»Sich mit allen gleichzeitig anzulegen, ist deutsche Primäruntugend. Früher sollte am »deutschen Wesen« die »Welt genesen«, heute kämpfen »wir« gegen »die Autokratien«, zu denen neben Russland und China seit Trumps Amtsantritt auch die USA – und nach der Wahl 2027 vermutlich noch Frankreich – zählen: Solch ein monströser Plan erfordert gesellschaftlichen Burgfrieden (1914) beziehungsweise eine Volksgemeinschaft unter »Überwindung« des Meinungs- wie Klassenhaders (25 Jahre später). Heute also: Krieg für »Freiheit« und »Demokratie«. Dass man dabei dem, was man zu bekämpfen vorgibt, immer ähnlicher wird, scheint eine unangenehme Nebenwirkung zu sein........«
Wie sagte Dobrindt so schön: Die Gegner unserer freiheitlichen demokratischen Grundordnung, sie kommen von außen und von innen«
»In Anbetracht der Situation sind wir der Überzeugung, dass wir weiter aufrüsten müssen«, erklärte der Innenminister, »sowohl in der Technik als auch im Bereich der Ermittlungsbefugnisse«.
Also Aufrüsten gegen den bekannten Feind von Außen und die Feinde von Innen.
Früher hatte man einmal, um das Volk ruhig zu stellen, soziale Unruhen zu vermeiden, die Sozialversicherung geschaffen.
„Mein Gedanke war, die arbeitenden Klassen zu gewinnen, oder soll ich sagen zu bestechen, den Staat als soziale Einrichtung anzusehen, die ihretwegen besteht und für ihr Wohl sorgen möchte“
Otto von Bismarck: Gesammelte Werke (Friedrichsruher Ausgabe) 1924/1935, Band 9, S. 195/196
Heute wird diese Sozialversicherung bekämpft, von unserer Regierung.
Da muss man natürlich aufrüsten, gegen die eigne Bevölkerung. Denn die Russen kommen ja nicht mehr. Aber sie bleiben als ewige Feinde vorhanden.
Bekämpft wird aber nicht der rechte Rand. Der verhält sich über die Zukunft der Sozialversicherung aufmerksam still. Empört sich nur, dass sie den "Falschen" zugute kommt. Wenn man den Faden weiterspinnt........ Aber die spinnen
ja nicht.
Externer Inhalt
Dieser Inhalt wird nicht von Feierabend.de bereitgestellt. Du kannst ihn nur lesen, wenn Du zustimmst, dass er von jungewelt.de nachgeladen wird. Bist Du einverstanden, dass externe Inhalte nachgeladen werden? Mehr dazu erfährst Du in unseren Datenschutzbestimmungen.
»Sich mit allen gleichzeitig anzulegen, ist deutsche Primäruntugend. Früher sollte am »deutschen Wesen« die »Welt genesen«, heute kämpfen »wir« gegen »die Autokratien«, zu denen neben Russland und China seit Trumps Amtsantritt auch die USA – und nach der Wahl 2027 vermutlich noch Frankreich – zählen: Solch ein monströser Plan erfordert gesellschaftlichen Burgfrieden (1914) beziehungsweise eine Volksgemeinschaft unter »Überwindung« des Meinungs- wie Klassenhaders (25 Jahre später). Heute also: Krieg für »Freiheit« und »Demokratie«. Dass man dabei dem, was man zu bekämpfen vorgibt, immer ähnlicher wird, scheint eine unangenehme Nebenwirkung zu sein........«
Wie sagte Dobrindt so schön: Die Gegner unserer freiheitlichen demokratischen Grundordnung, sie kommen von außen und von innen«
»In Anbetracht der Situation sind wir der Überzeugung, dass wir weiter aufrüsten müssen«, erklärte der Innenminister, »sowohl in der Technik als auch im Bereich der Ermittlungsbefugnisse«.
Also Aufrüsten gegen den bekannten Feind von Außen und die Feinde von Innen.
Früher hatte man einmal, um das Volk ruhig zu stellen, soziale Unruhen zu vermeiden, die Sozialversicherung geschaffen.
„Mein Gedanke war, die arbeitenden Klassen zu gewinnen, oder soll ich sagen zu bestechen, den Staat als soziale Einrichtung anzusehen, die ihretwegen besteht und für ihr Wohl sorgen möchte“
Otto von Bismarck: Gesammelte Werke (Friedrichsruher Ausgabe) 1924/1935, Band 9, S. 195/196
Heute wird diese Sozialversicherung bekämpft, von unserer Regierung.
Da muss man natürlich aufrüsten, gegen die eigne Bevölkerung. Denn die Russen kommen ja nicht mehr. Aber sie bleiben als ewige Feinde vorhanden.
Bekämpft wird aber nicht der rechte Rand. Der verhält sich über die Zukunft der Sozialversicherung aufmerksam still. Empört sich nur, dass sie den "Falschen" zugute kommt. Wenn man den Faden weiterspinnt........ Aber die spinnen
ja nicht.
Externer Inhalt
Dieser Inhalt wird nicht von Feierabend.de bereitgestellt. Du kannst ihn nur lesen, wenn Du zustimmst, dass er von jungewelt.de nachgeladen wird. Bist Du einverstanden, dass externe Inhalte nachgeladen werden? Mehr dazu erfährst Du in unseren Datenschutzbestimmungen.
einverstanden