hatte, sind immer wieder Anschläge auf russischem Territorium auch gegen Zivilisten verübt worden. 1999 war ein kurzzeitiger Friedensprozess mit dem Angriff von Separatisten auf die Nachbarrepublik Dagestan, der den zweiten Tschetschenien-Krieg auslöste, abgebrochen worden.............«
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»Ich glaube, dass wir Partner brauchen, die nicht an eine koloniale und imperiale Zukunft der Russischen Föderation glauben«, zitiert I News Kiesewetter im Gespräch mit Sakajew (der O-Ton der Aufzeichnung wird von der Übersetzung überblendet).«
Da wurde dieser Herr Oberst sehr deutlich. Was vermutlich zeigt, dass wir uns nicht so sehr wegen der kommenden Russen sorgen müssen, eher will Kiesewetter Soldaten nach Russland schicken.
Und da wollen die Deutschen Russland zum Frieden in der Ukraine zwingen?
Dann auf gute Zusammenarbeit.
CDU-Politiker Kiesewetter hielt Solidaritätstreffen mit der tschetschenischen Bandera-Lobby ab. Das sorgt für Unmut in Moskau
»Der Besuch des CDU-Außenpolitikers Roderich Kiesewetter in der Vertretung der »Tschetschenischen Republik Itschkerien« in Kiew am 14. April wurde inszeniert wie ein Staatsempfang. Der Sitzungsraum war geschmückt mit Fahnen der EU, Ukraine und »Itschkeriens«. Der »regierungsnahe« Sender I News unterlegte seine Videobilder mit Mozarts Sinfonie Nr. 38 in D-Dur und zeigte an der Wand aufgereihte Fotos von Helden der Tschetschenien-Kriege wie Supjan Abdullajew, ehemaliger »Vizepräsident« von »Itschkerien« und Feldkommandeur des dschihadistischen Kaukasusemirats. Repräsentiert wurde das international – außer von der Ukraine – nicht anerkannte »Itschkerien« von »Regierungschef« Achmed Sakajew.
»Ich habe viel über Sie gelesen, über Ihre Vergangenheit und über die Entstehung Ihres mächtigen Widerstands. Ich glaube, dass wir Partner brauchen, die nicht an eine koloniale und imperiale Zukunft der Russischen Föderation glauben«, zitiert I News Kiesewetter im Gespräch mit Sakajew (der O-Ton der Aufzeichnung wird von der Übersetzung überblendet). »Wir sind absolut überzeugt, dass die Tschetschenische Republik Itschkeria in naher Zukunft ihre staatliche Unabhängigkeit zurückerlangen wird« – ob Kiesewetter mit »wir« seine Partei oder gar die Bundesregierung meinte, verriet er nicht.
Für Moskau ist das ein diplomatischer Affront: »Bei dem Treffen spricht sich der deutsche Politiker offen für die Aktivitäten der Terroristen aus«, heißt es unter anderem aus dem russischen Außenministerium. Von »Itschkerien«, das 1991 seine Unabhängigkeit ausgerufen hatte, sind immer wieder Anschläge auf russischem Territorium auch gegen Zivilisten verübt worden. 1999 war ein kurzzeitiger Friedensprozess mit dem Angriff von Separatisten auf die Nachbarrepublik Dagestan, der den zweiten Tschetschenien-Krieg auslöste, abgebrochen worden.............«
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Da wurde dieser Herr Oberst sehr deutlich. Was vermutlich zeigt, dass wir uns nicht so sehr wegen der kommenden Russen sorgen müssen, eher will Kiesewetter Soldaten nach Russland schicken.
Und da wollen die Deutschen Russland zum Frieden in der Ukraine zwingen?
Dann auf gute Zusammenarbeit.