Kritik und Lob für Wadephuls Gespräch mit Russlands Außenminister Lawrow. Dabei wird die Bedeutung des kurzen Treffens zum Teil völlig überschätzt
»Sein kurzer Termin mit Sergej Lawrow hängt Johann Wadephul noch immer nach. Nachdem sich der deutsche Außenminister am Wochenende am Rande der UN-Generalversammlung in New York mit seinem russischen Amtskollegen zu einem »Gespräch« getroffen hatte, wird er nun von antirussischen Hardlinern kritisiert. Insbesondere in Polen wurde sogleich das alte Schreckgespenst einer russisch-deutschen Verständigung beschworen, auch wenn das Treffen der beiden Minister keinerlei Anlass dazu bietet.«
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»Beide Seiten hatten nach der Zusammenkunft in New York Erklärungen abgegeben, die nahelegen, sowohl in Berlin als auch in Moskau überwiege die Ansicht, dass man sich nichts mehr zu sagen habe.«
Wenn es tatsächlich so abgelaufen ist, dass Wadephul nur ein paar Sätze vom einem Zettel abgelesen hat, dann war dieses "Treffen" eine Glanzleistung seiner politischen Kunst.
Nichts mehr zu sagen
Kritik und Lob für Wadephuls Gespräch mit Russlands Außenminister Lawrow. Dabei wird die Bedeutung des kurzen Treffens zum Teil völlig überschätzt
»Sein kurzer Termin mit Sergej Lawrow hängt Johann Wadephul noch immer nach. Nachdem sich der deutsche Außenminister am Wochenende am Rande der UN-Generalversammlung in New York mit seinem russischen Amtskollegen zu einem »Gespräch« getroffen hatte, wird er nun von antirussischen Hardlinern kritisiert. Insbesondere in Polen wurde sogleich das alte Schreckgespenst einer russisch-deutschen Verständigung beschworen, auch wenn das Treffen der beiden Minister keinerlei Anlass dazu bietet.«
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Ein Zirkusshow, eine Clownsnummer?
»Beide Seiten hatten nach der Zusammenkunft in New York Erklärungen abgegeben, die nahelegen, sowohl in Berlin als auch in Moskau überwiege die Ansicht, dass man sich nichts mehr zu sagen habe.«
Wenn es tatsächlich so abgelaufen ist, dass Wadephul nur ein paar Sätze vom einem Zettel abgelesen hat, dann war dieses "Treffen" eine Glanzleistung seiner politischen Kunst.