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Spahn will Debatte um AKW-Reaktivierung

Von Harvey11 Donnerstag 16.04.2026, 11:31 – geändert Donnerstag 16.04.2026, 12:17

Unionsfraktionschef Spahn hat sich für eine Diskussion um eine Reaktivierung jüngst abgeschalteter Atomkraftwerke ausgesprochen. Das sei billiger als ein Neubau. Bundeskanzler Merz lehnte den Wiedereinstieg in die Atomkraft bislang ab.

»Der Fraktionschef der Unionsfraktion im Bundestag, Jens Spahn, kann sich vorstellen, deutsche Atomkraftwerke wieder in Betrieb zu nehmen. Das solle man miteinander prüfen, sagte der CDU-Politiker am Rande eines Forschungskongresses der Unionsfraktion vor Journalistinnen und Journalisten in Berlin.

Spahn verwies auf Studien, wonach die stillgelegten Reaktoren der vergangenen Jahre "mit um die neun, zehn Milliarden Euro wieder ans Netz gehen könnten". Man müsse diese Debatte gesellschaftlich führen. In anderen Staaten würden 30 bis 50 Milliarden Euro investiert, um ein neues Kernkraftwerk zu bauen. "Wir könnten mit deutlich weniger unsere gerade abgeschalteten Kernkraftwerke wieder ans Netz bringen", so Spahn. Eine Diskussion sei es in jedem Fall wert.


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Die Sägearbeiten am Stühlchen des Kanzlers gehen in der CDU weiter.
Und Spahn weiß genau, dass er die AfD an seiner Seite weiß.
Die AfD hatte zur Wiederinbetriebnahme von Reaktoren einen Antrag in den Bundestag eingebracht und dabei in Teilen ähnlich argumentiert wie von der Leyen und jetzt Spahn.
Nur wollen die Betreiber nicht. Aber die wollen Geld.
Als scheinen wir wieder die teuerste Energie bekommen, die es gibt.

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