US-Präsident Donald Trump hat eine mögliche „Übernahme“ Kubas angedeutet und damit die Spannungen mit dem sozialistischen Nachbarstaat verschärft. Er glaube, dass er „die Ehre haben werde“, Kuba „in irgendeiner Form zu übernehmen“ oder zu „befreien“, sagte der Republikaner vor Journalisten im Weißen Haus. „Ich kann alles damit machen, was ich will.“
Trumps provokative Machtdemonstration am Montag fiel mit einem landesweiten Stromausfall in Kuba zusammen. Misswirtschaft, Korruption und das jahrzehntelange Handelsembargo der USA haben das autoritär regierte Land an den Rand des wirtschaftlichen Zusammenbruchs gebracht. Zuletzt waren die jahrzehntelangen Spannungen zwischen dem Karibikstaat und den USA, die etwa 30-mal so viele Einwohner und um ein Vielfaches mehr Wirtschaftskraft haben, noch größer geworden.
Trumps abschätzige Äußerungen über Kuba dürften bei der Führung in Havanna für Unmut sorgen: „Es ist ein gescheiterter Staat. Sie haben kein Geld, sie haben kein Öl, sie haben gar nichts“, sagte der US-Präsident – um dann hinterherzuschieben: „Sie haben schönes Land“, überhaupt „eine wunderschöne Insel“.
Die nur etwa 150 Kilometer vom südöstlichen US-Bundesstaat Florida entfernte Karibikinsel wird von den USA schwer unter Druck gesetzt – insbesondere seit dem Beginn von Trumps zweiter Amtszeit vor gut einem Jahr. Mit Zolldrohungen gegen potenzielle Energielieferanten und einer vollständigen Blockade sanktionierter Öltanker aus dem südamerikanischen Bruderstaat Venezuela ließ er Kuba vom Zugang zu Öl weitgehend abschneiden. Für die Stromversorgung ist das Land aber auf den Rohstoff angewiesen.
Trotz der schwierigen Lage auf der Insel ist unklar, warum der US-Präsident meint, in Kuba leichtes Spiel zu haben. Das Land wird seit dem Sieg der Revolution 1959 autoritär regiert, die Kommunistische Partei kontrolliert Staat, Wirtschaft und Gesellschaft. Die meisten Bewohner kennen kein anderes Regierungssystem – die Unterstützung für einen von den USA initiierten Umsturz dürfte bei aller Kritik an der aktuellen Regierung eher gering ausfallen.
Gießener Allgemeine, 18.3.2026
»Er glaube, dass er „die Ehre haben werde“, Kuba „in irgendeiner Form zu übernehmen“ oder zu „befreien“, sagte der Republikaner vor Journalisten im Weißen Haus. „Ich kann alles damit machen, was ich will.“«
»„Es ist ein gescheiterter Staat. Sie haben kein Geld, sie haben kein Öl, sie haben gar nichts“, sagte der US-Präsident – um dann hinterherzuschieben: „Sie haben schönes Land“, überhaupt „eine wunderschöne Insel“.«
Wahnsinn will man oft nicht erkennen. Aber wann endet eine gewisse Abgehobenheit und der Wahnsinn beginnt?
Es war so, Cuba durfte kein Erfolg sein. Das wurde mit allen Mitteln verhindert.
US-Präsident Donald Trump hat eine mögliche „Übernahme“ Kubas angedeutet und damit die Spannungen mit dem sozialistischen Nachbarstaat verschärft. Er glaube, dass er „die Ehre haben werde“, Kuba „in irgendeiner Form zu übernehmen“ oder zu „befreien“, sagte der Republikaner vor Journalisten im Weißen Haus. „Ich kann alles damit machen, was ich will.“
Trumps provokative Machtdemonstration am Montag fiel mit einem landesweiten Stromausfall in Kuba zusammen. Misswirtschaft, Korruption und das jahrzehntelange Handelsembargo der USA haben das autoritär regierte Land an den Rand des wirtschaftlichen Zusammenbruchs gebracht. Zuletzt waren die jahrzehntelangen Spannungen zwischen dem Karibikstaat und den USA, die etwa 30-mal so viele Einwohner und um ein Vielfaches mehr Wirtschaftskraft haben, noch größer geworden.
Trumps abschätzige Äußerungen über Kuba dürften bei der Führung in Havanna für Unmut sorgen: „Es ist ein gescheiterter Staat. Sie haben kein Geld, sie haben kein Öl, sie haben gar nichts“, sagte der US-Präsident – um dann hinterherzuschieben: „Sie haben schönes Land“, überhaupt „eine wunderschöne Insel“.
Die nur etwa 150 Kilometer vom südöstlichen US-Bundesstaat Florida entfernte Karibikinsel wird von den USA schwer unter Druck gesetzt – insbesondere seit dem Beginn von Trumps zweiter Amtszeit vor gut einem Jahr. Mit Zolldrohungen gegen potenzielle Energielieferanten und einer vollständigen Blockade sanktionierter Öltanker aus dem südamerikanischen Bruderstaat Venezuela ließ er Kuba vom Zugang zu Öl weitgehend abschneiden. Für die Stromversorgung ist das Land aber auf den Rohstoff angewiesen.
Trotz der schwierigen Lage auf der Insel ist unklar, warum der US-Präsident meint, in Kuba leichtes Spiel zu haben. Das Land wird seit dem Sieg der Revolution 1959 autoritär regiert, die Kommunistische Partei kontrolliert Staat, Wirtschaft und Gesellschaft. Die meisten Bewohner kennen kein anderes Regierungssystem – die Unterstützung für einen von den USA initiierten Umsturz dürfte bei aller Kritik an der aktuellen Regierung eher gering ausfallen.
Gießener Allgemeine, 18.3.2026
»Er glaube, dass er „die Ehre haben werde“, Kuba „in irgendeiner Form zu übernehmen“ oder zu „befreien“, sagte der Republikaner vor Journalisten im Weißen Haus. „Ich kann alles damit machen, was ich will.“«
»„Es ist ein gescheiterter Staat. Sie haben kein Geld, sie haben kein Öl, sie haben gar nichts“, sagte der US-Präsident – um dann hinterherzuschieben: „Sie haben schönes Land“, überhaupt „eine wunderschöne Insel“.«
Wahnsinn will man oft nicht erkennen. Aber wann endet eine gewisse Abgehobenheit und der Wahnsinn beginnt?
Es war so, Cuba durfte kein Erfolg sein. Das wurde mit allen Mitteln verhindert.