Von Harvey11
Freitag 11.09.2026, 10:05 – geändert Freitag 11.09.2026, 13:36
Gründlich verzockt
Krankenkassen und Kassenärztliche Vereinigungen verspekulieren sich um 1,1 Milliarden Euro mit risikoreichen Investments, die gesetzlich untersagt sind
»Im Sommer wurde bekannt, dass zahlreiche gesetzliche Krankenkassen und Kassenärztliche Vereinigungen in hochriskante Fonds und Immobiliengeschäfte investiert und damit enorme Verluste eingefahren haben. Das Bundesamt für Soziale Sicherung (BAS) beziffert die mögliche Schadenshöhe derzeit auf 1,1 Milliarden Euro – allein aus Deals von 23 bundesweit vertretenen Kassen. Tatsächlich kann noch einiges dazukommen.»
Externer Inhalt
Dieser Inhalt wird nicht von Feierabend.de bereitgestellt. Du kannst ihn nur lesen, wenn Du zustimmst, dass er von jungewelt.de nachgeladen wird. Bist Du einverstanden, dass externe Inhalte nachgeladen werden? Mehr dazu erfährst Du in unseren Datenschutzbestimmungen.
Die Gier lässt alle Hemmungen fallen. Politiker und deren williges Fußvolk predigen zwar immer, dass diese Gier besonders dort zu finden sei, wo eigentlich nichts ist.
Aber hier trifft es Krankenkassen. Es ist zu vermuten, dass die mit den erhoffen Spekulationsgewinnen nicht primär die Leistungen erhöhen oder die Beiträge senken wollten.
Aber sie können froh sein, dass sie keine kleinen Sparer sind, die man über den Tisch gezogen hat. Darum wird ihnen vermutlich auch der Steuerzahler helfen dürfen. Also der, dessen Beiträge man am Spieltisch verloren hat.
Aber dafür können wir reisen wohin wir wollen.
Gründlich verzockt
Krankenkassen und Kassenärztliche Vereinigungen verspekulieren sich um 1,1 Milliarden Euro mit risikoreichen Investments, die gesetzlich untersagt sind
»Im Sommer wurde bekannt, dass zahlreiche gesetzliche Krankenkassen und Kassenärztliche Vereinigungen in hochriskante Fonds und Immobiliengeschäfte investiert und damit enorme Verluste eingefahren haben. Das Bundesamt für Soziale Sicherung (BAS) beziffert die mögliche Schadenshöhe derzeit auf 1,1 Milliarden Euro – allein aus Deals von 23 bundesweit vertretenen Kassen. Tatsächlich kann noch einiges dazukommen.»
Externer Inhalt
Dieser Inhalt wird nicht von Feierabend.de bereitgestellt. Du kannst ihn nur lesen, wenn Du zustimmst, dass er von jungewelt.de nachgeladen wird. Bist Du einverstanden, dass externe Inhalte nachgeladen werden? Mehr dazu erfährst Du in unseren Datenschutzbestimmungen.
einverstanden
Die Gier lässt alle Hemmungen fallen. Politiker und deren williges Fußvolk predigen zwar immer, dass diese Gier besonders dort zu finden sei, wo eigentlich nichts ist.
Aber hier trifft es Krankenkassen. Es ist zu vermuten, dass die mit den erhoffen Spekulationsgewinnen nicht primär die Leistungen erhöhen oder die Beiträge senken wollten.
Aber sie können froh sein, dass sie keine kleinen Sparer sind, die man über den Tisch gezogen hat. Darum wird ihnen vermutlich auch der Steuerzahler helfen dürfen. Also der, dessen Beiträge man am Spieltisch verloren hat.
Aber dafür können wir reisen wohin wir wollen.