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Union-Grüne, wächst da was zusammen?

Von Harvey11 Samstag 09.05.2026, 18:18

Die Tagesschau meldet es in einer Überschrift: Grüne Signale Richtung Union
»Die ehemaligen CDU-Chefs Kramp-Karrenbauer, Laschet und Merkel, Ex-CSU-Chef Seehofer - sie alle eint: Sie waren kürzlich gern gesehene Gäste der Grünen. Tut sich da was zwischen Grün und Schwarz?«
Ganz unverbindlich traf man sich in der grünen Staatskanzlei in Stuttgart Abschiedsgala Winfried Kretschmann. Alles hört zu als Seehofer einen Lobgesang auf einen Grünen hält.
Nun war ja der scheidende Kretschmann eher ein CDUler als ein Grüner. Aber es lässt aufhorchen und man versteht ganz gut was es ausdrücken soll: Schwarze und Grüne können miteinander. Auch im Bund. Man will die Kluft zwischen Grün und Schwarz nicht zu groß werden lassen.
Denn statt der Rente ist eines sicher: die nächste Bundestagswahl kommt. Vielleicht eher als gedacht, ehe die AfD im Bund zu groß wird. Denn die will nur alleine, die FDP ist noch nicht wieder in Sichtweite, die Linke will man den Mitgliedern nicht zumuten, die SPD trägt wegen ihrer linkem Politik die Alleinschuld am schlechten Bild der Koalition, wer bleibt da noch übrig?
Weiter die Tagesschau: »Seehofer bei den Ländle-Grünen: Das ist keine Ausnahme. Es ist auffällig, wie viele dieser schwarz-grünen Termine es derzeit gibt. Ex-CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer war vor ein paar Tagen als Gast bei der Klausur der Grünen-Bundestagsfraktion. Armin Laschet, ein weiterer ehemaliger CDU-Parteichef, hat ein Buch über Kretschmann vorgestellt. Auch Merkel war schon zu anderen grünen Abschieden geladen.«
Sollen diese „Ehemaligen“ in ihrer Partei etwas bewirken? Denn dort will man davon noch nichts wissen. Zu sehr hat man auf die eingedroschen.
Von den Aktiven bewegt sich nur Söder.
Aber Außenpolitisch ist man sich sehr nahe und in der Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik entwickelt man Reformideen, die eher mit der CDU durchsetzbar wären.
Vieles, was früher die Grünen ausmachte, sucht man heute vergebens. Wäre da nicht der Klimaschutz. "Die Klimaschutzpolitik von Merz ist ein Desaster", sagt die grüne Fraktionsvorsitzende Katharina Dröge. Klimaschutz kostet richtig Geld und die Union sieht als eine ihrer Hauptaufgaben, die Wirtschaft vor solchen „unsinnigen“ Belastungen zu verschonen.
Abwarten, wer sich bei diesem Thema bewegen wird.
Aber wie sagte die ehemalige Grüne Jutta Dittfurth vor einiger Zeit über ihre ehemalige Partei: Die Grünen sind nur noch eine FDP auf Fahrrädern.
Na dann …….

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