US-Verteidigungs- äh Kriegsminister Pete Hegseth macht Testosterontests zum festen Bestandteil der Gesundheitschecks im Militär. Er will das Militär von „wokem Müll“ befreien. Angeblich will er die Durchhaltekraft der Kämpfer sichern, doch sehen Kritiker darin den gezielten Versuch, Frauen aus dem Dienst zu drängen. Was mit Verweigerern einer Hormonersatztherapie geschieht, lässt er offen. Ich habe aufgehört mich zu wundern, was diverse Personen in den USA angeht.
"US-Verteidigungsminister Pete Hegseth greift hart durch und macht Testosterontests zum festen Bestandteil der Gesundheitschecks im Militär. Ein Schritt mit Sprengkraft: Während Hegseth behauptet, die Durchhaltekraft der Kämpfer sichern zu wollen, sehen Kritiker darin den gezielten Versuch, Frauen aus dem Dienst zu drängen.
Dienstangehörige unter 30 Jahren werden die Möglichkeit haben, sich freiwillig testen zu lassen. „Jeden einzelnen Tag wirst du bis an deine absolute mentale und physische Belastungsgrenze gebracht“, sagte Hegseth in einem am Mittwoch (15. Juli) auf X veröffentlichten Video. Er bezeichnete die neuen Screenings als einen Versuch, sicherzustellen, dass Soldaten „die richtigen Testosteronwerte haben, um auf absolutem Topniveau zu agieren“.
US-Militär: Testosteron als Dienstpflicht?
Fällt man unter die geforderten Werte, fügte er hinzu, sei es „vollkommen die eigene Entscheidung, eine Testosteron-Ersatztherapie zu erhalten“. Allerdings machte Hegseth nicht deutlich, was mit Soldaten geschieht, die die künstliche Hormonbehandlung ablehnen. Das Programm wirft zudem erhebliche Fragen im Hinblick auf Soldatinnen auf, da Frauen im Durchschnitt 90 Prozent weniger Testosteron haben als Männer, auch wenn er nicht nahelegte, sie von den Screenings auszuschließen.
Das Pentagon wollte weitere Nachfragen von The Telegraph zur Klärung der Details nicht beantworten. Pramila Jayapal, Kongressabgeordnete der Demokraten, bezeichnete Hegseths Pläne, Soldaten eine Testosteron-Ersatztherapie anzubieten, als eine Form der „geschlechtsangleichenden Versorgung“. In einer Stellungnahme schrieb sie, dies widerlege vollständig sämtliche Angriffe der Republikaner auf trans Personen.
Sie bezog sich dabei auf die Bemühungen der Regierung, den Zugang zu geschlechtsangleichender Versorgung, einschließlich Hormontherapien, einzuschränken. Hegseth, der seine christlich-konservativen Werte stark in das traditionell säkulare Militär eingebracht hat, bezeichnete sein Testosteronprogramm als „heilige Pflicht“, um die Widerstandsfähigkeit, Leistungsfähigkeit und langfristige Gesundheit der Truppen zu optimieren. Seit seiner Nominierung zur Führung des Pentagon hat er weitreichende Reformen durchgeführt.
Er benannte die Behörde in „Kriegsministerium“ um und versetzte sie damit wieder in einen strikten Kriegsmodus. Seine Philosophie des „Kriegerethos“ ist darauf ausgerichtet, das US-Militär von dem, was er „woken Müll“ nennt, zu säubern. Hegseth hat sich wiederholt darüber beklagt, dass die Streitkräfte zu stark auf Diversitätsquoten gesetzt hätten und dadurch Leistungsgedanken vernachlässigt worden seien, was weiße Männer benachteilige.
US-Militär: Gläserne Decke für Frauen und Minderheiten
Er blockierte kürzlich die Beförderungen von sieben hochrangigen US-Marineoffizieren, von denen fünf Frauen oder People of Color sind, wie die New York Times am Dienstag unter Berufung auf aktuelle und ehemalige Verteidigungsbeamte berichtete. Damit wird in diesem Jahr zum ersten Mal seit mehr als einem Jahrzehnt keine aktive Marineoffizierin zum Admiral befördert. Insgesamt soll Hegseth mehr als zwei Dutzend Generäle und Admiräle entlassen oder kaltgestellt haben.
Außerdem entfernte er rund 40 ranghohe Offiziere von Beförderungslisten, von denen mehr als die Hälfte Frauen oder Schwarze gewesen sein sollen. Im vergangenen Dezember berichtete NPR, dass das Pentagon eine sechsmonatige Überprüfung der Rolle von Frauen in Bodenkampfeinheiten begonnen habe, um sicherzustellen, was es als militärische „Effektivität“ bezeichnete.
Im März gab es 231.741 Soldatinnen im aktiven Dienst in den US-Streitkräften, was 17,7 Prozent der gesamten Truppe entspricht."
