Mein Eindruck: In erster Linie sollen die Bürger kompromissbereit sein und Verzicht in allen Bereichen üben.
Wie lange sollen wird uns denn noch in Geduld üben?
Textauszüge aus dem "Hamburger Abendblatt":
"Der Mittwoch wird ein kühler Tag in Berlin, meteorologisch, aber auch politisch: Wenn sich am frühen Abend die Spitzen von Regierung, Arbeitgebern und Gewerkschaften treffen, um eine gemeinsame Linie für die großen Sozialreformen zu finden, geht es um eine kalte Analyse: Sind die Sozialpartner bereit, sich hinter die Merz-Klingbeil-Regierung zu stellen – oder muss Schwarz-Rot die Reformen gegen das halbe Land durchsetzen? Die Zeit drängt: Der entscheidende Koalitionsausschuss soll sich bereits Anfang Juli treffen, um das Reformpaket endgültig auf den Weg zu bringen. Wer spielt jetzt welche Rolle?
Für Friedrich Merz beginnen die entscheidenden Wochen seiner Kanzlerschaft: Gelingt es ihm vor dem Sommer, aus dem Ringen um das Reformpaket am Ende eine Erfolgsgeschichte zu machen – oder passiert, was schon zu oft passiert ist: Große Erwartungen geschürt, Enttäuschung geliefert? Merz kommt dabei eine Doppelrolle zu: Er muss als Kanzler und als CDU-Chef operieren. Er muss den Kompromiss finden und nach außen vertreten – und gleichzeitig so viele CDU-Positionen wie möglich durchsetzen. Die Hoffnung, dass es bereits an diesem Mittwoch zu einem starken Signal der Geschlossenheit zwischen Regierung, Arbeitgebern und Gewerkschaften kommen könnte, ist zunehmend ungewiss. Das Kanzleramt bemüht sich zwar seit Wochen um eine solche Botschaft – doch die Signale waren zuletzt eher zurückhaltend. Bemerkenswert: Merz hat zuletzt die Tonlage gewechselt, tritt weniger als Mahner und Warner auf, sondern als oberster Motivationscoach des Landes – und dockt auf einmal sogar bei seiner Vorgängerin Angela Merkel an: „Wir schaffen das“, erklärte Merz am Wochenende beim Landesparteitag der CDU Mecklenburg-Vorpommern."
gefordert
Mein Eindruck: In erster Linie sollen die Bürger kompromissbereit sein und Verzicht in allen Bereichen üben.
Wie lange sollen wird uns denn noch in Geduld üben?
Textauszüge aus dem "Hamburger Abendblatt":
"Der Mittwoch wird ein kühler Tag in Berlin, meteorologisch, aber auch politisch: Wenn sich am frühen Abend die Spitzen von Regierung, Arbeitgebern und Gewerkschaften treffen, um eine gemeinsame Linie für die großen Sozialreformen zu finden, geht es um eine kalte Analyse: Sind die Sozialpartner bereit, sich hinter die Merz-Klingbeil-Regierung zu stellen – oder muss Schwarz-Rot die Reformen gegen das halbe Land durchsetzen? Die Zeit drängt: Der entscheidende Koalitionsausschuss soll sich bereits Anfang Juli treffen, um das Reformpaket endgültig auf den Weg zu bringen. Wer spielt jetzt welche Rolle?
Für Friedrich Merz beginnen die entscheidenden Wochen seiner Kanzlerschaft: Gelingt es ihm vor dem Sommer, aus dem Ringen um das Reformpaket am Ende eine Erfolgsgeschichte zu machen – oder passiert, was schon zu oft passiert ist: Große Erwartungen geschürt, Enttäuschung geliefert? Merz kommt dabei eine Doppelrolle zu: Er muss als Kanzler und als CDU-Chef operieren. Er muss den Kompromiss finden und nach außen vertreten – und gleichzeitig so viele CDU-Positionen wie möglich durchsetzen. Die Hoffnung, dass es bereits an diesem Mittwoch zu einem starken Signal der Geschlossenheit zwischen Regierung, Arbeitgebern und Gewerkschaften kommen könnte, ist zunehmend ungewiss. Das Kanzleramt bemüht sich zwar seit Wochen um eine solche Botschaft – doch die Signale waren zuletzt eher zurückhaltend. Bemerkenswert: Merz hat zuletzt die Tonlage gewechselt, tritt weniger als Mahner und Warner auf, sondern als oberster Motivationscoach des Landes – und dockt auf einmal sogar bei seiner Vorgängerin Angela Merkel an: „Wir schaffen das“, erklärte Merz am Wochenende beim Landesparteitag der CDU Mecklenburg-Vorpommern."