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US-Verteidigungs- äh Kriegsminister Pete Hegseth macht Testosterontests zum festen Bestandteil der Gesundheitschecks im Militär. Er will das Militär von „wokem Müll“ befreien. Angeblich will er die Durchhaltekraft der Kämpfer sichern, doch sehen Kritiker darin den gezielten Versuch, Frauen aus dem Dienst zu drängen. Was mit Verweigerern einer Hormonersatztherapie geschieht, lässt er offen. Ich habe aufgehört mich zu wundern, was diverse Personen in den USA angeht.
"US-Verteidigungsminister Pete Hegseth greift hart durch und macht Testosterontests zum festen Bestandteil der Gesundheitschecks im Militär. Ein Schritt mit Sprengkraft: Während Hegseth behauptet, die Durchhaltekraft der Kämpfer sichern zu wollen, sehen Kritiker darin den gezielten Versuch, Frauen aus dem Dienst zu drängen.
Dienstangehörige unter 30 Jahren werden die Möglichkeit haben, sich freiwillig testen zu lassen. „Jeden einzelnen Tag wirst du bis an deine absolute mentale und physische Belastungsgrenze gebracht“, sagte Hegseth in einem am Mittwoch (15. Juli) auf X veröffentlichten Video. Er bezeichnete die neuen Screenings als einen Versuch, sicherzustellen, dass Soldaten „die richtigen Testosteronwerte haben, um auf absolutem Topniveau zu agieren“.
US-Militär: Testosteron als Dienstpflicht?
Fällt man unter die geforderten Werte, fügte er hinzu, sei es „vollkommen die eigene Entscheidung, eine Testosteron-Ersatztherapie zu erhalten“. Allerdings machte Hegseth nicht deutlich, was mit Soldaten geschieht, die die künstliche Hormonbehandlung ablehnen. Das Programm wirft zudem erhebliche Fragen im Hinblick auf Soldatinnen auf, da Frauen im Durchschnitt 90 Prozent weniger Testosteron haben als Männer, auch wenn er nicht nahelegte, sie von den Screenings auszuschließen.
Das Pentagon wollte weitere Nachfragen von The Telegraph zur Klärung der Details nicht beantworten. Pramila Jayapal, Kongressabgeordnete der Demokraten, bezeichnete Hegseths Pläne, Soldaten eine Testosteron-Ersatztherapie anzubieten, als eine Form der „geschlechtsangleichenden Versorgung“. In einer Stellungnahme schrieb sie, dies widerlege vollständig sämtliche Angriffe der Republikaner auf trans Personen.
Sie bezog sich dabei auf die Bemühungen der Regierung, den Zugang zu geschlechtsangleichender Versorgung, einschließlich Hormontherapien, einzuschränken. Hegseth, der seine christlich-konservativen Werte stark in das traditionell säkulare Militär eingebracht hat, bezeichnete sein Testosteronprogramm als „heilige Pflicht“, um die Widerstandsfähigkeit, Leistungsfähigkeit und langfristige Gesundheit der Truppen zu optimieren. Seit seiner Nominierung zur Führung des Pentagon hat er weitreichende Reformen durchgeführt.
Er benannte die Behörde in „Kriegsministerium“ um und versetzte sie damit wieder in einen strikten Kriegsmodus. Seine Philosophie des „Kriegerethos“ ist darauf ausgerichtet, das US-Militär von dem, was er „woken Müll“ nennt, zu säubern. Hegseth hat sich wiederholt darüber beklagt, dass die Streitkräfte zu stark auf Diversitätsquoten gesetzt hätten und dadurch Leistungsgedanken vernachlässigt worden seien, was weiße Männer benachteilige.
US-Militär: Gläserne Decke für Frauen und Minderheiten
Er blockierte kürzlich die Beförderungen von sieben hochrangigen US-Marineoffizieren, von denen fünf Frauen oder People of Color sind, wie die New York Times am Dienstag unter Berufung auf aktuelle und ehemalige Verteidigungsbeamte berichtete. Damit wird in diesem Jahr zum ersten Mal seit mehr als einem Jahrzehnt keine aktive Marineoffizierin zum Admiral befördert. Insgesamt soll Hegseth mehr als zwei Dutzend Generäle und Admiräle entlassen oder kaltgestellt haben.
Außerdem entfernte er rund 40 ranghohe Offiziere von Beförderungslisten, von denen mehr als die Hälfte Frauen oder Schwarze gewesen sein sollen. Im vergangenen Dezember berichtete NPR, dass das Pentagon eine sechsmonatige Überprüfung der Rolle von Frauen in Bodenkampfeinheiten begonnen habe, um sicherzustellen, was es als militärische „Effektivität“ bezeichnete.
Im März gab es 231.741 Soldatinnen im aktiven Dienst in den US-Streitkräften, was 17,7 Prozent der gesamten Truppe entspricht."
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